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1. 18:41 5.Juni
Test und Funktionsfähigkeit der optischen Geräte.
2. 06:01 6.Juni
Erste Aufnahme des Venustransits, der seit 00:10 im Gang ist.
3. 06:34
Die Venusscheibe nähert sich dem Rand der Sonnenscheibe.
4. 06:37
3. Kontakt-Austritt
Das "berühmte" Tröpfchenphänomen ist beobachtbar. Dabei scheint die Venusscheibe, zum Rand der Sonnenscheibe hin, einen größeren Teil einzunehmen, als sie eigentlich dürfte. Die Ursache für dieses Phänomen ist das Vorhandensein einer Gashülle, der Atmosphäre der Venus. Bei einem Merkurtransit ist diese Eigenschaft nicht beobachtbar, da dieser nur eine sehr dünne Atmosphäre(etwa dem Mond gleich) besitzt und somit auch keine registrierbare Lichtbrechung zustande kommen kann.
5. 06:39
Der Lomonossow Effekt
Wenig später, nach dem 3. Kontakt säumt ein kleiner Lichtkranz den Rand der Venus. Dieses Phänomen wurde erstamls von Michail Lomonossow beschrieben und ist ein Beweis für die Atmosphäre des Planeten.
6. 06:44
Planetenscheibe zu ca. 50% ausgetreten
7. 06:51
Planetenscheibe fast vollständig verschwunden. Ca. 3 Minuten später, trat erneut der Tröpfcheneffekt auf, allerdings ließe sich die Aufnahme nicht gut in dieser Collage darstellen, da der Effekt nur schwach sichtbar war.
8. 06:55
Venus nicht mehr sichtbar.
Man vergleiche die Positionen der Sonnenflecken.
Die leichten Streifen, die sich bei jedem Bild ändern sind schwache Wolken, die nachdem sich das Schauspiel ereignete Überhand gewannen.
Nächster Termin für einen Venustransit: 11. Dezember 2117 ;)