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Brütsch war der Name eines ehemaligen deutschen Herstellers von Kleinwagen. Egon Brütsch († 1988), Sohn eines erfolgreichen Stuttgarter Strumpffabrikanten, war ein Motorrad- und Automobilrennfahrer und baute ab 1951 Kleinwagen mit Kunststoffkarosserien.
In den Jahren 1929 bis 1931 bestritt Brütsch Motorradrennen und zwischen 1935 und 1950 nahm er mit teilweise selbstgebauten Autos an Rennen teil. Anfang der 1950er Jahre begann er mit dem Bau von Kleinstwagen mit Kunststoffkarosserien. Das erste Fahrzeug, das er baute, war ein Maserati im Maßstab 1:2, ein Kinderauto zum Preis von 750 DM.
Gerade rechtzeitig zur IFMA im Oktober 1956 präsentierte Brütsch die Mopetta, einen türlosen Einsitzer mit einem Vorderrad und zwei Hinterrädern, von denen das linke mittels eines 49 ccm ILO Motors mit 2,3 PS angetrieben wurde. In der Konstruktion erinnerte die Mopetta an ein Moped. Es hatte zwar ein Bremspedal, aber Kupplung, Gas und Vorderradbremse wurden am Mopedlenker betätigt. Nur der Frankfurter Autohändler Georg von Opel zeigte Interesse an einer Serienproduktion. Er wollte das Gefährt als Opelit bei Horex bauen und von den Horex-Händlern verkaufen und warten lassen. Leider stieg von Opel 1958 aus dem Projekt aus und nach 14 produzierten Einheiten war wiederum Schluss.
Technische Daten:
Gebaute Stückzahl 14
Baujahre 1956-1958
Länge 170 cm / Breite 91 cm / Höhe 108 cm
Gewicht 78 kg
Bodenfreiheit 18 cm
Motor 2- Takt
Hubraum 49 ccm / Leistung 2.3PS
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h
Bereifung 4.00-8
Verbrauch 2 l/100km