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In den Philippinen gibt es zwei Pflichtversicherungssysteme für Arbeitnehmer: Das GSIS für den öffentlichen Dienst und das SSS für alle Angestellten im privaten Sektor.
Es handelt sich hierbei um Familienversicherungen die Renten, Kranken und Unfallversicherung umfassen. Diese Versicherungen haben weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Die Leistungen sind aber nach der Höhe der Beiträge gestaffelt. Daher gelten weniger als 10 % als ausreichend grundversichert. Absicherung gegen Arbeitslosigkeit gibt es keine.
Jeder Arbeitgeber wird versuchen an den Versicherungsbeiträgen vorbei zu kommen, daher sind Arbeitsverträge mit fest eingestelltem Status eher selten. Die neoliberale Politik der Vereinigten Staaten dient hier als Vorbild.
Es wundert auch niemanden, dass ältere Menschen entweder keine Rente, oder eben sehr niedrige Renten beziehen, und auf ihre Familie angewiesen sind. Oft arbeiten sie bis ins hohe Alter und wohnen dann wieder bei ihren Kindern. Wenn sie nicht mehr arbeiten, ist das weil sie körperlich nicht mehr dazu in der Lage sind.
Alters- oder Pflegeheime habe ich nie auf den Philippinen gesehen.
Das Familienleben auf den Philippinen ist immer noch stark vom Senioritätsprinzip bestimmt. Die Älteren haben einen Respektsbonus, der weitgehend als selbstverständlich gilt. Sie sind sehr oft Anlaufpunkt für Ratschläge des Lebens.
Ein sehr schönes und intensives Porträt dieser Dame. Passend auch der ruhige Hintergrund. Beim gegebenen Prinzip der Altersversorgung sind hohe Geburtenraten selbstverständlich.
Schöne Woche
Roland
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(¸.*´ (¸.•´ (¸.•*´¯`*•->GIGANTISCH...GUT ..........
unglaublich schön kann das leben gesichter mancher menschen zeichnen.
und ein guter fotograf versteht es die zu zeigen.
so wie du.
lg, simone
Wieder eine starke Parallele zu den Geschichten, die wir in Nepal gehört haben. Die Alten sind auf die Familie angewiesen und es gibt Probleme, wenn diese Familie nicht da ist, dann bleibt nur *Betteln* ...
Positiv ist allerdings, dass in diesen Ländern der Rat der Alten noch etwas zählt.. und sie nicht als *überflüssig* angesehen werden.
VG Renate
Ach ja, das Bild hast Du wunderschön bearbeitet, gefällt mir als Portrait ausgesprochen gut!
.Respektbonus. ... Respekt .. ist hier wohl bald ein ausgestorbener Begriff .
Wie alt mag diese Lola wohl sein ?
Was arbeiten die Leute - die alten Menschen dort ?
Grüsse . Marie
Ein sehr gelungenes Portrait! Die Augen sprechen Bände.
Ja, die Lebensumstände bei uns in Europa sind - wenn auch nicht für alle - schon ein Segen!
LG Ralf
Ein Gesicht, das erzählt.
Für mich viiiiiiiiiiiiiiiiel interessanter als die ganzen gelifteten und gebotoxten Köpfe.
Danke für die Infos. Respekt vor dem, was Menschen geleistet haben in ihrem Leben nimmt bei uns leider immer mehr ab. Wir sollten uns alle bemühen ältere Menschen nicht als Ballast zu sehen, wenn sie unsere Unterstützung benötigen.
VG Marion
Verwelkte Schönheit und noch immer
hoch geehrt.
Das sollten wir hier mit unserem Jugend-Wahn
auch einführen.
Sehr ausdrucksstarkes Portrait.
Gruß n- A.
Sehr ausdrucksstark obwohl uns diese Gesichtszüge doch so fremd erscheinen. Unglaublich was man in diesem gelebten Zeichen in Ihrem Gesicht sehen kann.
Starkes Porträt.
Ein wunderbares, eindringliches Portrait. Das Gesicht erzählt von den vielen Entbehrungen ihres Lebens, strahlt zugleich auch Güte, Mitgefühl und Lebensweisheit aus. Sie verdient meinen Respekt und meine Hochachtung, die Lola.
Die Präsentation in s/w finde ich sehr passend.
LG
Christoph