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Mit der ersten erfolgreich durchgeführten Herztransplantation eröffnete Professor Christian N. Barnard im Dezember 1967 in Kapstadt, nach Vorarbeiten durch Professor Norman Shumway (Stanford) der Medizin völlig neue Möglichkeiten die chronische Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) zu behandeln. Die Nachricht von der ersten Herztransplantation wurde weltweit mit Erstaunen aufgenommen und im Gefolge der allgemeinen Euphorie wurden auch an anderen medizinischen Einrichtungen Herztransplantationsprogramme eingerichtet. Die erste europäische Herztransplantation erfolgte ebenfalls 1967 noch in Paris, die erste deutsche im Frühjahr 1968 in München durch Professor Rudolf Zenker und Fritz Sebening
Leider wich die anfängliche Begeisterung nach den ersten klinischen Erfolgen in den folgenden Jahren der Erkenntnis, daß die Langzeitergebnisse nach einer Herztransplantation unbefriedigend waren. Die Patienten erlitten zum Teil fatale Abstoßungsreaktionen, die mit den damaligen Abstoßungsmedikamenten nicht ausreichend behandelt werden konnten. Auf der anderen Seite setzte eine Intensivierung der Abstoßungsbehandlung die Patienten einem unzumutbar großen Infektionsrisiko aus. Aufgrund dieser Erkenntnisse folgte dem Boom der Herztransplantation am Ende der 60er Jahre eine Phase, in der die Zahl der Herztransplantationen weltweit bis auf einige wenige zurückging.
Während der 70er Jahre wurde jedoch weiter intensiv an der klinischen Herztransplantation geforscht und wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einer breiteren Anwendung erreicht.
Während man anfangs auf einen soeben im selben Krankenhaus verstorbenen Organspender angewiesen war, ermöglichte die juristische und medizinische Definition des Hirntodes als unwiderruflicher Tod des Menschen erst eine Organspende legal und auch aus größeren Entfernungen zum Organspender durchzuführen. Mit der Durchführung von Organentnahmen in entfernten Spenderkrankenhäusern und anschließendem Organtransport mit Flugzeug, Helikopter und Rettungswagen entwickelten sich auch Transplantationsverbände, die den Organaustausch regeln und organisieren. In Mitteleuropa wurde die Organisation Eurotransplant als regionale und übernationale Vermittlungsstelle geschaffen. Oberstes Gebot bei der Vergabe von Spenderorganen ist das Kriterium größtmöglicher Gerechtigkeit ohne Ansehen der Person des Organempfängers.
Das Jahr 1981 machte schließlich aus der klinischen Herztransplantation endgültig eine Erfolgsgeschichte. Die Entdeckung des Abstoßungsmedikamentes Cyclosporin A aus dem Pilz Cyclosporium eröffnete der Herztransplantation bis dahin ungeahnte Möglichkeiten. Nun war es möglich geworden, die Abstoßungsgefahr ohne ein inakzeptabel hohes Infektionsrisiko zu behandeln.
Während der nun folgenden zwei Jahrzehnte wurde die Herztransplantation rasch von einem noch eher experimentellen Verfahren, das großen individuellen Mut des Patienten vorraussetzte, zu einer breit anwendbaren klinischen Behandlungsmöglichkeit für Viele.
In Heidelberg wurde die erste Herztransplantation 1989 durchgeführt. Seitdem wurden in Heidelberg mehr als 380 Herzen transplantiert.
schließe mich den bisherigen Anmerkungen voll und
ganz an, ein Thema, dass leider von zu vielen nicht
wahrgenommen bzw. verdrängt wird, es kann jeden
von uns treffen, dass wir auf die Organe eines Spenders
angewiesen sind, und wenn wir selber nicht dazu bereit
sind, dürfen wir dann die Spende eines anderen annehmen ...
Melanie, Ingrid usw.
da hilft nur werbung, Werbung und nochmals Werbung.
Meine Fortbewegungsmittel tragen alle einen großen Aufkleber. Und Werbung mach ich auch bei Freunden und Bekannten und Verwandten.
I C H geb alles,
naja,
bis auf das, was mir schon zu Lebzeiten entnommen wurde und was ich nicht partout hergeben will... :-)
LG
Wolfgang
Voting-Center, 11.03.2011 at 9:13h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 79 pro und 603 contra Stimmen abgelehnt.
Hallo Marcel, hallo Melanie
Wurde das Bild gemacht und ausgestellt, um die üblichen regtzumnachdenkenan-Kommentare einzufahren? Ich hoffe mal, dass das nicht die Absicht war; denn dumpferes, als wenn User B glaubt, User A immerfort "zum Nachdenken anregen" zu müssen, gibts wohl kaum.
Wenn das nicht die Absicht war, wo lang soll es dann gehen?
Soll man angesichts dieses Bildes xenogene gegen allogene Transplantationen ausspielen ... die ethischen und die medizinischen (immunologische) Aspekte betreffend?
Werft doch so ein Bild bitte nicht so maulfaul in die Sektion und ins Voting! Hierzu gehört doch ein gut überlegter Text des Urhebers oder der Userin, die es empfohlen hat.
Grüße
Wenn man, wie ich, selbst auf ein Organ wartet, sieht die Welt anders aus und da wird einem auch der Sinn hier klar.
Komisch nur, dass alle im Fall der Fälle ein Organ wollen, aber zum Spenden sind nur ein paar bereit... Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, denn es kann JEDEN erwischen!
Deshalb hier Pro!
Winkelsucher,
ich habe mal brav drüber nachgedacht und nicht heraus bekommen, wie man ein Rind und ein Schwein im Fall, dass sie zu Tode kommen, zur Spendenbereitschaft ihrer Organe an bedürftige Artgenossen überreden könnte !!
Die Idee ist sehr gut. Das Bild selbst gefällt mir ob seiner fotografischen Schnörkellosigkeit und Direktheit. Den zusätzlichen martialischen Effekt durch die tätowierten Arme find ich ebenfalls gelungen.
Einen Titel wie z.B. "Herz zu verschenken", um den Betrachter erstmal selbst denken zu lassen, hätte ich wesentlich besser gefunden. Schade! (Der erklärende Text hätte dann seinen Sinn schon noch erfüllt.)
Dieser Text ärgert mich allerdings auch. M. E. ist ein abkopierter Text eines kreativen Geistes unwürdig (und das hat nu wirklich nix mit aktuellen Fällen zu tun) und in dem Fall konterkariert es den Eindruck echten Engagements. Auch Wikitexte unter Bildern find ich immer nur erbärmlich - es sei denn man will belegen, dass da Blödsinn steht. Ein paar eigene Zeilen (und ein Link wenn's denn sein muss) und ich würde dir echtes Engagement abkaufen.
Fazit: 'Ne Menge Ärger aber ein gutes Bild nach einer Spitzenidee!
Knappes Pro
Nochmal zu mitdenken - haben eine Melanie und ein Marcel mal daran gedacht, was bovine und porcine Organe mit humanen allogenen Transplantaten und der Humantransplanatationsmedizin zu tun haben?
Ist das Volksverdummung ... oder ein Hohn auf Ethik und Tierschutz oder ist das irgendwie hintersinnig ... was soll dieses Bild in Verbindung mit diesem Text?
Hier ist doch kein Menschenherz abgebildet! Was soll das also ...
Das Bild soll sicherlich symbolischen Charakter haben. Ein Menschenherz so in der Hand zu halten, wäre wohl nicht jedermanns Sache.
Also bitte, Mar-Lüs, hättest du anstelle des zweiten Abschnittes deiner Anmerkung den Spenderausweis ausgefüllt, es wäre sicher besser gewesen.
Es ist obernett von dir, dass du wenigstens das Wörtchen "sicher" genutzt hast, weil ... unser Zeitalter ist eins, indem Ethik und Tierschutzethik einen Platz haben sollten. Oder welche Gründe gäbe es, das eine gegen das andere auszuspielen?
Ja und ich traue mich an dieser Stelle nochmal offen zu sagen, dass ich das, was du als symbolisch einzuordnen versuchst, als Verhöhnung empfinde.
Für mich ist daseinfach nur ein billiger Trick ...; in Schlachthäuser und Märkten ein Tierherz zu knipsen, das Bild auszustellen mit nem Transplantationstext drunter.
Ein Thema welches in Deutschland leider bernachlaessigt wird. Ich habe selbst einen Fall in der Familie. Hier wird dringend ein Spenderorgan benoetigt. Die Spenderzahlen in Deutschland gehen Jahr fuer Jahr zurueck.
Danke fuer das Bild! Vielleicht bewirkt es beim Ein oder Anderen als Spender zu fungieren.
LG
Frank
deine bildidee .............. genial !!!
es soll wachrütteln und das macht es. auch wenn so manch einer negativ darauf reagiert, aber er denkt darüber nach.
finde dein bild top !!!
gruß Dietmar
Da kann ich gar nicht lange hinsehen, obwohl die Arbeit sehr gut ist.
Gott sei Dank gibt es Ärzte, die Leben retten und Menschen, die Organe zur Rettung anderer spenden.
Tolle Sache.
LG
Rüdiger Kautz, 11.03.2011 at 9:13h
Eine gute Art des Aufrufs: PRO