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Tikam Chand (44) fotografiert seit 30 Jahren. Sein "Open-Air-Studio" auf dem Gehsteig vor dem City-Palast von Jaipur in Rajasthan. Chand ist ein begeisterter Analogfotograf. Es bleibt ihm aber auch kaum etwas anderes übrig. Seine Kamera ist 150 Jahre alt, und seine "Sofortbilder" macht er auf Papier zum Preis von 50 Rupien pro Bild (etwa 80 Cent). Ihm zuliebe dieses Bild in SW.
Wie Tikam Chand fotografiert und was er von der Digitaltechnik hält, erfahrt Ihr ausführlich auf unserer Homepage hier (ich hoffe, der Link funktioniert jetzt!!!!)
Nicht gerade eine Reisekamera.
Die Zeitlosigkeit macht das Bild für mich faszinierend. Es könnte auch ohne weiteres vor 50 Jahren gemacht worden sein.
lg
Peter
Ich glaube es nur zu gern, aber ich bin der Meinung wenn er nur einen Tag deine 7D "zum spielen" benutzen dürfte, ändert er seine Meinung. Und ich glaube, du hättest mit der alten Kamera sicher auch einen Tag lang viel Freude. Du würdest dann aber wieder auf deinen "Mercedes" umsteigen und den Oldtimer ins Museum stellen.
Klasse Technik!
So wie ich daß sehe handelt es sich um eine Voigtländer Bergheil 9 x 12 cm die igrendwie erweitert wurde.Kann man nicht genau sehen weil von vorn aufgenommmen. Das ganze wurde scheinbar auf eine alte Staffellei gebunden.
Ungetüm, das kam mir auch in den Sinn.
Ein Leben erhaltendes Ungetüm - wollen wir für den Chand mal hoffen, dass es noch in die nächste Generation gehen kann.
Die Abzüge fotografieren und auf Holz backen, und wir überlegen wie wir die Kamerataschen packen.
schöne page habt ihr - mit lesefutter
und vielen hamburg-bildern - erstaunt war
wäre die tonung normalfarbig könnte man wohl meinen, es handle sich um einen Gaukler - und hat er dich auch im Kasten? Er schaut so
ich meine, ich hätte ihn schon bei Dir gesehen, vielleicht in der anderen Galerie ... fasziniert hat er mich jetzt noch einmal in seiner mit Hingabe ausgeübten Tätigkeit.
Und Deine Hamburger Bühnenaufnahmen haben mir fast die Tränen in die Augen getrieben, so aussagestark wie sie vom Ensemble (und Dir) dargestellt wurden.
Polaroid-Aufnahme 1. = Ernie Mangold ?
großartig. dem hätte ich auch gerne mal ein bisschen über die schulter gekuckt und mit diesem Urgestein der Fotografie (dem Apparat) gearbeitet. Aber ich glaube nicht, wenn du schreibst, dass er die digitale Fotografie hasst. Vielmehr glaube ich, liebt der die seine und bleibt ihr treu. und das finde ich bemerkenswert!
sonnige grüße
muriel
er hat aber auch so eine tolle Kamera, da kann man das schon verstehen.
Man sieht ihm fast die Liebe zur Kamera und zur Fotografie förmlich an.
LG Birgitt
In Jaipur hatte ich meinen ersten Durchfall. Konnte dann auch nicht mehr filmen.
Tschechow halte ich für einen der besten Erzähler und neben Shakespeare, Brecht, Beckett für den besten Dramatiker.
Deine Fotos zum Stück sind beeindruckend. Ob mir diese Inszenierung gefallen hätte, weiß ich nicht. Wirkt insgesamt sehr bunt.
eine schöne Reportage ist das, Christian.
Ich musste jetzt aber deinen Text 3 mal lesen, und doch bin ich noch nicht ganz sicher, was der Fotograf da eigentlich macht.
Analoge Fotografie digital fotografieren?
Oder w i e ging das?
Ich versuche es nochmal zu begreifen, hat er nun eine Lochkamera und eine Pola? Oder ist da ein Film im Kasten oder eine Glasplatte?
Jedenfalls spannend dokumentiert, danke dafür!
Lieben Gruss
Elisabeth
Die altmodische Tonung passt doch allerbestens zum Motiv. Und eine so alte Kamera ist ja nun wirklich schon ein echtes Liebhaberstück. Danke für den interessanten Link.
LG, Ursula
Passend zum Inhalt die Bearbeitung. Interessanter Ausdruck des Fotografen. Er wirkt für mich gar nicht so altmodisch bzw. unrealistisch. Oder habe ich den Text nun nicht ganz verstanden? Er muss damit sein Brot verdienen und kann sich immer noch gegen den Rest der Welt behaupten? Gibt es dort einen Markt für derartige Fotos?
Aber ich kenne Indien nicht und kann mir somit auch kein Urteil erlauben.
Das Foto hier finde ich super. Schön sein Ausdruck, der Moment.
VG
Olaf
Feines Auftreten des Herrn Fotografen. Das Hemd gebügelt, der Haarscheitel sitzt perfekt. Eine tolle Momentaufnahme, und die Präsentation in Schwarz Weiss ist gut gewählt.
LG Jürgen
Was für ein Idealist! - bewunderswert.
Stillstand bedeutet Rückschritt, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.
Eine sehr gute und äußerst interessante Dokumentation über einen außergewöhnlichen Fotografen.
Elisabeth, das ist nicht gut, wenn mans nicht versteht. er fotografiert ausschließlich mit dieser alten plattenkamera. auf papier. entwickelt innerhalb des Gehäuses und fixiewrt auch da. wässert kurz in einem Eimer. fotografiert dann das papiernegativ und danach der selbe entwicklungsprozess und fertig ist das Bild!
eine sehr schöne dokumentarische Aufnahme, so etwas hätte mich auch eimal gereizt auszuprobieren. Ich kannt eine BALDO ROLLBOX auch noch mein Eigen nennen, gut sie ist nicht so alt wie seine, aber hier ist auch alles nur alles Gefühlssache, hatte mir schon dazu einmal eine Rollfilm bestellt und sie getestet...viel ist dabei nicht rausgekommen. Aber das bokomme ich auch noch hin...nur Geduld.
LG Karsten
Wie schön dass noch gibt das.
Maybe it's poverty.
Kein wegwerf gesellschaft nicht.
Two artists in Jaipur.
The old ways still exist.
India makes it possible.
How wonderful!
ich hab mir deine beschreibung auf der verlinkten seite durchgelesen, aber nicht so ganz dem punkt mit der entwicklung verstanden. er mag in einigen punkten recht haben, aber es ginge auch sicher analog etwas einfacher.
nun gut - er mag da seinen festen standpunkt haben. ich persönlich möchte digital nicht mehr missen trotz der schattenseiten.
mag dein portrait.
lg uta
ich denke, auf dem gehsteig ginge es kaum anders. Er macht das Bild auf Papier statt auf film, und er entwickelt und fixiert dieses Papiernegativ zunächst im Gehäuse der Kamera. Danach macht er von dem noch nassen Papiernegativ mit der Kamera ein Positiv, das auf gleichem Weg bearbeitet und dann dem Kunden ausgehändigt wird.
Ich nehme übrigens an, dass er sehr wohl digital fotografieren würde, wenn er eine entsprechende Ausrüstung bekäme!!!
Danke für den Kommentar. Schief ist die Straße, der Mann steht grad und im Lot, sonst würd seine Kamera kippen.... Und die Tonung (siehe oben) wurde absichtlich gewählt, um dem Motiv gerecht zu werden. Und Mittigkeit vermeiden gewöhnlich nur Anfänger.
@Einsiedlerkrebs:
Kritik ist immer willkommen. ich habe doch nur geantwortet. also ochmal: schief ist nicht das Bild, sondern die Straße und evtl der Fotograf...
Und Mittigkeit war noch nie ein Qualitätskriterium. Es ist ein uralter Irrglaube der klassischen Fotografie, dass das nach dem Goldenen Schnitt nicht geht. In diesem Fall ist der Fotograf aber das einzige Motiv und er steht eindeutig im Mittelpunkt
eine interessante Aufnahme und interessant, deine Ausführung wie dieser Fotograf seine Bilder enstehen läßt:
"Er macht das Bild auf Papier statt auf Film, und er entwickelt und fixiert dieses Papiernegativ zunächst im Gehäuse der Kamera. Danach macht er von dem noch nassen Papiernegativ mit der Kamera ein Positiv, das auf gleichem Weg bearbeitet und dann dem Kunden ausgehändigt wird."
Hallo Christian , wunderbare Fotos finde ich auf deiner Seite ..... da muß ich noch ein wenig schauen , aber jetzt schon mal ein großes Kompliment von mir ! Gruß aus Wedel von Hans