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Die Reformation brachte für die katholische Kirche in Schleswig-Holstein tief greifende Veränderungen mit sich. Unter dem König Christian III., einem Freund Luthers, wurden die Klöster aufgehoben, die Bischöfe kurzerhand abgesetzt oder zur Abdankung gezwungen. Seit 1542 galt in Schleswig- Holstein die neue, lutherische Kirchenordnung. In Flensburg waren davon die Kirchen St. Marien, St. Nikolai, St. Johannis, die Heilig-Geist-Kirche sowie das Franziskanerkloster betroffen.
Das änderte sich erst 1864, als nach dem Sieg Preußens und Österreichs über Dänemark und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen den Katholiken in Schleswig endgültig Religionsfreiheit gewährt wurde.
Am 18. September 1864 hat Bischof Paulus von Osnabrück den ehemaligen Militärpfarrer Rudolf Rave zum ersten Seelsorger der neu gegründeten katholischen Kirchengemeinde Flensburg eingesetzt. Seine erste Aufgabe war es, für die junge Gemeinde eine eigene Kirche zu bauen. Der Bischof von Osnabrück gab die Mittel zum Ankauf mehrerer kleiner Häuser an der Ecke Heiligengeistgang/ Nordergraben, von denen eines als Pfarrwohnung diente. Ein anderes Haus wurde zu einer kleinen Kirche umgebaut, die erst nach Überwindung großer Schwierigkeiten am 29. März 1866 geweiht werden konnte.
Im Laufe der Jahre aber wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder durch die wirtschaftliche Entwicklung Flensburgs beständig an. Zur Jahrhundertwende zählte sie schon rund 2000 Seelen. Die kleine Kapelle reichte bei weitem nicht mehr aus. Deshalb wurde an ihrer Stelle am 19. März 1899 der Grundstein für die neue Pfarrkirche St. Marien – Schmerzhafte Mutter - gelegt. Am 18. Januar 1900 fand die feierliche Einweihung statt.
Wieder eine excelente Fotoarbeit von dir, Karl-Heinz. Bitte erkläre mir doch mal, wieso du die Spitzen der Fensterbögen weggelassen hast.
Liebe Grüße von Iris
Das ist eine ganz herrliche Perspektive.
Die Details des Altars sind trotz Gegenlicht im Fenster sehr gut dargestellt und durch den super Kontrast sieht alles sehr natürlich aus.
Absolut genaile Perspektive, klasse der niedrige Aufnahmestandpunkt!
Exakt ausgerichtet, der Schnitt in den Chorfenstern wirkt gewollt (ging evtl. nicht anders um nicht zu verzeichnen).
Aber: die Info bezieht sich auf St. Marien, dies heir ist laut Titel St. Martin...
Wieder sehr schön deine Sichtweise.
Klasse Perspektive und top die Schärfe.
Auch Bildaufbau und Farben sind wieder richtig gut.
Danke auch für die tolle Info.
Ohne Frage eines Deiner besten Kirchenbilder Kalle..
Warum ?
Erstens : die von Dir gewählte Perspektive
Zweitens: die Symmetrie
Drittens: Belichtung und Schärfe
Davon abgesehen gefallen mir protestantische Kirchenschiffe wegen ihrer Schlichtheit.
Gruß übern Berg
Markus
Die Perspektive und der Bildaufbau sind einfach wieder TOP, die Qualitätebenso! +++++ Gefällt mir sehr gut !! Vielen Dank auch wiederum für den informativen Begleittext! LG, Uli
ah . . . das ist doch der Tempel,
wo du auf dem Boden herrumgerutscht bist................grins
Eine erstklassige Innenaufnahme aus einer tollen Perspektive und wunderbare Schärfe bis ins Detail
LG Bernd
Aus einer ungewöhnlichen tiefe fotografiert, ich habe mir zunächst das Bild angesehen und gedacht, wieder einmal ein Bild mit Sigma 10-20
aber dann habe ich gelesen doch mit 17-55 Nikor.Mit beiden Objektiven sind dir immer gute Bilder gelungen.
Ich schreibe das nur weil ich mich bedanken wollte für deine Empfehlung das 10-20 zu erwerben. Ich bin damit sehr zufrieden. Gruß Franz
Diese Aufnahme gefällt mir wieder ganz besonders gut Kalle. Perspektive, Bildaufbau und Bildgestaltung sind vom feinsten.
Eine exzellente Aufnahme!!
Liebe Grüße Thomas
Hallo Kalle!
Ich sag es mal so: In dieser Disziplin reicht Dir keiner das Wasser. Das Bild ist einfach nur schön.
Maestro zeigte sein Können! Hut ab!
Schönes Wochenende
und herzliche Grüße
Rainer
Diese Tiefposition ist klasse und war sehr gut überlegt.Eine solche Position in einem sakralen Zusammenhang zeigt, dass Demut angebracht ist. Technisch ist das Bild wie immer exzellent.
LG Margret
bei solchen aufnahmen ist es ja immer schwierig, die richtige perspektiv zu erhalten. du hast das meisterhaft geschafft!! auch keine verzerrungen, fast wie mit einer grossformatigen kamera aufgenommen. klasse.
lg
Da hast Du Dich wohl auf den Boden gelegt, wirkt beeindruckend gut aus dieser niedrigen Aufnahmeposition. Ebenfalls beeindruckend finde ich die Tiefenschärfe, die von vorne bis hinten alles in enormer Klarheit zeigt. Eine schöne und schlichte Kirche, so etwas gefällt mir immer.
LG Klaus