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Ich sehe durchs Fenster, doch die Vorhänge sind zugezogen. Ich klopfe an die hölzerne, verwitterte Eingangstür und rufe Anna's Namen, doch im Haus bleibt alles still und als ich versuche die Tür zu öffnen, ist sie nur angelehnt.
Überrascht von dieser Ungewöhnlichkeit trete ich ein. Niemals lässt Anna ihre Türen unverschlossen und eine leichte Unruhe macht sich bei mir breit. Im Flur ist es angenehm kühl und der Geruch von frisch geschlagenem Holz und kochendem Blumenkohl liegt schwer in dem dunklen, alten Haus...
Schöne Detailaufnahme und spannungsaufbauender Text
kann ja nicht weit sein die Anna bei dem Geruch nach Essen, hoffentlich ist ihr nichts passiert
LG Karina
Zum Bild,
ich hätte eine kleinere Blände gewählt,wegen der Tiefenschärfe,so wäre das Geäst auch in klarem Ausdruck gewesen,meiner Meinung nach wäre das gut für den Effekt gewesen,den Du mit der beeindruckenden Textung hervorrufst.
Ich für meinen Teil bin gespannt was noch kommt.
Gruss Berny
Du machst es wieder mal ganz schön spannend! Aber so kenn ich dich. Das Fenster sieht sehr heimelig aus, nur das Gitter passt nicht so richtig dazu!?
Bin gespannt auf mehr ....!!!
LG Roland
Schön abgebildet das kl. Fenster,speziell im Alpenraum üblich,klein u. vergittert,in früherer Zeit zum Schutz vor Wölfen u. anderen Getier.
Deine Geschichte hört sich spannend an.
LG Peter
Ich ahne was kommt...
und ich weiß nicht, ob ich die Geschichte weiterlesen möchte?
Werde es spontan beim nächsten Bild entscheiden...
Nachdenkliche Grüße
Ulrika
Irgendwann - schon vor langer Zeit - war es notwendig, einen kleinen Anbau anzusetzen. Das Haus sollte für die wechselnden Bedürfnisse seiner Bewohner mitwachsen. Er wurde schlicht ausgeführt.
Das kleine Fensterauge bekam Augenlider, die es abends schließen konnte. Und ein wenig Luft + Licht sollte auch dann noch hindurchblinzeln können.
Irgendwann reichte das für den Zweck dahinter nicht mehr. Ein Gitter wurde maßangefertigt, um mehr Licht und Luft herein zu lassen und trotzdem Schutz zu gewähren. Kann sein, daß die "Augenlider" sich seitdem nicht mehr schließen lassen.
So schaut dieses kleine Gehäuse mit weit geöffneten Augen und doch trutzig in die Natur.
Der natürliche Rythmus aber fehlt dann, wenn Augen nicht auch irgendwann müde werden dürfen...
Uli
..mir gefällt der Fensteranblick - er vermittelt Sicherheit -
aber auf den 2. Blick finde ich es unpraktisch die Fensterläden durch das Gitter zu schließen .. dann bleiben sie eben auf und gute, frische Luft dringt ein..
Liebe Grüsse . Marie
Wenigstens hat Anna das Fenster geöffnet, sie will sich ja nicht "verschließen". Du findest auch eine unverschlossene Eingangstür vor. Anna kocht, das Leben geht einfach weiter........das ist gut so.....
boa.....unheimlich, spannend, das Fenster nicht einladend, da vergitter....du verstehst es, die Spannung hochzutreiben. Nur ein Fenster...aber welch Assoziation erreichst du durch die Worte......
Liebe Grüsse, Dorothea
da ist es, das heimelige fensterchen, welches geborgenheit verspricht.
doch jemand möchte hier nicht mehr in die welt blicken und hat die vorhänge zugezogen, traurig... !
deine worte beunruhigen.
gruß helga