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Unaufhörlich läuft die Zeit. So wie die Regentropfen nach dem Regen. Kleine Tröpfchen, eine nach der anderen, werden Rinnsale, kleine Bäche, Flüsse und schließlich Ozeane auf unserer wunderschönen Erde.
Wie wäre es wenn man Zeitrechnungen nicht in Monate, Jahreszeiten, Jahre oder Jahrhunderte aufteilen würde, sondern in Zeiträume der Reife der Menschheit. Wäre es nicht schön zu sagen, dass wir endlich erkannt hätten, dass wir eigentlich stagnierend leben, ohne große weitere Entwicklung in unserem Handeln und Denken.
Das Zeitalter der Reife des Menschen kann aber nur schrittweise ermöglicht werden. Zuerst die Erkenntnis. Ich glaube sie ist da, bei uns. Dann die Umsetzung in kleinen Schritten. Diese Stufe ist leider schwerer, die jetzigen Interessen liegen anderswo, noch herrscht kollektiver, oder individueller Egoismus. Vielleicht ist diese Entwicklung einfach nur zu schwer in einem Menschenleben zu bemerken. So wie es eben sehr weit vom Tropfen zum riesigen Meer ist. Wie gerne würde ich diese Welt in die Hände unserer Kinder legen, ohne mich schämen zu müssen, dass die Energie, die wir Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger zu einer besseren Welt verschenkt haben. Wie wird unsere Generation in die Geschichtsbücher eingehen ? Man bedenke, dass die kleinen Fortschritte bei uns noch nicht mal Allgemeingedankengut auf der Erde sind.
Nun, es ist aber auch einfach falsch, zu sagen, dass der Einzelne nichts tun kann. Jeder Einzelne ist für das Unheil auf dieser Welt mit verantwortlich, wenn auch nur zu einem kleinen Teil. Weil uns unsere kleinen, persönlichen Begierden einfach wichtiger sind. Mehrere Male hat die Menschheit den Muff der Stagnation über Bord geworfen. Es wäre nun an der Zeit, diesen Schritt erneut zu machen. Leider verpufft unsere Energie in Sinnlosem zur Zeit.
Reif ist die Zeit, dass wir erkennen, dass jeder Tropfen wichtig ist. Der Mensch wird sich erneuern müssen, oder er verschwindet leider aus der Evolution. Dann war er eben nur eine Laune der Natur.
Der Tropfen wird bleiben, er wird auch weiterhin fließen, Leben spenden und seinen ewigen Kreislauf tun.
Eine schöne und interessante Betrachtung und Arbeit.
(Es ist Oel)
An solche "Aufträge" wollte ich mich schon längst gemacht haben.
Faulheit ist es wohl nicht.
Eher die Umtriebigkeit der Fotoarbeiten in der gerade begonnenen "Knospen-Knallerei".
Dabei weiß ich schon, nie alles zu packen.
~
Danke zu
Eine faszinierende Aufnahme.
Hier paßt alles perfekt zusammen.
Der dominante rote Hintergrund, und die Schärfe auf dem Wassertrofen gefallen mir sehr gut.
LG Thomas
Also ich kann jetzt ehrlich nicht sagen was ich hier besser finde - den überaus nachdenklich stimmenden Text oder die wahnsinnig gute Aufnahme des sich lösenden Tropfens. Die Kombination aus beidem ergibt allerdings eine selten gesehene (und gelesene) Kombination. Und vielleicht ist ja wirklich nicht zu spät für die Menschheit, doch viel Hoffnung habe ich nicht mehr.
vg
Harald
Eine schöne und interessante Betrachtung und Arbeit.
(Es ist Oel)
An solche "Aufträge" wollte ich mich schon längst gemacht haben.
Faulheit ist es wohl nicht.
Eher die Umtriebigkeit der Fotoarbeiten in der gerade begonnenen "Knospen-Knallerei".
Dabei weiß ich schon, nie alles zu packen.
~
Danke zu
ja,
so manche Dinge in der heutigen Zeit sind schon ein bißchen gewöhnungsbedürftig.
Doch das alte Sprichwort,
-es stammt wohl vom römischen Dichter Ovid (43 v. Chr. - 17 oder 18 n. Chr.) -
"Ein steter Tropfen höhlt den Stein"
hat seine Wahrheit nicht verloren.
Eine perfekte Aufnahme hast Du dazu gemacht.
Mein Kompliment!
LG Eva