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Beelitz-Heilstätten ist mit seinen 465 Einwohnern ein Gemeindeteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten Arbeiter-Lungenheilstätten Beelitz-Heilstätten bilden einen
der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Es ist ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von ca. 200 ha. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten die Beelitz-Heilstätten als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Frontsoldaten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Heilstätten teils schwer beschädigt wurden, wurde das Gelände von der Roten Armee 1945 übernommen. Die Heilstätten dienten bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen Armee außerhalb der Sowjetunion.
Einige Gebäude wurden inzwischen saniert und durch neue Gebäude ergänzt. Es wurde eine neurologische Rehabilitationsklinik,
ein Parkinson-Fachkrankenhaus sowie eine Rehabilitationsklinik für Kinder eingerichtet.
Als Folge der Insolvenz der Eigentümergesellschaft im Jahr 2001 ist die weitere Neunutzung des übrigen Geländes inzwischen ins Stocken geraten. Auch die Sanierung der Denkmalsubstanz wurde weitgehend eingestellt. Ein großer Teil der
sehenswerten Anlage verfällt inzwischen und ist vom Vandalismus stark beschädigt.
Seit 2008 laufen nun wieder Planungen für eine erneute Nutzung im ursprünglichen Sinne von Gesundheit und Wohnen.
dort haben sich inzwischen schon einige Leute fotografisch ausgetobt, schade, dass dieses alte Gemäuer so den Bach runtergeht. Ich denke, auch inzwischen ist es für Sanierungen zu spät. Wer will sich hier ncoh belasten...,
Schön die Collage und interessant die Geschichte
lg Sylvia
von diesen verfallenen bauten sieht man ja immer wieder bilder in der fc, scheint zumindest bei den fotografen eine beliebte anlage zu sein...
gut info zu deiner collage
schönen sonntag - josef
Hallo Liesel, so schön der alte Bau von außen auch aussieht, so marode scheint er im Inneren zu sein. Da will sich doch wohl kein Investor die Finger verbrennen?
LG Elke
Gute Ansichten hast Du in Deiner Collage zusammen gestellt.
Ja, das Geld wird auch in Deutschland knapp.
Ich wünsche Dir einen ganz schönen Sonntag.
Liebe Grüße von Erika.
Ja das ist wirklich sehr schade, das alles so verwildert und zerfällt !
Das muss ich auch mal festhalten, so wie Du es hier sehr schön mit Deiner Collage zeigst.
Deine Information dazu ist diesmal sehr gut und interessant !
Mit lieben Gruß von Alfons
Schon der Ehrgeiz, Geschichte zu bewahren, müsste diesen Gebäuden den Erhalt sichern. Vielleicht wurde dieser Komplex nicht mit der notwendigen Intensität beworben. Gut, dass es weiter geht.
Dokumentation ist auch unser Anliegen in der FC - hilft vielleicht bei mancher Entscheidung.
LG Barbara
Das Gebäude sieht ja wirklich sehr malerisch aus. Es scheint auch idyllisch zu liegen. Dein Text dazu ist wieder einmal sehr sehr interessant.
Babarella
Ich bin da letztes Jahr auch mal gewesen, konnte aber nicht rein. Es waren gerade Filmaufnahmen im Gange. Mein Bild ist nur eine Weiterbearbeitung eines fremden Bildes.
LG
Flo
Sehr schöne Informationsreiche Dokumentation hast Du mit Deiner Exqisiten Bild - Collage vorgestellt mit sehr interessanten Geschichtlichen Text.
Wie hier mehrfach geschrieben wäre es wirklich sehr schade wen die Historische Gebäude dem Zerfall Komplett geweiht wären.
Vier Brillant gute Foto's super Präsens in sauberer Belichtung Sonne Schatten Wirkung und Kontraste sowie
farbliche Schönheit in besonderen Bildschnitt und Perspektiven.
Eine schöne Architektur und in den maroden Gebäuen gibt es viele interessante Fotomotive.
Die Gebäude erinnern mich ein wenig an das geschlossene Parkkrankenhaus in Leipzig-Dösen ( das wird aber noch für Filmaufnahmen genutzt und vefällt daher nicht so stark).
Dort habe ich schon viele Stunden fotografierend verbracht, sowohl im Sommer als auch im Winter.
Der Vandalismus ist ein großes Problem für solche wunderbaren Orte. Wenn ich einen der verantwortlichen Jugendlichen erwische, droht ihm die Übergabe an die Polizei. Drecksäcke, verdammte, die schrecken vor nichts zurück, werfen sogar bleiverglaste Jugendstilbilder ein!