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Lieber Uli,
und alle die sich vorgenommen haben,dieses Jahr in Griechenland Urlaub zu machen,ihr tut das einzig RICHTIGE! Was Griechenland braucht ist Solidarität und keine „Rettungspakete“,um die Finanzwelt zu retten.Das Land wurde wie so viele andere in den Schuldenstrudel gezogen und was jetzt von Nöten ist,ist wieder Aufbau der verloren gegangenen Arbeitsplätze.
Die Griechen sind nach wie vor sehr gastfreundlich und wer was anderes behauptet irrt.200 schwarze Schafe sind in Gegensatz zu 11 Millionen nur eine unbedeutende Anzahl.
Eine sehr schöne Werbung für dein Wahlheimat. Wie so oft ist es auch in Griechenland: Politiker, Wirtschaftsbosse und Banken ziehen ein Land in einen Strudel - die Menschen, die dort leben, müssen es "ausbaden".
Lieben Gruß, Ursula
Du hast völlig Recht und das Schlimme ist, es müssen immer die kleinen Leute ausbaden.
Wenn den Griechen nun auch noch der Tourismus weg bricht ist das fatal.
LG Sandra und Ralf
@Eva Athen allein ist nicht Griechenland.Anderswo-in jüngster Vergangenheit- haben schon zwei/drei Personen genügt,um für häßliche Schlagzeilen zu sorgen.
Warum sollten die Griechen auch nicht gastfreundlich sein?
Mit Unfreundlichkeit würden sie sich ins eigene Fleisch schneiden.
Allerdings bezweifel ich, ob die Touristen alleine den Aufschwung
bewirken können. Im Rahmen einer Kreuzfahrt werden
wir direkt drei Mal griechische Inseln anlaufen, also wir
helfen auch ein wenig beim "Aufbau"....
LG Stuppsi
Da gebe ich Dir in allern Punkten RECHT! Es geht um die Menschen und nicht um Politiker. Letztere sind immer weniger Menschen.....eher machthungrige Idioten.
Gruß Ushie
Liebe Siegrun,
auf der einen Seite ist mir der Text für die FC zu politisch, auf der anderenSeite aber zu banal gehalten um unkommentiert zu bleiben.
Natürlich ist den Griechen zu gönnen, dass sie schnellstmöglich soetwas wie einen Aufbau beginnen können. Ob das mit Tourismus alleine zu bewältigen ist...und wieviele Griechen partizipieren davon???
Es dürfte im Interesse jedes deutschen Steuerzahlers sein, das es in Griechenland bald stabile Verhältnisse einkehren, da der mit seinen Steuerabzügen auch für Griechenland hafte. So gesehen wäre es besser, wenn alle Bundesbürger ihren Urlaub in Griechenland verbringen würden und Geld in das Land zu pumpen und etwas davon haben, anstatt u.U. Jahrzehnet höhere Steuern - so eine Art griechischer Soli - zu zahlen.
Allerdings ist es auch nicht richtig hier ein Bild von nur 200 schwarzen Schafen zu zeichenen. Was in Berichterstattungen - besonders im holländischen TV - an unfreundlichem Verhalten und verbalen Beleidigungen zu Teil in Richtung Nazi Deutschland abgegeben wurde war schon erstaunlich. Und das waren Kundgebungen mit mehr als 200 Menschen.
Ich für meinen Teil würde mich bei einem Griechenland Urlaub in diese Jahr nicht wohl fühlen.
Liebe Grüße
Peter
Davon, wie die Medien gezielt schwarze Schafe
herauspicken,um dann mit ihnen "Berichterstattung"
zu spielen, davon können wir im Wendland ein jahrzehntelanges Lied singen.
Ich hoffe, gerade dieses Jahr mit meiner Anwesenheit
und meinem Konsum dort helfen zu können.
das wird schon werden ...
der kleine grieche wird mal wieder leer ausgehen wie immer
die großen stopfen sich zuerst die taschen voll ...
wie immer
lg willi
Eigentlich kommentiere ich nicht niveaulose Zustände, damit meine ich allerdings nicht die Kommentare der FC-Kolleginen und Kollegen hier sondern das, was eine Sensationslustige, entgleiste Presse schreibt.
Wer sich zuerst bei wem entschuldigen muss, weiss ich nicht. Mir nützt eine Entschuldigung eines ungebildeten Menschen nichts, auch dann nichts, wenn er Chefredakteur eines Magazins sein sollte.
Ich halte mich lieber an die Tatsachen, und Tatsache ist, folgendes Bild wurde zuerst als Beleidigung der Kultur eines ganzen Landes veröffentlicht. Ich kann mir schwer vorstellen, dass eine Griechische Zeitung so etwas über Kleist, Goethe oder Schiller zeigen würde. Und sollte es mal geschehen, würde ich noch schärfer gegen sie vorgehen, denn jeder der so etwas tut, beleidigt als erstes sein eigenes Land, seine Kultur. Übrigens, hat man in Griechenland nicht einmal während oder nach der Besatzungszeit durch das glorreiche Dritte Reich so etwas getan. Nach meinen Erfahrungen, wussten dort die Menschen immer gerecht zwischen Deutschen und Nazis zu unterscheiden, oft sogar besser als manche Menschen in Deutschland selbst.
Hier nun der versprochene Corpus Delicti:
@ Hallo Siegrun,
natürlich ist die FC eine Gemeinschaft. Aber da steht Foto vor.
Und es ist einfach schöner über Fotos zu diskutieren als über Politik, besonders wenn es um so eine komplexe Angelegenheit geht.
Natürlich bin ich mir im Klaren darüber, dass Medien Berichterstattungen in ihrem Interesse manipulieren oder politisch gesteuert werden. Spätestens nach dem schwarzen Donnerstag bei Stuttgart 21. Wir haben auf Fähre nach Ameland erstmals Bilder von dem Polizeieinsatz gesehen und waren zutiefst erschrocken. Als wir wenig später in unserem Haus deutsche Sender eingeschaltet hatten, sah das dagegen aus wie ein Kindergeburtstag.
In Holland ist man Deutschen gegenüber nicht immer freundlich gesinnt. Aber wenn holländische TV Sender sehr viel Unverständnis für Beschimpfungen von Griechen gegenüber Deutschen äußern und entsprechend Bilder zeigen, ist das für mich ein Stückweit glaubhafter als bei deutschen Sender.
Ich hatte in der Tat vor dieses und nächstes Jahr Reisen durch Griechenland zu machen.
Und zz würde ich mich dabei nicht wohl fühlen. Auch nicht beim fotografieren. Kurz nach der Wende habe ich auf Rügen viel fotografiert und mir sagen lassen müssen, dass es schäbig ist die Armut anderer Menschen zu fotografieren. In Berlin Wedding bin ich von Türken verprügelt worden, als ich einen Wohnblock einem Hinterhof aufgenommen habe. Ist gegen die Ehre der Leute gegangen deren schlimme Wohnverhältnisse abzulichten. Schon vor vielen Jahren habe ich in den Slums von New Orleans und der Bronx gelernt, dass es besser ist zu fragen bevor man fotografiert.
Meine Urlaubsreisen finden fernab von Touristenzentren statt. Ich will dabei Land und Leute kennen lernen. Ich kann die Stimmung der Menschen in Griechenland nicht einschätzen. Klar, wo schon immer Tourismus war, sind Devisenbringer immer gerne gesehen, aber wie sieht dass im Landesinneren aus? Da warte ich lieber, bis sich die Lage normalisiert hat. Ich denke, jetzt ist genug zu diesem Thema geschrieben worden.
LG
Peter
Bilder und Fotos drücken Gefühle aus, deshalb ist das hier völlig richtig plaziert. Leider kann ich dieses Jahr wohl nicht in mein geliebtes Hellas...
Yia Sabine
@Peter
Lieber Peter,
eigentlich geht es mir nicht um ein politisches Thema,sondern um ein menschliches,nachdem mein Fotofreund Uli genau so verunsichert scheint wie Du.
Das warum und wieso ist ein komplexes Thema und hat mit der Geschichte beider Länder zu tun.
Ich selber werde durch mein Aussehen als nicht einheimisch angesehen und habe keinerlei Anfeindungen erlebt und bin auch kein Devisenbringer.
Es gibt keinerlei terroristische Warnungen vom auswärtigen Amt und diese sind auch nicht zu erwarten.
Falls Du Dich malmit den Deinen entschließen würdest nach Korfu zu kommen,so habe ich Dir viel zu zeigen und zu erzählen..................
Liebe Siegrun
gerne komme ich auf Dein Angebot zurück, wenn ich den griechischen Landsleuten wieder auf Augenhöhe begegnen kann.
Auffällig bei allen Befürworeten ist, dass nur vom Land, nie von den Menschen die Rede ist.
Aber genau um die geht es mir bei meinen Reisen.
Das Griechenland ein schönes Land ist, steht außer Frage, habe ich schon vor 40zig Jahren erlebt.
Das die Griechen sehr gastfreundlich sind, ebenso.
Keine Frage.
Aber, dass sie durch die politischen Ereignisse der letzten Monate und nicht zuletzt durch die Ränkespiele der Parteien sehr aufgewühlt wurden, steht auch außer Frage.
Für uns, meine Frau reist ja genau so gerne wie ich, steht der Mensch immer im Mittelpunkt. Und das Zusammentreffen irgendwo am Feldrand mit z.B. einem Landwirt wenn wir Paues machen, einem gemeinsamen Schluck Wein und das Verstehen - trotz Sprachproblemen - und das echte, freundliche Lachen - nein, dass möchte ich mir nicht nehmen lassen.
Deswegen warte ich lieber noch etwas mit meinen Reisen durch Griechenland.
Liebe Grüße
Peter
ich finde dein bild und die gedanken dazu gut und auch nicht fehl am platz hier.
und ich mache mich solidarisch mit dem griechischen volk, denn das haben schon "andere" gemacht und nicht der "gemeine grieche".
und ich bin jedes jahr zweimal in griechenland und habe noch nie eine anfeindung oder ähnliches erlebt.
siegrun, das ist eine tolle arbeit und sehr gut gemacht.
ann
hallo siegrun , unser herz schlägt schon seit gut 30 jahren für hellas . und das wird es auch weiter tun . wir fahren wie immer zweimal hin ( im jahr ) ;-)))))))))
einen schönen gruß nach korfu