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A - Maulbronn - Kloster - Impressionen - Paradies-2 by Niccolo Dossarca ( oder auch u.a. JürgenStrötgen oder js ode

A - Maulbronn - Kloster - Impressionen - Paradies-2


by 

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25.04.2009 at 1:41h
, License: All pictures © by the senders.
Im 'Paradies', der Vorhalle der Maulbronner Klosterbasilika.
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Das Kloster Maulbronn im baden-württembergischen Enzkreis zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen.. Es wurde bereits 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Kloster wurde 1147 von den Zisterziensern durch das Bistum Speyer gegründet. Es bestand bis 1537, nachdem es schon 1504 an Württemberg gefallen war. Die Kloster-Gebäude in den Baustilen von der Romanik bis zur Spätgotik wurden von den Mönchen in fast vier Jahrhunderten bis 1537 errichtet. Zugleich entstand eine Kulturlandschaft mit über 20 Seen, mit Weinbergen und mit Steinbrüchen, die zum Teil noch heute erhalten sind und genutzt werden.

Als ältestes Bauwerk gilt die romanische dreischiffige Klosterbasilika (Bauzeit 1147-1178). Sie war anfangs gekennzeichnet durch eine schlichte, dem Armutsgebot des Ordens entsprechende Architektur ohne Steinmalerei, ohne figürliche Ausschmückung und ohne Türme - abgesehen von den Dachreitern mit den Glocken. Parallel zum Kirchenbau entstanden auch schon erste Teile der Klausur.

Die späteren Aus-, Ein- und Umbauten von Kirche und Klausur höhlten schon vom 13. Jahrhundert an bis 1537 die Ordensgebote immer mehr aus. Ein Beispiel dafür ist die schon gegen 1220 vor der Kirchen-Westseite angebaute frühgotische Vorhalle ('Paradies'). Weitere Beispiele sind der Kreuzgang als Mittelpunkt der Klausur mit dem Brunnenhaus und dem dortigen 'Stockbrunnen', der seine dreischalige Form aber erst 1878 erhielt, sowie die nachträglichen, spätgotischen Wölbungen (1424) der anfangs flachdachigen Kirchenschiffe.

Vom einstigen Befestigungsgürtel sind große Teile erhalten geblieben. Dazu gehören im Westen der 'Haspel-' bzw Hexenturm und das Klostertor sowie im Osten der 'Faustturm'. Im Faustturm soll der Alchemist Dr. Johannes Faust, 1516 zur Gold-Herstellung gerufen, gewohnt haben. Auf dem Turm wurde der Zierfachwerkaufsatz nachträglich (1604) errichtet. Das gotische Klostertor erhielt sein Dach erst im 18. Jahrhundert.

Der 'Tiefe See' direkt östlich vom Kloster wurde wahrscheinlich schon in der ersten Hälfte des 12.Jh. von den Mönchen als Stausee der nahen Salzach-Quellen angelegt. Er wird seit 1898 als (Natur-)Freibad genutzt. Der Bach-Abfluß aus dem See wird durch ein kleines Wehr oberhalb der Ruinen des Spital- und Pfründhauses geregelt. Das Wasser fällt dort knapp zehn Meter tief in den 'Zwingergraben'. Dieser wird nach wenigen Metern unterirdisch weitergeführt, um Abwässer und Abfälle des Klosterareals zu entsorgen.

Das dreistöckige, 30 Meter lange Pfründhaus (ab etwa 1430 errichtet) wurde 1892 bei einem Brand zerstört. Eine ganze Reihe der Gebäude des Klosterareals mitsamt Wirtschaftshof fallen durch Renaissancegiebel oder Barockfassaden auf. Das herzogliche Jagdschloß im Nord-Osten des Klosterareals wurde 1588 im Zuge von Reformation und Säkularisierung errichtet.

Bereits 1556 stiftete Herzog Christoph von Württemberg die bis heute bestehende Maulbronner evangelische Klosterschule. Sie erlebte im Lauf der Zeit allerdings mehrmals gravierende Veränderungen, darunter die Zulassung von Mädchen erst vor drei Jahrzehnten. Zu den prominentesten Maulbronner Schülern zählen der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) sowie die Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) und Hermann Hesse (1877-1962).
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Aufnahme mit Nikon D40 -02.Juni2008 - 1450h - 0074ex1mgT)
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vgl.:

Comments:

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Jean-Bernard, 25.04.2009 at 12:19h

Klasse Bild !
Gefällt mir sehr gut ...
Ich wünsche Dir ein sehr schönes Wochenende !
LG
Jean-Bernard



Monique LEROUDIER, 25.04.2009 at 18:44h

C'est un très beau cloître que tu nous montres ! ... Tes clichés sont top et on peux admirer la beauté de cet édifice ! ... Compliments Jürgen et amitiés ... ML


Natalie Moor, 27.04.2009 at 11:05h

Klasse!!!

lg natalie



Niccolo Dossarca ( oder auch u.a. JürgenStrötgen oder js ode, 29.12.2009 at 15:10h

merci gracias danke grazie thanks
ciao jürgen
04&223 - 29dez2009



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