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... der Wald - Sauerklee (Oxalis acetosella) streckt seine feinen Blüten dem Licht entgegen.
Wie das Busch-Windröschen ist auch der Wald-Sauerklee eine charakteristische Waldpflanze, die im Frühjahr blüht. Der Wald-Sauerklee wächst an schattigen und meist etwas feuchten Stellen in nährstoffreichen Laubmischwäldern und Nadelwäldern.
Er gedeiht am besten an Standorten, an denen weniger als 30% des Sonnenlichtes den Boden erreicht.
Das zarte, Blümchen erreicht kaum 15 cm Höhe. Die kleeartigen Blättchen haben ein helles, frisches Grün, schmecken sauer und haben der Pflanze ihren Namen eingebracht. Früher wurden die Blättchen in kleinen Mengen für Salate und die Zubereitung von Grüner Sauce verwendet und ersetzten Essig und Zitrone. Auch als Heilpflanze fand der Sauerklee als Mittel zum Gurgeln Verwendung.
Wenn man die Pflanze isst, sollte man aber vorsichtig sein, denn sie ist reich an Oxalsäure, die in größeren Mengen giftig wirkt.
Aus biologischer Sicht ist die Pflanze auch interessant, weil sich an ihr Bewegungsreaktionen von Pflanzen auf äußere Reize demonstrieren lassen. Nach mechanischer Reizung klappen nämlich die waagerecht gestellten Blätter binnen fünf Minuten bis zu 85 Grad nach unten, also in eine beinahe senkrecht Lage. Auch die „Schlafbewegungen“ der Pflanze sind interessant, denn in der Nacht klappen die Blätter auch nach unten um. Das geschieht zudem, wenn man die Pflanze künstlich beschattet, was die Abhängigkeit von Lichteinfall beweist.
Ein feines Foto von diesen kleinen Blüten! Ganz besonderen Dank an euch für die ausführliche Erklärung! Da macht FC doppelt Spaß ( gewöhne mich langsam an das neue Menü....)
LG Angelika
Schönes Bild von der durchaus geschmackvollen Pflanze. In meinem alten Job war sie mir immer hilfreich - sie half mir beim Einschätzen der Lichtrverhältnisse innerhalb eines Bestandes und ließ mich daudrch wissen, wo ich bspw. Buchen in einen Fichtenbestand pflanzen konnte.
LG Hubertus