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Gratuliere dir Stefan. Wie ich sehe hat es bei dir auch geklappt. Ein tolles Foto. Er sieht richtig Stolz aus mit dem Fisch. Schön wie er sich streckt. Da hast du aber wirklich ein tolles Plätzchen gefunden.
@Peter: Ja, richtig erkannt. Eigentlich wollte ich nackte Frauen fotografieren, konnte aber mit dem schweren Objektiv nicht so schnell rennen :-). Und stillhalten wsollten die nicht....da war ich dankbar, dass ich stattdessen einen Eisvogel entdeckt habe.
@Herrgismo: Ja, könnte man meinen. Allerdings ist der monotone Hintergrund schon bei der Aufnahme entstanden. Die Kombination von Blende 6.3, Brennweite 600mm + 1.6 Crop und der große Abstand zum hinter dem Hauptmotiv liegenden Buschwerk lässt ihn so erscheinen. ;-)
schade eigentlich, imho find's schöner wenn man im bokeh nochwas erahnen kann! ;-) weiss das ist dann nicht wie aus dem lehrbuch und bei bw, blende, usw nicht zu realisieren! :-)
Super Fischfoto mit Eisvogel dran!
Ganz besonders gefällt mir wieder mal die Story zum Bild, Stefan! Die macht das Ganze viel aufschlussreicher und interessanter als "nur" ein gutes Bild eines schönen Vogels.
Die Distanz zwischen Objekt und Objektiv scheint mir hier sehr kurz zu sein. Warst du wirklich nur sechs Meter (oder so) von dem Ansitzast weg?
Viele Grüße
Christian.
Oh jaaaaa, der ist klasse !!!!!
Wunderschön ...... bei solchen Aufnahmen kann ich verstehen das du sehr zufrieden warst....!!!
Mir hätte die Sonne allein schon gereicht, man möchte ja nicht gierig werden ;O)
Liebe Grüße, ANNE
Ich war ca. 7 Meter entfernt. 6 Meter ist die Naheinstellgrenze des 600ers, und ich achte darauf dass ich die möglichen Sitzstellen auf dem Ast noch scharf bekomme. sonst ärgert man sich nachher, weil man mit dem schweren Gerät nicht eben mal so manövrieren kann....
Diese und sechs weitere Aufnahmen entstanden übrigens innerhalb einer Minute. Und ca. 5 Minuten, nachdem ich meinen Platz eingenommen und alles fertig aufgebaut hatte.
Achja, fast vergessen: Danach saß ich noch vier weitere Stunden, bis das Licht weg war und die ersten Regentropfen fielen. Ich konnte mehrere noch Eisvögel beobachten, leider nicht auf meinen Ast...
Vorbereitet habe ich den Ansitz an den beiden vorangegangenen 2 Tagen, einmal 2 Stunden beobachtet, dann den Platz vorbereitet. Dabei konnte ich noch einige schöne Aufnahmen im Gegenlicht machen.
Gruß, Stefan
Ist ja interessant, Stefan!
Es ist schon erstaunlich, dass so ein dünnes feinmaschiges Netz zur Tarnung auf so kurze Distanz ausreicht. Durch das Ding kommt wenigstens Luft durch.
A propos Vorbereitung des Ansitzes: hast du den Ast da installiert? Der sieht so aus, als ob er mittels stützendem Holzbrett mit Absicht dort in der Landschaft platziert worden wäre.
Entschuldige meine dummen Fragen, wie bereitet man denn so eine Aufnahme vor? Störendes Gestrüpp entfernen, Vogel attaktive Sitzmöglichkeit geben, sonst noch was?
Danke für deine Auskünfte und nochmals viele Grüße
Christian.
Aufgrund mehrerer Anfragen:
Am diesem Platz stand vorher ein Pfahl mit Ansitzbrett....dieses habe ich aber (in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde) entfernt, weil es zunehmend auch von Kormoranen genutzt wurde.* Allerdings sassen dort auch immer wieder EVs. Am anderen Ufer habe ich einen "neuen" Ansitzast angebracht. Dort halten sich die EVs seitdem bevorzugt auf, oft auch zu zweit oder zu dritt (!). Es liegt für sie strategisch günstiger, weil sie im anschließenden Sumpfgelände ihre Wohnung haben.
Ich konnte am Platz kein Tarnzelt stellen...aber solang man sich nicht sehr bewegt, stört das den EV wenig. Und man hört ja, wenn er kommt - er kündigt sich immer mit seinen schrillen Rufen an. Dann schnell an die Kam und stillhalten :-)
Die Vorbereitung in diesem Falle belief sich auf das Erkennen (hat es dort Eisvögel - wo halten sie sich auf - wo fischen sie) und Auswählen des Aufnahmeortes (Sonnenverlauf - Licht - Hintergrund).
Am hier gezeigten Platz war das Entfernen von störenden Beiwerk nicht notwendig aber wäre auch nicht erlaubt gewesen....
Gruß, Stefan
*deswegen auch immer sehr dünne Ansitzäste verwenden, die das Gewicht von größeren Vögeln nicht tragen :-)
7m Entfernung und trotzdem so tolle Details und Schärfe! Das sagt schon was über die Ausrüstung und den Fotografen!
Der Pose nach zu Urteilen hat die junge Dame Dich aber schon bemerkt!?
Wurde alles schon gesagt. Die Pose mit dem Fisch im Schnabel ist natürlich klasse. Besonders toll finde ich die feine ausgewogene Schärfe und Farben.
Eine ausgezeichnete Aufnahme in jeder Hinsicht!!
LG Leander
ein anmerker schrieb:
"der hintergrund könnte glatt eine hohlkehle sein"
richtig, so wirkt es. nämlich wie eine sicherlich nahezu perfekte studioaufnahme, die aber m.e. nicht mehr viel mit natur bzw. natürlicher umgebung zu tun hat.
zu gunsten eines auf einen blick und einfach zu erfassenden motivs wurde das natürliche umfeld des vogels eliminiert. so wie hier abgebildet sieht man einen vogel in der natur nicht.
Danke an Peter für den Vorschlag, danke an alle Voter für die Bewertung und ich freue mich, dass er es trotz der EV-Schwemme geschafft hat :-).
Natürlich akzeptiere ich Deine Meinung, Ulrich. Du hast natürlich recht, so "sieht man einen Vogel in der Natur nicht" - denn so nah kommmt man ohne technische Hilfsmittel nicht ran. Und auch das menschliche Auge fokussiert auf das Hauptmotiv und lässt alle nebensächlichen und weiter entfernt liegenden Gegenstände verschwimmen....genau wie das Objektiv es tut....aber natürlich muss es nicht jedem gefallen, und ich freue mich immer über ein offenes Wort.
Gruß, Stefan
Der Hintergund ist sicher Geschmacksache, aber trotzdem ist und bleibt es für mich ein wundervolles und lebendiges Vogelportrait.
Mein Glückwunsch.
Gruss Deryk
glückwunsch, den stern hast du dir verdient!
satte farben, perfekte schärfe, tolles licht, gute bildaufteilung - und nicht zuletzt eine großartige pose des modells. da warte ich mittlerweile seit einem halben jahr drauf, ihn mal mit fisch im schnabel zu erwischen...
gruß, danny
Peter Smiarowski, 17.08.2005 at 11:10h
Ich finde die Aufnahme als Perfekt, die nach so vielen Anmerkungen keine Erklärung für die Galerie braucht.