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Die Siedlung Eisenheim in Oberhausen ist die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets und eine der ältesten erhaltenen Arbeitersiedlungen in Deutschland.
Die Kolonie Eisenheim in Oberhausen.
Hier kann man sie noch finden, die klassische Ruhrgebietsromantik.
Bänckchen vor dem Haus, Taubenschlag auf dem Dach und die ganze Siedlung hält zusammen, komme was da wolle !
Ein Besuch in der ersten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets, der Kolonie Eisenheim.
Sehr gute Doku Andreas, hab einen großen Teil meiner Kindheit dort bei Freunden verbracht und war 1991 bei der Übertragung vom Ü-Wagen dabei (WDR, Carmen Thomas) als es bekannt gegeben wurde das Eisenheim nicht wie damals vermutet abgerissen werden sollte.
Sehr schönes Portrait der Siedlung mit Bild und Text!
Tante und Onkel hatten um die Ecke ihr Frisörgeschäft
und im Garten eine Singvogelzucht...
Da wo die Welt noch in Ordnung ist :-)
Es war einmal eine Zeit, lange vor der globalen Heuschreckenplage, da verhielten sich die Kapitalisten den Proletariern gegenüber sogar noch ein wenig verantwortungsbewusst. Kleine Häuser bauten sie ihnen mit Ställen für die Bergmannskuh, Gärten dazu für den Anbau von arbeitskrafterhaltendem Gemüse ...
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute in Steuerparadiesen, in the Bahamas zum Beispiel.
Starke Arbeit und hervorragende Dokomentation. Noch heute stehen auch im Essener Stadtgebiet detailliert baugleiche, ehemalige Zechenhäuser, oftmals sogar noch bewohnt von Nachkommen der ehemaligen Malocher vom "alten Schlach". Das Ergebnis Deiner Foto-Doku gefällt mir sehr gut.
Gruß Hardy
Ich finde, es sieht hier doch recht gut aus. Der Pool im Garten, die Schaukel hinterm Haus, der Taubenschlag am Eck... Wenn dann noch die Sonne scheint und das grau der Häuser erhellt, ist es ein wenig wie Süden. Die Sonne wohnt im Herzen nicht nur - aber auch ganz viel. Romantik einer "harten" Zeit.. In dieser feinen Bildfolge kann man sich ein wenig reinversetzen in die Szene... Kinder waren (und sind) hier sicherlich glücklicher als in den lauten Straßen der Großstadt, auch wenn es dort vielleicht weniger dunkel schien/scheint. LG Helga
sehr geil :-) ich bin dort aufgewachsen ( zum großen teil ) mein großvater hat an kokillen den stahl geschmolzen und hatte eben dort eins dieser häuser . ich weiß wie es dort war zumindet früher bin ja 63 geboren und hab eben dort fleißig bei meinem großvater im garten , auf der straße , auf bäumen, und überhaupt draußen gespielt nix wie heute game boy, handy, und 1783073 fernsehsender ...
war ne tolle zeit und ich bin vor einer woche noch selbst dort gewesen ...
sch wat bin ich alt geworden aber die häuser auch und das schöne ist ich erkenne ecken in denen ich als kleiner junge gespielt habe.
ich glaube jeder Ort und Stadt hat so ähnliche Geschichten zu erzählen.
Deine Erzählung ist sehr interessant und aufschlußreich. Dazu die Fotos macht eine tolle Doku.
Einfach schön.. viele haben schon ihre Gedanken und Meinungen geschrieben, da brauch ich meinen Senf nicht auch noch dazu zu geben:))
Ich wohne selber in einer Zechensiedlung in einem alten Zechenhaus und so schnell bekommt mich hier keiner raus:)) Das ist einfach Feeling:)
Super gut gemacht.. auch wenn das mittlere Bild rauscht:)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
das ist eine schöne Erinnerung an meine Kindheit, so war es früher...und...es hat sich Gott sei Dank nicht geändert, wie man erkennen kann, in der "Siedlung" in der ich seit 18 Jahren wohne, kennt keiner den anderen, oder besser gesagt...will nicht...
ich glaub..ich zieh wieder um, zurück nach Wattenscheid :o)
Doku klasse und Bild..seufzz..
lg.Margret
mag ich. Wir haben hier ähnliche Häuser der Werftarbeitersiedlung.
(ein größerer Schuhschrank wär schön ;o))
Tolle Zusammenstellung und wertvolle Informationen!!
LG Britta
ich finde, hier kommt wirklich gut rüberm, wie es tatsächlich zu sein scheint. stabile häuser - kleiner pool - in der mitte - ja, da gehören die schuhe sofort in die schuhtruhe udn rehcts ist es die heile welt.... ein feiner kleiner film!
lg
Die szene auf dem rechten bild wirkt mir etwas zu verlassen, sondergut dagegen der einblick in den hausflur und das swimmingpool-bild. Dazu die einmalig sorgfältige und spannende beschreibung - kompliment!
Eine tolle Aufnahme in dieser kombination und eine sehr sehr liebevolle Doku dazu. Gut dass sie sich gewehrt haben und da jetzt keine hässlichen Hochhäuser stehen sondern die LEute da noch leben können wie sie es gewöhnt sind und mögen!!! LG EPtra
Interessante Kleinstdoku über ein Teil der Sozialgeschichte des Ruhrgebiets. Siedlungen dieser Art gibt es noch überall im Ruhrgebiet, viele sind liebevoll restauriert, manche schon wieder etwas runtergekommen. Man ist überrascht über die freundliche Atmosphäre, die von diesem Siedlungsbau ausgeht und von der architektonischen Vielfalt zwischen den einzelnen Siedlungen.
Die Bilder erinnern mich ganz sehr an das Haus wo meine Oma mal gewohnt hat..., gefühlsmäßig irgendwas zwischen gemütlich und muffig! Sind sehr gut geworden..., danke auch wieder für die interessanten Informationen. Ich geh dann mal Voten...! LG! Andreas
Hallo,
heute ist anscheinend der "Ohne Worte drei Sterne!!!! Perfekt !!!"-Tag. Na dann mal herzlichen Glückwunsch...
Aber 44.021 Anmerkungen schafft man anscheinend nur durch kopieren und einfügen... Viel Glück fürs Voting, reichlich Unterstützung ist dir ja sicher...
Ach ja, zu deinem Profilbild fiel mir spontan ein: "Mit dem zweiten sieht man besser"...
So jetzt seid ihr auch dagewesen ;-)
Die Collage gefällt mir super. Als ich dort war, waren die Straßen leider menschenleer...beneide dich um den Blick in den Wohnflur!
Sehr stark +++
Gruß Andreas
die neue mitte der stadt is ein kaufparadies, doch wat willse dir holen mit so wenig kies, früher fuhrse nach venlo, um kaffee zu kriegen, heute siehse im centro die holländer fliegen.
wat soll dat, dat macht nix, dat stecken wir weg, genau wie die zechen, die kohle, den dreck.
und wennze mich fragst, wat soll ich noch hier, dann komm doch ma gucken, dann zeig ich et dir
kommse auffen gasometer im sturmesbrausen und alles, watte wills, is....oberhausen :-)
Hallo, Andreas, auch diese Vorstellung der Siedlung finde ich wirklich sehr gelungen. Ich war 1992 nach Mühlheim zur Arbeit abkommandiert worden und hab mir damals etwas das Ruhrgebiet einverleibt an den Wochenenden, u.a. auch gezielt diese Siedlung besucht. erstaunlich, wenn die Bürger zusammenhalten, können sie Abrisse verhindern. Das wollen wir in Chemnitz auch, wo man wertvolle Jugendstilhäuser abgerissen hat und noch anderes drankommt.. v.G. Gert
@"trostlos"-dieser Begriff taucht weiter unten auf. Im Vergleich zu den heute üblichen Eigenheimen, die clean-weiß sich darstellen, mag das Manchem so erscheinen, die Klinkerbauweise hat ihre Probleme, da man hier keine Außenwärmedämmung aufbringen darf(Denkmalschutz). Es gibt aber Interessenten für die Häuser und das ganze Milieu, denke ich.
Toll, wie du das dokumentierst und erklärst. Ich lebe in einer neueren Siedlung aus den 1950er Jahren, die nach ähnlichen Gesichtspunkten angelegt wurde, und der Zusammenhalt ist derselbe. Damals war die letzte Hungerzeit noch kaum ein Jahrzehnt heri, und die Siedler sollten sich wenigstens teilweise selbst versorgen können.
LG, Achim
Toll, wie du das dokumentierst und erklärst. Ich lebe in einer neueren Siedlung aus den 1950er Jahren, die nach ähnlichen Gesichtspunkten angelegt wurde, und der Zusammenhalt ist derselbe. Damals war die letzte Hungerzeit noch kaum ein Jahrzehnt heri, und die Siedler sollten sich wenigstens teilweise selbst versorgen können.
LG, Achim
gratulation zu dieser tollen Doku.. ist ja schön das es solch eine alte Arbeitersiedlung noch gibt und sie noch nicht der Moderniesierung weichen musste, vg Hartmut
ich finds ehrlich gesagt (bis auf das in der mitte) nicht so spannend, halte mich aber aus dem Voting raus, weil ich mich mit meinem Empfinden hierbei rein auf das Visuelle beziehe und den dokumentarischen Charakter außen vorlasse.
Tomas Cazador, 16.06.2008 at 7:26h
.lg Tomas