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Hersteller: Borsig 7794
Baujahr 1912
ehemals Heideshiemer Kupferwerke für Süddeusche Kabelwerke Mannheim
Seit 19790 im Museum Viernheim, seit 1984 in Dahlhausen
Eine Dampfspeicherlokomotive, auch feuerlose Lokomotive, ist eine spezielle Bauform einer Dampflokomotive, die ihre Antriebsenergie aus gespeichertem Wasserdampf bezieht.
Bevor die Dampfspeicherlokomotive betriebsbereit ist, muss sie aus einem Dampfkessel betankt werden, wobei die Energie durch den Druck des externen Dampfs auf das Wasser im Kessel der Lokomotive übertragen wird.
Eine Dampfspeicherlokomotive kann in explosionsgefährdeten Umgebungen, wie z. B. in der chemischen Industrie oder im Bergbau, eingesetzt werden, da bei ihr keine Verbrennung stattfindet. So entsprechen die Einsatzmöglichkeiten der Speicherdampflokomotive in etwa der einer Pressluftlokomotive.
Aufgrund der Abhängigkeit von einem Dampfversorger werden Dampfspeicherlokomotiven jedoch nicht unter Tage eingesetzt. Allerdings können Dampfspeicherlokomotiven Anhängelasten über 2000 t bewegen. Nach sechs bis acht Stunden müssen sie wieder befüllt werden.[1] Auch heute noch werden Dampfspeicherlokomotiven in Industriebetrieben eingesetzt, die selbst erhebliche Prozesswärmemengen erzeugen, etwa die Papier-, die Zucker- und die Eisenindustrie.
Eine letzte große Serie von 200 Stück baute das Raw Meiningen Anfang der 1980er Jahre.
Klasse Foto, mit guter Erklärung.
Hier in Arnsberg steht auch so eine Lok auf dem Gelände einer Kartonfabrik-.
Kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wo diese Lok auf dem Werksgelände rangierte.
VG Karlheinz