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Zuerst zur Fotografie:
Geschwisterpaar in der ersten Morgensonne,nach der kalten Nacht bestimmt ein angenehmer Moment.
Fotografiert in der Region Muse, nahe an der Grenze zu China.
Zwischen 2000 und 2004 bereiste ich mehrmals das asiatische Land Myanmar (ehemals Burma). Da standen auch die klassischen Destinationen wie Rangun (Hauptstadt), Bagan (Weltkulturerbe Pagoden Stadt), Mandalay-Mingun-Sagaing, Inle-See (Einbein Fischerruderer) und der bekannte Pilgerberg „goldener Felsen“ auf dem Programm.
Der aufkommende Tourismus, für das Land ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, zeigt in der Zwischenzeit an den soeben aufgeführten Orten jedoch gelegentlich auch die Schattenseiten auf.
Nach „Money“ stürmende Kinder, extra plakativ gekleidete und geschminkte Frauen bei den Touristenattraktionen die sich gerne „gegen Honorar“ fotografieren lassen oder gar gelegentlich gestellte „Mönchsfotografien“ sind nur wenige Beispiele. Die entsprechenden Unterschiede zwischen 2000 und 2004 sind für meine Empfindungen beträchtlich.
So reifte der Entschluss, im Januar 2005 nach Nord Myanmar zu reisen.
In der grossen Hoffnung dort wieder möglichst unverfälschte Einblicke zu erleben, plante ich die Regionen Putao, Myitkyina, Bhamo, Muse usw. zu erreichen.
Die notwendigen Bewilligungen der regierenden Militärs trafen nach vielen Verhandlungen doch noch rechtzeitig ein. Auch wurden diese Zusagen nicht mehr widerrufen.
Aber bereits am ersten Reisetag ereignete sich ein nachhaltiger Zwischenfall. Die staatliche Fluggesellschaft, eine andere Airline fliegt zur Zeit Putao nicht an, stornierte den Flug sehr kurzfristig.
Ab diesem Moment war reine Improvisation angesagt.
Nein, an dieser Stelle folgt jetzt kein Aufsatz über die Reiseerlebnisse.
Abschliessend noch folgende Information:
Die grosse Mehrheit der durch die Reiseunternehmen organisierten aktuellen Standardtouren erreichen mit der Region Mandalay den nördlichsten Punkt der aufgenommenen Route. Doch zwischen Mandalay und der Nordgrenze des Landes liegen nochmals runde 800 Kilometer Luftlinie. Und in diesem Bereich durfte ich nun meiner Arbeit nachgehen. Meine bereits einleitend definierte Hoffnung hat sich absolut erfüllt.
Bagan, Inle See, goldener Felsen und anderes, sind für mich kein Thema mehr. Die Prioritäten habe ich neu gesetzt.
Auf Anfangs 2006 plane ich die nächste Arbeitsreise nach Nord Myanmar. Ob ich dann auch Putao erreiche, liegt schlicht nicht in meiner Macht.
Starke Aufnahme!
Die Widmung macht nachdenklich ;(
Wieder einmal hat das Land seine Willkür bewiesen, denn Touristen sollen ja nichts von Zwangsarbeit etc. zu sehen bekommen. Das passt nicht ins Bild eines so "schönen, ursprünglich, zutiefst buddhistischen" Landes!
lg MIKE
Hallo Markus
schön, dass ihr wieder gesund zurück seid.
Dein Kurzbericht tönt ja sehr abenteuerlich..
Dein erstes Bild ist sehr ausdruckstark und in den Farben richtig wohltuend.
Wünsche dir ein schönes Wochenende im kalten GR
LG Ruth
Wir können deine einleitenden Worte nur bestätigen.
Wie andere auch schon festgestellt haben ein sehr ausdruckstarkes Portrait.
Wir möchten dir und René für die sehr eindrucksvolle und erlebnisreiche Reise danken.
Liebe Grüsse
Marianne & Ueli
es fehlen mir eigentlich die richtigen worte, um das zu würdigen, was du an empfindungen in mir mit diesem bild auslöst.
ich kann es einfach nicht wirklich beschreiben.
ich versuchs auch erst gar nicht.
einfach nur: respekt!
Ein sehr dichtes Kinderporträt. Liebevoll schaut der Grosse den Kleinen an und dessen staunende Augen erzählen Geschichten.
Eine wirklich interessante Gegend hast Du Dir da ausgesucht, unverfälscht und touristisches Neuland. Ich hoffe, dass man in Kürze von der chinesischen Seite, etwa von Ruili aus, in diesen Teil Myanmars einreisen darf. Das würde die Anreise enorm erleichtern.
Gruss, Herbert
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Patrick Neff
Wiltrud Doerk
Michael Gillich
Irca Caplikas
Ruth Bernegger
Karl Pürer
Annette Arriëns
Martin Dr. Schmidt
Kassem A. Belkalem
Wolfgang Fehring
Nicole Zuber
Chris Waikiki
Karlheinz Lutzmann
Herbert Rulf
Marianne Wolleb
Euch allen ein herzliches Dankeschön zu den zum Teil sehr emotionalen Anmerkungen.
Grüsse aus dem siebirischen Graubünden:
Markus
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Herbert Rulf
Ja Deine
Ja das mit dem Grenzeintritt von Ruili würde einiges ändern.
Nur die Strasse, oder eben besser gesagt die Sandpiste Richtung Norden, ist eine ganz spezielle Erfahrung. Im Verlauf meiner Präsentation komme ich auf diese Piste zurück.
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Marianne Wolleb
Wünsche Euch einen guten Start in den „Schweizer Alltag“.
Er fällt nicht leicht!
Bin immer wieder begeistert von Deinen Bildern, Reiseberichte und speziellen Texten. Bis jetzt kannte ich eher Landschaftsbilder von Dir. Deine Portraitsaufnahmen sind aber auch sehr stark und berühren mich.
Gruss Peter
es erstaunt mich immer wieder, wenn die Menschen anderer Kulturen so ganz europäische Stoffe oder Kleidung tragen (orangene Plüschjacke). Aber die Wärme tut der Kleinen sicher gut.
lg Irene