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Nikon D 300 / Nikkor 16-85@21mm / F 13 / ISO 200 / Aufnahmemodus M / 1/ 125 Sek / Stativ / Kabelauslöser , Archiv = November 2009, bei - 9 °C
Im Pfarramt zu Harlingerode gibt es eine alte handschriftliche Chronik, und auch die Schule hat vor langen Jahren einmal begonnen, Dinge aus Vergangenheit und Gegenwart aufzuzeichnen, die ihr Gebiet betreffen. Zu ersehen war daraus, dass das Jahr 1053 als das Gründungsjahr von Harlingerode zu betrachten ist. Mit der Schenkungsurkunde vom 3. Juni 1053, die sich im Stadtarchiv in Goslar befindet, übergab Kaiser und König Heinrich III. das Landgut dem Domstift in Goslar. 1057 wird der Ort als ein Landgut namens Herlingerode. In einem über die Güter des Domstiftes zwischen 1174 und 1195 aufgestellten Verzeichnis ist angegeben, dass die ganze Feldmark von Herlingerode zum Gebiet des Domherrn gehöre. Diese Beziehungen zu des Stiftes zu Harlingerode haben bis in die neueste Zeit fortgedauert. Noch Mitte des 18. Jahrhunderts war das Stift Gutsherr der meisten Höfe. Während der Kriegsunruhen im 15. Jahrhundert sind drei um Harlingerode gelegenen Dörfer vollständig zerstört worden. Die aus diesen Orten vertriebenen Einwohner haben sich in Harlingerode gesammelt. Die ältesten Namensformen für Harlingerode: Herlingerode oder Herlincherode deuten auf die Herkunft der Neusiedler aus einem vermuteten kleinen Gau (Gebiet) "Herlinge" oder "Harlinge" am Harly hin.1548 sind in Harlingerode sechs Ackerleute, zwölf Karrenführer und 17 Kother zu finden = 35 Hofstellen. Noch Schlimmeres hat aber Harlingerode im Dreißigjährigen Kriege erdulden müssen. Zweimal ist es zerstört worden. Harlingerode wurde wieder aufgebaut und kam allmählich zu Wohlstand, von dem es nur noch einmal während der Fremdherrschaft 1806 bis 1813 einen Teil einbüßte. Auf das Jahr 1860 zurück geht die Geschichte des bekannten Säge- und Hobelwerkes Heinrich und Kurt Klages zurück
Bei der Behandlung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Wandel der Jahrhunderte unterschied man den Ort als Bauerndorf und als Industriegemeinde. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Harlingerode heute noch mit 965 ha die bei weitem größte landwirtschaftliche Nutzfläche des Amtsbezirkes Bad Harzburg besitzt, der insgesamt 2888 ha umfasst. Als der eigentliche Zeitpunkt aber, an dem die rein bäuerliche Dorfgemeinde sich zur modernen politischen Gemeinde mit bestimmend industriellen Einfluss wandelte, ist das Jahr 1935 anzusehen. In diesem Jahr wurde die Zinkhütte Harlingerode der Unterharzer Berg- und Hüttenwerke GmbH gebaut, die bald der größte Arbeitgeber der Gemeinde war und auch den Bau der Siedlung Göttingerode mit seinen 1500 Einwohnern zur Folge hatte. Im gleichen Jahre 1935 wurde auch die Grube "Hansa" in Betrieb genommen. 1,8 Millionen Tonnen Eisenerz förderte man von 1935 bis 1953.
Sehr schön wie sich der Dunst ablegt und das herrliche Licht dieses wunderbare fleckchen Erde erstrahlen läßt!Erzeugt eine grandiose Stimmung!Bin beeindruckt!
VG Christian
Auf dem Thumb hätte ich fast auf die Toscana getippt;-)
Wunderbare Stimmung, der Rauch steigt aus den Schornsteinen, alle sitzen/liegen noch im Warmen (ausser Dir u. der LKW-Fahrer).. doch, sehr sehr schöne Darstellung.
Infos sind auch sehr interessant.
Dir auch einen schönen Abend Kalle,
lG Ingrid
eine sxupertolle Aufnahme,
die ganz fantastisch aussieht und
eine herrliche Wirkung hat.
Ich bin begeistert.
Auch die Info zum Bild ist sehr informativ.
Eine ganz hervorragnde Arbeit von Dir!!!
LG
Thomas
Hallo Karl-Heinz,
wenn anstelle des Holztransporters ein VW Käfer (mit Brezelfenster!) über die Straße poltern würde, wäre die Idylle perfekt.
Klasse Bild, alles von den Vorredner schon gesagt, deshalb Karl Valentin: "Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem."
bG Hannes
Die Tonung finde ich fantastisch, sie paßt wunderbar
zum Motiv. Der Bildaufbau ist gut durchdacht, ein
Eyecatcher ist das Fahrzeug im Vordergrund.
LG Mary
Herrlich die unterschiedlichen Schichten und Abstufungen, ist mir gar nicht bewusst gewesen, dass man einen so tollen Blick auf den Brocken haben kann, Stimmung und Gestaltung sind klasse, Kalle!
LG Ruth
Harlingerode, das sagt mir neben deiner
umfangreichen ,sehr guten Info noch was, bin mir aber nicht sicher.
Ich meine einmal auf einer geologischen Wanderung dort in einem Kalksteinbruch gewesen zu sein.
Fossilien mit Fundgarantie.
Auch Saurierreste sollen zu Tage gekommen sein.
LG. Norbert
eine wunderschöne Umsetzung. Die Strommasten und Sendestation fügen sich vollkommen harmonisch in die schöne Umgebung ein. Der Bildaufbau und das Licht ist super.
ein ganz tolle aufnahme..kalle
eine stimmungsvolle landschaft im weichen morgenlicht..
sehr intressant deine ausführungen..
grüsse aus dem tief verschneiten bayer. wald
fritz
ganz hervorragend Dein Foto mit dem schönen Weitblick zum Brocken, und auch die BEA gefällt mir sehr gut, alles bleibt so natürlich, schön mit dem Lastwagen, und auch die Tonung gefällt mir, und natürlich Deine gute Info
lg Ingrid