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. -- . by Agora Bilddiskussion intensiv

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15.02.2012 at 16:00h
, License: All pictures  by the senders.
pielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Bitte durchlesen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net

Das Bild kam mir während eines Shootings in den Kopf. Es dauerte einige Versuche bis das Foto so aussah wie ich es mir vorstellte.
Durch Schwarz-Weiß soll die Wirkung verstärkt werden.

Zur Info - dieses Foto stammt von einem sehr jungen Fotografen.

Comments:





Agora Bilddiskussion intensiv, 15.02.2012 at 16:00h

Yuuki schreibt:

Ich sehe eine junge Frau mit weit ausgestreckten Armen. Sie ist mittig in einem vertikalen Bild festgehalten und wirft Blätter in die Luft. Die Blätter sind in der Bewegung festgehalten, wie sie auf die Person niederschweben. Die Protagonistin hat ein Lächeln im Gesicht und freut sich über das schöne sonnige Wetter. Im Hintergrund sieht man Bäume und eine Wiese. Meiner Meinung nach hält dieses Foto einen spontanen sonnigen Herbstspaziergang fest.

Was mir gefällt: Die Bewegung der Blätter ist schön festgehalten, während die Person scharf abgebildet wurde. Die Schärfentiefe ist gut gewählt. Denn wäre das Gras scharf, wäre die Wiese zu dominant und würde vom eigentlichen Geschehen ablenken. Die Veritkale unterstüzt die Bewegung der Blätter. Die Schwarzweissumwandlung ist eine gute Idee, da man so nicht von den Farben des Laubes, der Wiese oder der Bäume zu sehr abgelenkt wird.

Was mir nicht gefällt: Im oberen linken Eck ist mir das Licht zu ausgefressen. Ich hätte diese Bereich entweder geschnitten oder die Überbelichtung ausgebessert. Mir ist allgemein das Bild ein wenig zu hell. Das Gesicht ist bereits stark erhellt und ich hätte gerne auch mehr von diesem gesehen. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob der Schnitt an den Armen wirklich so glücklich gewählt ist. EIn Titel hätte mir natürlich auch gut gefallen, aber gut ein Bild kann auch ohne Titel auf einen wirken.

Fazit: Hier wurde ein klassisches Herbstbild fotografiert und mit der Bewegung der Blätter gespielt. Für einen jungen Fotografen hat er dies meiner Meinung nach gut umgesetzt.



...der ingo..., 15.02.2012 at 16:08h

Frage: Welche Wirkung sollte verstärkt werden?

die hochformatige ausrichtung ist normalerweise nicht mein fall, aber mit dem blick nach oben und dem fliegenden laub absolut in ordnung. aber auch als freund der harten schnitte ist mir die seitliche begrenzung zu brutal. durch die abtrennung der hände geht leben verloren. die haltung des models ist zu stark nackenlastig und der kontakt zur kamera geht verloren; das gesicht wirkt fast eindimensional. als unpassenden kontrast empfinde ich die sw-bearbeitung mit der fröhlichen herbststimmung, die dieses bild ja vermitteln soll. idee ok, aber die möglichkeiten des models nicht recht ausgenutzt.

überstrahlungen und eventuelle schärfeprobleme stören mich in diesem fall weniger.


fatze



KDH, 15.02.2012 at 16:22h

Vom Grundsatz her finde ich dieses Bild erst einmal sehr gelungen.
Es ist Lebensfreude und vorallem Natürlichkeit pur und die Bewegung des Mädchens im Einklang mit den herabfallenden Blättern auch fotografisch recht ordentlich gelöst. Die Überstrahlung im Gesicht stört mich persönlich bei diesem Motiv nicht (oben links im Bild die ausgefressenen Lichter wurden ja schon angesprochen).

Das die Hände abgeschnitten sind, ist dann doch schon etwas ärgerlich, denn diese haben ja auch eine Funktion beim hochwerfen des Laubes - ein Stück weiter zurück gehen oder das Querformat benutzen hätte sicherlich schon genügt.
Ein weiteres Problem sehe ich in der Kopfhaltung, weil es hier unweigerlich zu der klassischen "Nasenlochfotografie" kommen musste - den Kopf etwas höher oder weiter seitlich geneigt würde das Ganze ansprechender aussehen lassen.

Klaus



Alfons Gellweiler, 15.02.2012 at 16:56h


Das Foto vermag auf den ersten Blick emotional zu
berühren, die Grundstimmung ist positiv: Lebensfreude
wird suggeriert, insbesondere durch die Körperhaltung und die bewegten Blätter. Natürlich hat man Derartiges schon mal gesehen, auch auf diversen Fotos. Das leichte Spiel mit dem Herbstlaub, der sorglos unbefangene Protest gegen die Vergänglichkeit, ein beliebtes Klischee.

So weit, so gut !

Das recht ausgefressene Himmelseck überzeugt mich weniger, weshalb man m.E. das Bild durch einen mutigen Schnitt (2-3cm) nachträglich ebenso gut seiner hätte berauben können.

Problematischer erscheinen mir die amputierten Hände. Das Bild möchte doch positive Empfindungen transportieren und wecken; da wünsche ich mir zu sehen, dass die Hände sich frei bewegen können.

Nach der Beschneidung oben und der Ausdehnung nach links
und rechts wären wir dann nahe beim Quadrat (vielleicht keine schlechte Alternative zum Hochformat).

Der Kopf des Mädchens liegt sehr weit im Nacken. Das zweite Auge
sichtbar würde die Dominanz der Nasenlöcher mindern.

Jetzt erscheint mir das Foto vor meinem geistigen Auge schon sehr viel wohltuender. Ob der Stamm direkt hinter dem Körper positioniert sein muss? Irgendwie muss ich dauernd an den Gekreuzigten denken. Kein schöner Gedanke.

Wiederholung im nächsten Herbst unbedingt lohnend !

Grüße
Alfons



Clara Hase, 15.02.2012 at 17:10h

wie yuuki - im positiven

ich sehe das bild auch zu hell und die Figur zu Strukturlos
die nicht vorhandenen Hände - mehr Entferung wählen -
ungünstig auch: der Baumstamm direkt hinter ihr.

wenn die Beine eh nicht mit draufsollten, wäre auch ein Querformat nicht verkehrt. Die Blätter können dann immer noch fallen





lophoto, 15.02.2012 at 17:16h

mir fehlt auch die sichtbarkeit der hände.

ansonsten wirkt die szene unbekümmert und frei....was mir gut gefällt
die schärfe am körper ist sehr passend, nicht zu übertrieben. die tonung und die lv's unterstreichen die leichtigkeit der szene...

oben wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen, das ist aber eher eine reine geschmackssache....

ich habe spass an dieser szene




Hansepixel, 15.02.2012 at 17:37h

Tja, alles wichtige wurde erwähnt!
Beide Hände fehlen, es ist zu wenig Gesicht zu sehen.
Schwarz/weiß finde ich nicht so toll, wo doch gerade der Herbst so schöne Farben bietet.
Einzig das Blatt vor dem Bauch stört mich, es ist meines Erachtens nach zu dominant
Gruß



Michael L. aus K., 15.02.2012 at 18:03h

Wirkt auf mich wie 'ne Kreuzigungsszene. Das Blatt genau vor dem Baumstamm bewirkt, dass man den Eindruck bekommt, hier ist der Stamm zu Ende - wirkt also wie Pfahl, nicht wie Baum. Unterstützt wird diese Bildwirkung auch noch durch das unruhige Bokeh des Objektivs. Der Kopf ist zu weit nach hinten gelehnt, ich hätte mit etwas mehr vom Gesicht zu sehen gewünscht.


Janne Jahny, 15.02.2012 at 18:38h

Allen erwähnten Fehlern kann ich nur zustimmen. Auch ich hätte hier ein Breitformat gewählt.
Ganz positiv aber finde ich, wie es gelungen ist, die Bewegungsunschärfe der Blätter durch eine längere Belichtung darzustellen und gleichzeitig das Model in seiner Bewegung (annähernd) einzufrieren.
Mir ist das Gesicht nicht zu hell, es korrespondiert sehr gut mit der Helligkeit der Blätter. Und genau aus diesem Grund mag ich auch die s/w-Ausführung.

LG



Matthias von Schramm, 15.02.2012 at 19:30h

wenn ich die perspektive so sehe, dann nehme ich an, dass der fotograf (hinweis in der beschreibung oben) noch ein kind ist, aber das hier gemeinsam mit einem erwachsenen geplant und geübt wurde. falls das so ist, fände ich das schade. denn kinder fotografieren sehr eigen auf ihre eigene unbeschwerte weise. es gibt ein paar kinder in der fc und es ist spannend zu beobachten, was sie machen. vielleicht hat aber auch das kind oder der sehr junge fotograf selbst einige mal geübt um zu einem gewissen ergebnis zu kommen. dann wäre er erstaunlich strukturiert, beinahe schon sowas wie professionell an die sache gegangen.

hätte ich den obigen hinweis nicht gelesen, dann würde mir als erstes auffallen, dass ich einen bewussten bildschnitt vermisse. halb mädchen unten, halb fallende blätter und unscharfer und strukturierter hintergrund sind keine gute aufteilung, sie lassen das auge wandern. auch ist die verschlusszeit ungünstig, die blätter wirken so einfach nur unscharf und leidlich bewegt. bei blättern dieser art erwarte ich möglicherweise warme erdige farben - ich weiss nicht ob sw dann die bessere wahl ist, aber dazu müsste man eine farbversion sehen. die bereits mehrfach erwähnten fehlenden hände nehmen der ansich positiven szene sehr viel an emotion. der anschnitt direkt unter den gürtel ist auch ungünstig, es fehlt da an information über ihre haltung, ihr vermutlich breitbeiniges und somit ausgeweitetes offenes dastehen.

zufällig ist ein blatt in herzform direkt vor dem bauch des mädchens unter ihrem schicken alten anhänger (der ein erbstück sein könnte) und gut zu ihrer übrigen kleidung passt, die gemütlich (strickjacke) und heimelig wirkt. dies sind augenfällig hübsche und miteinander korrespondierende details.

wenn das bild tatsächlich ein kind in eigenregie gemacht hat, ist das aussergewöhnlich von der idee her. ansonsten ist es ein bild mit handwerklichen schwächen, welches im wahrsten sinne des wortes etwas blass und blutarm daherkommt und dem kontraste und das richtige format fehlen. ich denke auch, quer wäre hier besser gewesen oder ein quadrat von weiter weg und unbedingt mit händen drauf.



Olaf Hüttemann, 15.02.2012 at 20:09h

schöne Idee und Umsetzung. Positive Lebenslust spürt man und kommt gut drauf. Falls Du mal Gelegenheit hast analog zu fotografieren, dann probiere ein, zwei Filme aus. Sie selbst zu entwickeln hat mir erst die Fehler aufgezeigt die ich beim Fotografieren hätte ändern können. Bei deinem Foto könnte ich mir einen guten Effekt mit einem Graufilter vorstellen. Die Blende wäre damit weiter offen gewesen und das Mädchen hätte sich noch besser vor dem Hintergrund abheben können. Als Bonus hättst Du ein wenig Bewegeungsunschärfe in der Armbewegung abgelichtet. Aber hey ;) das ist ja Dein Foto! und es ist ein richtig gutes! fröhlich bleiben! Olaf


HorstS, 15.02.2012 at 21:07h

Fehlende hände stören nicht. Kann man sich denken.
Was stört ist,  das blätter gewusell rechts vorm arm.
Evtl. andere aufnahme aus der serie nehmen.
Der aus dem kopf  wachsende baum stört ebenfalls.
Bei der aufnahme beim nächstenmal drauf achten :-)

Sw umsetzung gefällt so.

grHS

grHS



Wolf Schroedax, 15.02.2012 at 21:28h

Jahresherbst - ohne Farbe !
Jahrgangsjugend - ohne Gesicht !
Öffnungsgeste ganz nach oben - ohne Hände !

Ist es nicht äußerst schwierig, mit einem solchen Konzept Wirkung zu erzielen ?



Manfred Spaude, 15.02.2012 at 22:03h

als Anfänger hier bei fc versuche ich ständig über sog. Anfänger-Fehler bei meinen Fotos nachzudenken.
Und wenn ich hier die Anmerkungen lese, kann ich so einiges für mich mitnehmen.
Dennoch gehe ich davon aus, dass hier der Fotograf/in bewusst dieses Foto aus offensichtlich einer Vielzahl von Bildern gewählt hat, denn er 'hat es sich so vorgestellt', wie er schreibt.
SW finde ich persönlich hierbei gut, da ich mich spontan auf den Bewegungsablauf konzentriert habe. Ich selbst würde mir hier eine andere Schnittführung wünschen.
gr manfred



Künzelmann, 15.02.2012 at 22:24h

Schließe mich den "Vorrednern" an: Hände abgehackt - wie brutal, Kopf zu weit im Nacken, Baum im Rücken, also nur "Kleinigkeiten". hihi. Von der ganzen Stimmung her, ist es schon sehr gut.


Cameron, 15.02.2012 at 23:06h

grundsätzlich glaube ich, dass es niemandem weiterhilt, wenn man bei der beurteilung eines fotos das vermutete alter des fotografen berücksichtigt, deshalb will ich das auch nicht tun.

mein erster gedanke: positive grundstimmung, witzige idee. mein zweiter blick fällt aber schon auf den bildschnitt, der mir zufällig daher kommt. auf den zweiten blick erinnert mich das bild auch, wie den ein oder anderen vorredner, an eine kreuzigungsszene, die durch die amputierten hände unterstützt wird.
jetzt frage ich mich,ob das beabsichtigt war. falls es beabsichtigt war, passt auch die idee der s/w-umsetzung, dann aber bitte mit knackigeren grauwerten.
da ich aber davon ausgehe, dass hier eine lebensfrohe herbsttimmung erzeugt werden sollte, bedauere ich, dass nicht die herbstfarben belassen wurden,um die stimmung zu verstärken. farben müssen übrigens überhaupt nicht vom motiv ablenken, wenn sie harmonisch sind.

leider gibt es auch technische mängel bei dem foto: der schärfepunkt sitzt zu weit vorne, nämlich auf dem gürtel, der so (ebenso wie die beiden dunklen nasenlöcher einen ablenkenden akzent bildet). die überstrahlungen im oberen bereich und insbesondere im gesicht sind für mich eigentlich für ein solches foto inakzeptabel.



jbw, 16.02.2012 at 0:13h

Um solch eine Lebensfreude - Herbst-Stimmung darzustellen,hätte ich den Fokus mehr auf die Blätter gelegt und damit die Person eher in Unschärfe gehalten und auch stärker vom HG ab getrennt.
Also hier,dafür einen entsprechenden Aufnahmestandort gesucht (v.oben,unten oder seitlicher) auch um einen neutraleren HG zu bekommen.
Herbst steht für mich auch für 'seine' so speziellen Farben,durch diese würde ich eher eine Steigerung sehen und nicht in der SW Umsetzung.
Um eine 'spontane' Aktion darzustellen,dürfte für mich diese Aufnahme,der Schnitt, noch viel schräger ausfallen;darin würde ich eine Unterstützung /Steigerung sehen.
LG Jörg



Olaf Hüttemann, 16.02.2012 at 8:51h

geht es nicht vielmehr darum den Fotografen zu beraten, als um Bewertung des Fotos?!?


outergate, 16.02.2012 at 9:22h

interessantes ergebnis!
neben der positiven ausstrahlung und einer genußgeprägten grundstimmung sind mir in der kleineren vorschau drei dinge ins auge gefallen:
die fehlenden hände, das gestalterische kreuz mit jeweils bildmittigen achsen und das geheimnisvolle amulett (erinnert mich an einen film, dessen name mir nicht einfallen will). im ersten eindruck hielt ich die fehlenden hände für einen technischen mangel. da die arme beidseitig an etwa der gleichen stelle abgeschnitten sind und die kreuzwirkung verstärken, ist dies vielleicht bewußt gestaltet. allerdings konterkariert es für meinen geschmack die idee eines lebensfrohen mädchens, dass sich im fallenden herbstlaub gleichermaßen fallen läßt. die sichtbarkeit nach oben geöffneter handflächen hätte diese idee besser unterstrichen. der genießerische gesichtsausdruck ist zu erahnen. die nasenlöcher sind einen tick zu prominent. wäre der kopf nicht ganz so weit im nacken, wäre dem schnell abgeholfen und man könnte die geschlossenen augen besser erkennen.
über hintergrund und lichter wurde schon interessantes geschrieben.

das alter des fotografen sollte auch nach meiner auffassung für eine besprechung erstmal keine rolle spielen, aber später gern aufgeklärt werden. vielleicht ist das ein versuch, die diskussionskultur zu besänftigen, hat aber mit dem foto selbst zunächst nichts zu tun.
in der diskussion alter vs. ergebnis fällt mir immer wieder joey lawrence ein, der seine 'holy men' serie mit 18 gemacht hat. seit ich um sein alter weiß, ertappe ich mich dabei, bei der bewertung irgendwie voreingenommen zu sein.



Herbert Rieger, 16.02.2012 at 9:59h

Die Freistellung scheint mir nicht ganz gelungen, der Hintergrund ist noch zu wild und lenkt von dem Motiv ab.


Cameron, 16.02.2012 at 14:03h

@olaf: findest du nicht auch, dass der fotograf gerade in dieser diskussion schon sehr viel beratung erhalten hat?


harry k., 16.02.2012 at 14:21h

Cameron: Jetzt müsste man schon wieder das Übersetzen anfangen ;-))

Zum Bild:
Mir gefällt es, dass dieses Bild hier in Agora ist. Man kann sich mit grundsätzlichen Überlegungen beschäftigen und hat immer die Ausrede, dass der Bildautor ja noch jung ist ;-))

Wenn ich etwas zeigen will, genügt es nicht, das abzubilden was ich vor mir sehe. Ich muss etwas dazu tun oder weg nehmen, etwas übertreiben oder etwas abschwächen. Und das vielleicht sogar in einem Bild mehrmals.
Dazu gibt es zB die Kontrastpaare. Wenn ich Bewegung zeigen will, brauche ich etwas, dass feststeht. Wenn ich einen Vordergrund will, brauche ich einen Hintergrund. Und so weiter ...
Und ich muss mich damit beschäftigen, was die Kontrastpaare ausmacht. ZB: Vordergrund bedeutet näher am Betrachter, bedeutet Detailreicher, bedeutet mehr Kontrast etc.

Das mal so als Anfang ;-))



...der ingo..., 16.02.2012 at 16:47h

ohne auf die grundlagen der abbildungstechnik einzugehen, kann der fotograf doch schon mal einen grundtenor in der beurteilung wahrnehmen. dies kann man als solide diskutierte kritik aufnehmen und wirken lassen oder auch nicht. ich würde mir wünschen, das wir im nächsten herbst eine neue variante des fotos zu sehen bekommen. das würde ich mir übrigens von allen diskutierten fotos wünschen...ein upgrade-reload kwasi. es wäre doch mal interessant zu erfahren, was aus diesen vielen seiten prosa geworden ist. hilft es dem fotografen wirklich weiter? ich angel jetzt mal einen philoso-fisch und schaue was passiert.




Clara Hase, 16.02.2012 at 16:49h

um die meinungen anderer mitzulesen hab ich das thumb ja immer mal wieder vor augen

sehr stark tritt dabei die schwarze jacke des mädels in den vordergrund und hüstel - es sieht dann in der winzigkeit etwas nach vogelscheuche aus - ist es in gross aber nicht - yuuki hats beschrieben - ich wiederhole nicht



Falko Sieker, 16.02.2012 at 17:42h

Ich schaue mir jetzt dieses Foto schon eine ganze Weile an. Auffällig für mich ist hier der schwache Bildkontrast. Für meinen Geschmack hätte ich den Kontrast noch stark angehoben. Das hätte dem Bild etwas mehr Dramatik gegeben. Von der Linienführung her, könnte man meinen dieses Foto würde auch ein christliches Symbol darstellen. So etwas fast wie Jesu am Kreuz. Die abgeschnittenen Hände mögen ja auf den Betrachter zuerst einmal irritierend wirken. Ich sehe es auf jeden Fall so, dass das in diesem Falle ein stilistisches Mittel der Fotografie ist. Auf jeden Fall weicht dieses Mittel vom Lehrbuch stark ab. Deshalb finde ich dieses Bild so wie es ist schon ganz gut gelungen. Ob das Mädchen allerdings die Blätter hoch wirft, oder die Blätter auf das Mädchen herab rieseln. Diese Frage möchte ich einfach mal so im Raum stehen lassen.

LG Falko
P. S. Ich bin mal wirklich gespannt, wer dieses Foto aufgenommen hat.



MRK, 16.02.2012 at 17:54h

Das ist doch mal ein schönes Beispiel dafür, dass ein Bild trotz etlicher "Fehler" doch sehr ansprechend sein kann. Wobei über das was denn diese Fehler sind, die Meinungen geteilt sind. Einige sehe ich auch so - Hände im Bild und kein Baum im Rücken wären auch für mich vorzuziehen, ein knapperer Schnitt unten ebenfalls. Was mich garnicht stört ist der Kontrast- so wirkt die Szene hell und luftig, und dazu gehört für mich auch das Stück Himmel oben links.




Kommissar Lohmann, 16.02.2012 at 18:56h

Ich empfinde es leider nicht wie MRK-

für mich hatte dieses Bild auf den 1., 2., und 3. Blick etwas verstörendes. Die "abgehackten" Hände machen ungeheuerlich viel aus, aber auch das unsichtbare Gesicht und die SW-Bearbeitung passen eben so ganz und gar nicht zu dem Gefühl welches (vermutlich) hier vermittelt werden sollte.

Schade...



I arkadas I, 16.02.2012 at 23:01h

. völlig egal.. das mit den armen. das bild hat richtig gutes feeling. is ansteckend... das zählt. das is guut. schaut euch ryan mcginley an. der macht bilder. die würden alle hier zerissen werden. bei bildern gehts nicht um kontraste. um abgeschnittene arme.. völllig egal. und überflüssig..
bei bildern gehts ums fühlen.
und hier fühl ich ne menge..
.. und sry. wenn ich diese anstrengende bilddiskussion störe... diskutiert ruhig weiter.. lol

lg



Kommissar Lohmann, 16.02.2012 at 23:08h

das ist schön für dich


Olaf Hüttemann, 16.02.2012 at 23:29h

hey arkadas,
dann würdest du ja fotos machen die du dir ein paar jahre später nochmal anschaust. die du liebst weil sie dich erinnern. weil sie eine situation in deinem leben darstellen. ... wenn du da mal keinen fehler machst ;))



harry k., 16.02.2012 at 23:47h

"dann würdest du ja fotos machen die du dir ein paar jahre später nochmal anschaust. die du liebst weil sie dich erinnern. weil sie eine situation in deinem leben darstellen."

Ja, solche Bilder hat uns Onkel Horst auch immer nach jedem seiner zahlreichen Urlaube mit Tante Hilde beim Diaabend gezeigt ....



Cameron, 17.02.2012 at 0:24h

@arkadas: einen diskussionsbeitrag mit "diskutiert ruhig weiter ... lol" zu beenden, hat auch was.


Matthias von Schramm, 17.02.2012 at 9:05h

ich muss schon sagen, der vergleich mit ryan mcginley ist abstruuuuuhuuuuus und eine leiter und ein augenverlangen, was dem fotografen hier nicht gerecht wird und was ich ungerecht finde. dieser sehr junge fotograf (was ich im übrigen entgegen dem einen oder anderen hier sehr sehr sehr sehr sehr sehr wichtig finde) möchte offenbar lernen.


Wolf Schroedax, 17.02.2012 at 10:25h

Da es jetzt offenbar keinen Diskussionsbedarf zum Bild mehr gibt, wäre es sinnvoll heute auch Schluss zu machen.

Bedank für das anregende Bild und das Herzblatt über dem Nabel, das ja wohl der Grund war, das Bild hier zu zeigen. Das hätte ich auch gern so hingekriegt.

Aufruf zum Schweigen !

|--))<



Cameron, 17.02.2012 at 10:57h

@wolf: ?


Kommissar Lohmann, 17.02.2012 at 11:22h

genial - schroedax ruft sich zum schweigen auf


Alfons Gellweiler, 17.02.2012 at 11:42h


Oben findet sich ein Beitrag von einem gewissen I arkadas I,
den ich für bemerkenswert halte, weil er mir sinngemäß vermittelt: alles völlig egal ... alles ist gut !
(Mein Bemühen, besser zu werden ist dann wohl völlig für`n Arsch?)
Gleichzeitig wird auf eine photographische Autorität verwiesen und in der Schreibung zwischen gut und guut unterschieden.
Wie passt das zusammen?
Sollte es eventuell doch »besser« und »weniger gut« geben?

Allzeit ein gutes Feeling !

Alfons



Matthias von Schramm, 17.02.2012 at 11:43h

lieber wolf, wir wohnen ja nun nur 5,8 kilometer auseinander. würdest du auch live dein schweigen erklären? gesetz den fall ich bekomme auch eine tasse tee.


Cameron, 17.02.2012 at 11:47h

erst schreibt jemand "diskutiert ruhig weiter ... lol", dann erklärt ein anderer im namen aller, dass es keinen diskussionsbedarf mehr gäbe und erklärt die diskussion für beendet, ohne selbst einen konstruktiven beitrag geleistet zu haben.

Aufruf zur Rückkehr der Gesprächskultur!



I arkadas I, 17.02.2012 at 12:13h

. überlesen. .das mit dem sehr jungen fotografen.. auf jeden fall hat der junge fotograf großes talent.. !
.. lg



Matthias von Schramm, 17.02.2012 at 17:46h


|RAW|, heute um 16:52 Uhr
Aber es geht hier doch nicht darum, den Fotografen zu beurteilen, sondern das Bild! Mir ist doch egal, ob das ein Kind war, oder ein Betrunkener seine Kamera mit Selbstauslöser in die Luft geworfen hat.

mir aber nicht. dass hat damit zutun, dass ich mich am rande für fotografie interessiere.



Matthias von Schramm, 17.02.2012 at 18:05h

okay, da hab ich dich wohl überfordert. mein fehler.


Jens Lotz, 18.02.2012 at 0:49h

Die Szene selbst spricht mich an. Bin da bei I arcadas I.
Als richtigen Fehler sehe ich das helle Eck, nicht weil der Himmel überbelichtet ist, denn gezielte Überbelichtung ist ein durchaus legitimes Gestaltungsmittel. sondern weil es auf Grund der Lage am Bildrand/Eck eine Störung im peripheren Sehfeld darstellt. Die Reizschwelle ist da nicht bei jedem identisch, aber dies hier dürfte schon viele stören.
Auch sind gerade die Strukturen im oberen Bildbereich sehr unruhig. Obwohl ich das Hochkant eigentlich als dynamisches Format hier passend finde, wäre ich also auch für Schnitt von oben und leicht von unten zum Quadrat-der Gürtel wäre verzichtbar.
An der Haltung der Unterarme ist schon sehr wohl die Handstellung mit Flächen nach oben erkennbar, mit Hand zwar sicher besser, aber auch so kann ich damit leben. Gelungen finde ich übrigens die Sache mit der starken Überstreckung des Kopfes. da kann ich die Nasenlöcher hinnehmen, denn in dieser extremen Kopfüberstreckung steckt dargestellte Emotion. Da halte ich es dann wie der kleine Mann vor der grossen Frau und sage, sie haben die schönsten Nasenlöcher, die ich je gesehen habe.
Hinsichtlich der Hintergrundwahl, die in Verbindung mit der gewählten Blendenöffnung die Freistellung sicherstellen soll, finde ich den Baum unglücklich platziert und eine wenig offener hätte die Blende sein können.
Fazit, hier hat ungezwungen die Jugend zugeschlagen, ich mag die gefangene Szene leiden. Und es ist schön, dass man immer noch vieles besser oder anders machen kann.
LG jens



Peter P. Lutz, 18.02.2012 at 10:01h

B&W ist sehr ok.
Herbst-Stimmung ist gut eingefangen.
Freude im Ausdruck kommt rüber.
Kritik:
Abgeschnittene Körperteile würde ich nicht so intensiv machen.(beide Hände, Rumpf ganz weit oben am Bund...)
Baum im Hintergrund ist ungünstig plaziert...kommt gerade aus dem Kopf raus...
LG Peter



Jutta Elisabeth Özbey geb. Körber, 19.02.2012 at 9:29h

Es ist ja schon alles gesagt worden, was man auf dem Bild sieht und was schlecht zu erkennen ist.

Es bleibt viel Spielraum für Deutungen.



Agora Bilddiskussion intensiv, 19.02.2012 at 17:21h

Hier kann weiterdiskutiert werden:


Klutsche schreibt:
Vielen Danke für die vielen Anmerkungen und vor allem für die Kritik.
Ich habe so viele Dinge erfahren worauf ich in der Zukunft beim fotografieren achten werde.


Zu Matthias von Schramm:

Das Foto entstand nicht mit Hilfe eines Erwachsenen.

Und zur Aufklärung: Ich bin 15.

Danke an jeden einzelnen für die Anmerkungen.





 
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