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In der alten buddhistischen Kunst symbolisiert lediglich ein Fußabdruck, ein leerer Thron, ein Ehrenschirm, das Rad der Lehre oder ein Baum andeutungsweise die Anwesenheit des Buddha.
Erst seit dem 2. Jh. wird der Buddha selbst in menschlicher Gestalt dargestellt. Bestimmte Handhaltungen versinnbildlichen verschiedene Ereignisse im Leben Buddhas.
Hier geht es um die Wunschgewährung, Meditation und Furchtlosigkeit. Letzteres braucht der Gläubige auch dringend vor dieser mächtigen, vielen Meter hohen eindrucksvollen Statue. Der Goldüberzug kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie klein und unwissend sich die Menschenmengen fühlten, die dort auf ihre Knie sanken, um ihm, dem großen Allwissenden, ihre Ehre zu erweisen.
Nach Aussage der Betenden verkörpert die beengende Bauweise des Tempels die damaligen Gefühle des lebendig eingemauerten Mon-Königs Manuha. Gerade zimperlich ging man wohl nicht mit den Herrschenden um.