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Wenn man Kinder hat ändert sich vieles im Leben. Unter anderem macht man plötzlich Dinge, die man vorher nie tat, und man geht an Orte, an denen man vorher nie oder schon lange nicht mehr war. Dieses Bild ist das erste einer Serie mit dem Namen "Kinder haben", mit der ich mich mit diesem Thema auseinandersetze.
(Wer will heute noch) Kinder haben? Viel zu wenige. Darum freu ich mich, dass erstens sich überhaupt jemand fotografisch mit dem Thema aueinandersetzt und zweitens, dass Du das bist, denn das lässt auf viele ähnlich interssante Bilder hoffen - Her damit!
Sebastian
Zum Bild: Die Schatten sind toll, vorallem weil Du so mit auf dem Bild bist.
Zum Thema: Hab nur nen Hund, werde das ganze aber nächstes Jahr mal bei meinem Bruder im Auge behalten. So fehlt mir etwas die Beziehung dazu.
:-)
Schönes Thema! Wie wir vor kurzem schon per QM geeschrieben haben....Manches geht dann nicht mehr so wie man es möchte, aber dafürt kommt umso schöneres!
Sieht nach Abendlicht und Sandstrand aus...
Auch ich bin gespannt was folgt zum Thema "Kinder haben". Das ist jedenfalls schon mal ein schöner Auftakt.
Also Mick, Dein Foto mag ich sehr. Die Perspektive, dass Licht. Ja, so hab ich Kinderspielplatz in Erinnerung. Auch wenn sich im nachhinein viel mit den lieben Kleinen verklärt, auf den Kinderspielplatz gehen mochte ich nie. Da haben unaufgefordert mir völlig fremde Eltern gerne die Neuigkeiten über ihre Kinder aufgenötigt, die ich eigentlich nicht wissen wollte. Hab dann immer im Sandkasten gesessen und meine Frau hat smalltalk gehalten! :-)
Danke an alle für die grosse Resonanz. Hatte gar nicht so sehr damit gerechnet, weil sich hier ja viele, manche sicherlich unbewusst, fotografisch mit dem Thema befassen.
Rachael, there is detail on the print, but not on the compressed final image (as usual)
Dieter: :-D
Judith, beide Serien, die "Selbsportraits mit Fremden" und "Kinder haben" sind Langzeitprojekte, die langsam wachsen. Kann man gut nebeneinander machen ;-)
Ich möchte das Bild vorschlagen, weil es für mich ein intensives und lebendiges Selbstportrait einer kleinen Familie zu sein scheint. Ich schreibe bewußt "zu sein scheint", weil der Betrachter die Situation und die eventuelle Familie nicht kennen kann. Also muß er im Bild etwas erkennen, daß Familie und Zusammengehörigkeit ausdrückt. Genau das rüberzubringen, ist dem Photographen gelungen. Zusammengehörigkeit zu dokumentieren, indem er sich selbst als Photographierenden und Schatten als Bildbestandteil darstellt. Er ist als graphisches Selbstportrait im Bild, in der Situation. Und macht das Bild. Insofern eigentlich gedanklich schon 2 Ebenen. Daß dann der Haltegriff im Vordergrund kurz vor ihm, die Realität, also den "Nichtschatten" aufgreift, ist schon verdammt gut. Ich finde es ist selten, daß ein Bild einerseits so emotional tief, und dann doch so graphisch klar ist. Auf die Hütten im Hintergrund mag ich jetzt gar nicht mehr eingehen.
Hoffe, Ihr habt bis hierhin gelesen, wenn nicht , hoffe ich, Euch gelingt mal so ein Bild.
Eine lustige Idee.
Di Tonung ist gut. Aber leider ist der Schärfebereich wirklich nicht bei den Hauptpersonen, die Gesichter sind nicht gut sichtbar.
Leider nur ein skip.
LG
Beate
find ich einfach ein inhaltlich total nettes Bild, das auch gestalterisch und technisch nicht durchhängt. Die Stimmung wird für mich (bin vielleicht auch etwas "vorbelastet") sehr schön transportiert.
nachtragspro ;) für mich ein sehr eigenwillig gelöstes Familienbild, das seinem Betrachter ein klein wenig mehr als nur einen flüchtigen Blick abverlangt. Dann findet er vielleicht auch gleich Gelegenheit, sich an der bemerkenswert ausgewogenen Komposition zu erfreuen. ...die beiden müssen sich aber wohl mächtig "schwer machen". ;-)
Geronimo ..., 8.01.2005 at 23:17h
Ich möchte das Bild vorschlagen, weil es für mich ein intensives und lebendiges Selbstportrait einer kleinen Familie zu sein scheint. Ich schreibe bewußt "zu sein scheint", weil der Betrachter die Situation und die eventuelle Familie nicht kennen kann. Also muß er im Bild etwas erkennen, daß Familie und Zusammengehörigkeit ausdrückt. Genau das rüberzubringen, ist dem Photographen gelungen. Zusammengehörigkeit zu dokumentieren, indem er sich selbst als Photographierenden und Schatten als Bildbestandteil darstellt. Er ist als graphisches Selbstportrait im Bild, in der Situation. Und macht das Bild. Insofern eigentlich gedanklich schon 2 Ebenen. Daß dann der Haltegriff im Vordergrund kurz vor ihm, die Realität, also den "Nichtschatten" aufgreift, ist schon verdammt gut. Ich finde es ist selten, daß ein Bild einerseits so emotional tief, und dann doch so graphisch klar ist. Auf die Hütten im Hintergrund mag ich jetzt gar nicht mehr eingehen.Hoffe, Ihr habt bis hierhin gelesen, wenn nicht , hoffe ich, Euch gelingt mal so ein Bild.