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Der Rosetta-Nebel ist katalogisiert unter NGC2237. Er ist ein Emissionsnebel, in dessen Zentrum sich der offene Sternhaufen NGC 2244 befindet. Die Sterne dieses Sternhaufens regen den Nebel zum Leuchten an. NGC2237 ist etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Nebel gehört zu den schönsten Emissionsnebel am ganzen Himmel und befindet sich links vom Orion im Sternbild Einhorn.
+++ Aufnahmedaten +++
Kamera: Canon 30d (H-Alpha mod.)
Aufnahmeinstrument: TMB 105 mm APO-Refraktor mit TeleVue Fieldflattner bei 520 mm Brennweite
Autoguiding mit Guidemaster 2.0.14 und selbst entwickelter
DSLR-Timer Software
20 Aufnahmen mit je 9 Minuten BZ bei 800 ASA
Summenbild erstellt mit CCDNightXP
Bearbeitet mit PS CS2
Aufnahmedatum: 08/09. 1. 2008
Aufnahmeort: (Villingen-Schwenningen, 800 m Höhe und Waldau, Schwarzwald, 1100 m Höhe)
Hallo Peter,
Herzlichen Glückwunsch, wieder eine knackscharfe Aufnahme mit sehr feiner Struktur, starkem Kontrast, punktförmigen Sternen und super farblicher Abstimmung,
eben eine Profiaufnahme!
LG Gerd
Jetzt aber!!! Eine mit diesen Instrumenten kaum zu überbietende Aufnahme dieses wunderschönen Nebels. Hast ja auch zünftig draufgehalten, hat sich aber voll gelohnt.
LG Sepp
Sehr stark! Hier ist der Himmel so Panne dass ichs noch nicht geschafft hab den Nebel zu erkennen. Ich seh nur die Sternen ansammlung im Nebel. Einfach Pech.
Du bringst hier ein Hammer nach dem anderen. Die Farbwahl finde ich sehr gut getroffen. Der Nebel strahlt richtig und die Sternfarben gehen nicht verloren.
eine ganz fantastische Aufnahme des Rosettennebels, 20x9min würd ich auch mal gerne wieder etwas belichten ... ich überlege jetzt aber ob ich lieber mehr Aufnahmen machen sollte mit kürzeren Belichtungszeiten ... an unserem doch eigentlich schon dunklen Spechtelplatz macht sich trotzdem bereits nach 5 min die Lichtverschmutzung bemerkbar und das ganze Bild bekommt einen Rotstich ... vielleicht kann ich der Rechtsverschiebung des Rotkanals im Histogramm durch kürzere, aber dafür mehr Aufnahmen entgehen ... was meinst du dazu
Mir fallen fast die Augen aus dem Kopf!
Eine absolute Hammeraufnahme ist das.
Der leuchtet ja geradezu der Rosettennebel.
Die Detailtiefe deiner Arbeit ist schlicht
beeindruckend. Beeindruckend auch deine
Belichtungs-Serie: 20 x 9 Minuten ist schon
ein ordentliches Stück.
@Danke an alle für das große Lob zur Aufnahme !
@Roman, Deine 3 Farben-Komposite aus der Großstadt heraus sind auch klasse.
@Ilona, Ich versuch immer mit meinen Aufnahmen dem Betrachter die Schönheit des Weltalls zu zeigen.
@Dagmar, Danke
@Gerd, danke für Deine perfekte Sichtweise und Interpretation.
@Sepp, danke für Dein großes Lob. Du bist wahrscheinlich der am längsten mit der Astrofotografie Vertraute in der FC und kennst den riesigen Aufwand einer solchen Aufnahme aus vielen,vielen kalten Nächten durch Eigenerfahrung !
@Claus-Dieter, das Lob von Dir als kritschen Bildbetrachter freut mich sehr.
@Bibermichel,@Manfred,
Ja solangsam lerne ich bei der Bildbearbeitung dazu...
@Sebastian,
Auch Dir sei Dank für die Anmerkung zum Bild.
Das mit der Lichtverschmutzung ist ein altes Übel. Selbst im Hochschwarzwald kann man höchstens 7-8 Minuten bei ISO 800 belichten und hat dann schon einen mittelgrauen Hintergrund. Zu Deiner Frage nach dem kürzeren Belichten: Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Canons haben umgebaut nur ein begrenztes Signal zu Hintergrund-Rauschverhalten. D.H normalerweise müßtest Du noch länger belichten, bis das Bild richtig rosafarbig wird. Nun sehr viele Einzelbilder machen und Addieren. Dann kannst Du mit
Farbig nachbelichten wieder zu einem dunklen Himmel kommen.Oder die andere Alternative ist durch einen breitbandigen DS/CLS-Filter zu fotografieren. Ein solches Bild ist um den Faktor 3 mal kontrastreicher und dunkler als ohne Filter. Wenns nicht gerade Galaxien sind geht diese Technik auch.
@Egon,
danke für Dein großes Lob !
danke für die Tipps, ein Astrokollege bekommt jetzt einen IDAS LPS P2 - Filter, der soll ja ganz gut sein ... vielleicht darf ich den dann mal testen, dann werd ich mal auf einen Nebel draufhalten ...
Die Technik mit farbig nachbelichten kenne ich auch .. da kann man den Kontrast wirklich sehr schön anheben ... ich finde aber trotzdem das man diesen Rotstich nur weg- und die Originalen Farben nur hinbekommt indem man am Anfang eine komplette manuelle Tonwertkorrektur macht ... also in allen Kanälen den Schwarz und Weißpunkt richtig ans Histogramm setzt ... leider habe ich dann häufig das Problem das bereits helle Anteile aufgeblassen werden und teilweise Ausbrennen ... den Weispunkt des Rotkanals (der ja weit nach rechts verschoben ist) lasse ich immer bei 255 auch wenn das Histogramm zB bei 175 endet ... dann habe ich eine Differenz von 80 ... dann setze ich den Weißpunkt im grünen und blauen ebenfalls ans Ende des Histogramms plus(in diesem Fall) 80 ... dadurch komme ich auch auf die richtigen Farben ... aber die hellen Anteile werden nur in Maßen angehoben!
@Peter,Danke für die Anmerkung,
@Bernhard, danke für die Anmerkung, ich muß noch auf deine mail antworten.
@Sebastian,
Danke für Deine Ausführung. Der IDAS LPS P2-Filter ist laut der Filterkennlinie ein excellenter DS-Filter.
@Helmut, Danke für Dein Lob. Freut mich sehr !
@Flat Black, so kontrastreich ist halt der Himmel im
Hochschwarzwald auf 1100 m Höhe. Besser geht's nur noch in den Alpen. Schmalbandfilter verwende ich nur an meinem Wohnort wo's nicht ganz so dunkel ist, aber auch noch über 800 m hoch. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, dann wär mit der SBIG noch ein Luminanzmosaik mit 6nm H-Alpha dringewesen aber mobil im Hochschwarzwald bei -6 ° C war mir der Aufwand und die benötigte Strommenge zu groß. Der verwendete Flattner ist der 400-600 mm TeleVue. Der passt nicht genau zum 650 mm TMB, aber in Kürze werde ich den orginal TMB-Flattner bekommen.
Eine mit dem verwendeten Instrumentarium kaum zu überbietende Aufnahme!
Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung entstehen Deep –Sky Astrobilder nicht weitgehend am Computer. Das vorliegende Bild, von blossem Auge ist übrigens von diesem Objekt überhaupt nichts zu sehen, wurde 3 Stunden belichtet. Das heisst, mit 520 mm Brennweite 3 Stunden ein durch die Erddrehung bewegtes Objekt pixelgenau anpeilen. Während dieser Zeit summiert sich das einfallende, äusserst schwache Nebellicht auf dem Sensor. Erst mit dem eingesammelten Licht, kann durch geschickte Bildbearbeitung ein so ansprechendes Bild gestaltet werden.
Mensch Peter... man hat oder ich habe das Gefühl das du dich immer weiter steigerst. Wo soll das enden. Sehr erstrebenswert und das wird nicht dein letzter Stern sein.
für die Mühe und die Arbeit : +++
an sich ist es Dokufotografie...mag ich weniger : ---
aber es ist eine klasse Doku : +++
Fazit : skip ;)
Spass bei Seite : dickes Pro ;)
...die technische Leistung einer solchen Fotografie verdient
...meine absolute Hochachtung - !
...Selbst wenn ich den Kram hätte womit man das machen
...kann, könnte ich es nicht weil ich davon überhaupt keine
...Ahnung habe.
...für Galerie ? - ist so`ne Sache - kann man von
...verschiedenen Seiten sehen -
...aber nach der kurzen Schilderung oben wie sowas
...entsteht, als Anerkennung für die besondere Leistung
...stimme ich mit Pro
Vielen Dank an Alle, die mein Bild mit ihrem Pro in die Galerie gewählt haben !
Mein ganz besonderer Dank geht an Josef Käser, der dieses Voting erst durch seinen Vorschlag ermöglicht hat. Ich schätze sehr die Fachkompetenz von Josef, die er bei jedem Bild , sei es jetzt ein Astrobild oder ein anderes Naturbild , mit sehr fachlich versierten Anmerkungen zum Ausdruck bringt ! Nochmals vielen Dank Josef !
Hallo Peter,
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem zweiten Stern!
Dein großes Fachwissen in allen Gebieten: Foto, Optik, Mechanik, Elektrotechnik, Datenverarbeitung, die verschiedenen Bildbearbeitungstechniken und nicht zuletzt Deine guten Kenntnisse am Sternenhimmel sowie Dein akribisches, professionelles Arbeiten zahlt sich aus!
Du erreichst mit Deiner relativ einfachen und mobilen Ausstattung mehr als mancher Profi mit seiner riesigen und teureren Sternwarte.
Nochmals herzlichen Glückwunsch!
LG Gerd
Josef Käser, 24.02.2008 um 22:38 Uhr
Jetzt aber!!! Eine mit diesen Instrumenten kaum zu überbietende Aufnahme dieses wunderschönen Nebels. Hast ja auch zünftig draufgehalten, hat sich aber voll gelohnt
Kompliment. Ich habe die Astro- Fotografie bald eingestellt. Im Rhein- Main- Gebiet ist überall Streulicht (Flughafen in 20Km), und selbst mit Nachführung verursacht jeder Zug, der in 200m vorbeifährt, Verwacklungen. MfG, w.b.
gratuliere, ... und kompliment, was Du hier auf die beine stellst ... das foto begeistert mich und wenige schaffen es, so lange betrachtet zu werden ...
LG Klaus
Toll! Ein verdientes Sternchen für einen tiefen Blick in eine Welt, die uns "Gewöhnlichen" ohne solche Bilder wohl für immer verborgen bliebe!
Herzliche Gratulation und herzliche Grüsse
Peter
Alle Achtung, Peter!
Der Blick zu den Sternen war es, der mich vor vielen Jahren für die Naturwissenschaft begeisterte. Ein Bild wie Deines führt mir diese Faszination auf eindrucksvolle Weise wieder vor Augen.
Schön, dass Deine fast schon wissenschaftliche Arbeit so ein breites Publikum findet.
Viele Grüße, Peter
Dieses Foto ist technisch hervorragend umgesetzt ...
der Aufwand, der hier betrieben wurde um das Unsichtbare
sichtbar zu machen, ist enorm ... schön zu sehen, dass
hier so etwas noch gewürdigt wird.
Gratulation zum verdienten Stern!
+++
Gruß Björn
Und dann auch noch in meinem Heimatort Villingen-Schwenningen aufgenommen. Dann kanns ja nur super werden! Herzlichen Glückwunsch zu dieser (auch technisch) außergewöhnlichen Aufnahme!
Schade, Voting verpaßt, schnell ein pro hinterher. Herzlichen Glückwunsch zum weiteren Stern.
Das ist wieder zum träumen. Dieses Stück Natur ist von Natur aus schön, besonders infolge dieser Bearbeitung.
VG Peter
ich schliesse mich da mal an... es ist einfach faszinierend.. und irre, wie klein unser blauer Planet doch ist, wenn man das Universum betrachtet...
super gemacht, einfach stark..
VG Sunsilja
Ich hatte so vor 40 Jahren auch mal einen 4-Zoll-Spiegel mit 1100mm Brennweite. Aber in der Großstadt und mit der damaligen Fottotechnik hatte ich natürlich keine Chance.
Auch von mir noch Glückwunsch zum Sternchen und vor allem zu dieser fanastischen Aufnahme!
Das spornt mich richtig an das Autoguiding zu beherrschen damit ich auch tiefere Aufnahmen hinbekomme.
Gruß Cl.-D.
ich habe nicht den leisesten hauch einer ahnung, wie man das am himmel entdecken kann, selbst wenn ich die aufnahmebeschreibung lese. ich kann nur mit den ohren schlackern, so beeindruckt bin ich. ich dachte immer, für so was braucht man ein eigenes hubble-teleskop :-)
und es gibt noch etwas, wofür mir der hauch einer ahnung fehlt: wie kann man bei einem solchen foto mit contra voten?
lg, volker
Josef Käser, 27.02.2008 at 19:09h
Eine mit dem verwendeten Instrumentarium kaum zu überbietende Aufnahme!Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung entstehen Deep –Sky Astrobilder nicht weitgehend am Computer. Das vorliegende Bild, von blossem Auge ist übrigens von diesem Objekt überhaupt nichts zu sehen, wurde 3 Stunden belichtet. Das heisst, mit 520 mm Brennweite 3 Stunden ein durch die Erddrehung bewegtes Objekt pixelgenau anpeilen. Während dieser Zeit summiert sich das einfallende, äusserst schwache Nebellicht auf dem Sensor. Erst mit dem eingesammelten Licht, kann durch geschickte Bildbearbeitung ein so ansprechendes Bild gestaltet werden.