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Wenn das Gemaule in der FC mal aufhört, mach ich drei Kreuze ...
...äähm - wieso gibt es keine Rubrik Steinkreuze ? Ich wollte schon immer mal Fotos dazu sammeln und weiß auch, das es viele Interessenten gibt. Oder hab ich es nur nicht gefunden ?
Es sind drei Wegekreuze an der Straße zwischen Cölln ( bei Bautzen in Sachsen) und Neschwitz. Diese markieren eine Stelle, an der ein Unglück geschehen ist. Die genaue Geschichte hab ich noch nicht rausgefunden, weiß aber, dass es im Raum BZ noch mehr Kreuze gibt.
Hallo Dörte,
das ist ein ganz interessantes Foto. Drei Sühnesteine auf einmal ist selten. Auf dem linken Stein ist noch das eingravierte Schwert zu erkennen - klasse.
Viele Grüße aus Thüringen Tino
Für alle Interessierten:
Habe diese Steinkreuzgruppe unter suehnekreuze.de gefunden: Der Hinweis lautete, mal unter Luga nachzusehen.
Dort fand ich nachfolgende Sagen:
Sage: 1. Ein Sorbenjüngling, der bei einem Dresdner Reiterregiment seine Militärdienstzeit abdiente, hörte mit Schrecken, dass ihm seine Geliebte daheim untreu geworden sei und sich am nächsten Sonntag vermähle wollte. Da ritt er heim. Er erblickte im Dorfe Luga den Hochzeitszug. Der Reiter winkte mit einem Tuche schon von weitem. Das Signal wurde bemerkt. Die Hochzeitsleute glaubten, es gehe etwas Wichtiges vor, und standen deshalb still. Da kam der Reiter herangesprengt und erschlug mit seinem Pallasch zuerst die Braut und den Bräutigam und schließlich den Hochzeitsbitter. Des letzteren Kopf war gespalten, sodass die eine Hälfte seitlich herabhing. Zum Andenken an dies Geschehnis wurden am Tatorte drei Kreuze errichtet, die, alt und bemoost, noch jetzt dort stehen. Dasjenige, das an den Hochzeitsbitter erinnern sollte, hat die Form wie der gespaltene Schädel des Hochzeitsbitters.
2. Einst hatte man diese drei Kreuze von ihrem Standorte weggenommen und vorläufig in einem Schafstalle untergebracht. Da aber entstand ein solcher gespenstischer Rumor jede Nacht, in jenem Raume, dass der Schäfer die Herrschaft inständig bat, die Kreuze wieder an ihre alte Stelle schaffen zu lassen, was nach drei Tagen auch geschah. Dann kehrte sofort wieder Ruhe in der Schäferei ein. (Meiche 1903)
Sehr mystisch, das Ganze. Ich interessiere mich sehr für solche Dinge einschl. der Hintergrundgeschichten, wieder etwas gelernt. Bei und findet man sie seltener. Sehr schön, LG Ralph.
Diese Kreuze habe ich noch gar nicht gesehen. Das nächste mal werde ich genauer darauf achten.
Tolles Bild und danke für die genauere Erklärung dazu.
LG Bianca