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ich weiß nicht, ob held die passende bezeichnung für das tier ist?
mißbraucht für die eigentümlichen und fragwürdigen "spielarten" des menschen, steht er noch auf seinen beinen und schaut mutig in das angesicht seines peinigers.
man sieht seine verletzungen und ich kann nicht nachvollziehen, dass ein leben hier geopfert und ein tier bewußt gequält wird, um die schaulust einiger zu befriedigen.
dein bild macht sehr traurig und ich bedaure das tier, welches sein anrecht auf leben nicht zugestanden bekommt.
deine bearbeitung unterstreicht die ohnmacht des tieres. licht und schatten machen hier offenbar, mit welchen mut sich das tier der gefahr stellt, ungleich sind die chancen verteilt und der angreifer mit mächtigen vorteilen versehen, um sich aus der dunkelheit unberechenbar an seinem opfer zu vergehen.
Es gibt Bilder, die unter die Haut gehen.
Wegsehen? Wohl kaum! Wir sind alt genug, um uns eine Meinung zu bilden, oder sie zu vertreten.
Ich glaube die meinige ist erkennbar: Brot und Spiele wie im alten Rom. Hemingway hat in 'Fiesta' seine Leidenschaft dafür zum Ausdruck gebracht, wenn ich mich dunkel erinnere. Der hat aber auch im spanischen Bürgerkrieg die Fronten gehalten und Blut geleckt. Vielleicht ist das Wort "Blutrausch" das Richtige. Ich will es nicht werten, nicht rechtfertigen, vielleicht verstehen.
Mal wieder eines der Beispiele, dass man nur noch Klicks durch die Perversion der Menschen generieren kann.
Es ist wahnsinnig hier großartig zu interpretieren und Speziesismus zu betreiben.
"Held ohne Wahl" ist wohl selten unpassend gewählt. Weder ist das Tier, noch einer der anwesenden Menschen ein Held. Du bist nicht weniger blutgeil, als jene, die genau so wie du Geld bezahlen, um diesen widerwärtigen Spektakel beizuwohnen.
Und wenn du meinst, dass dein Bild "unter die Haut geht", musst du wohl noch ein weing deine Hausaufgaben machen.
Ja, solche traditionellen Ereignisse polarisieren. Da fällt es auch mir schwer, die Fotografie an sich zu bewerten bzw. anzumerken. Gleichzeitig versuche ich Letzteres.
Die Aufmerksamkeit des Stieres ist sehr gut festgehalten und dargestellt. Sein/e Vigilanz und Adrenalin ist nicht nur sichtlich, sondern auch förmlich spürbar.
Die Darstellung des Reiters (Schnitt), interpretiere ich als anonyme "Stellvertretung" aller Toreros. Er erscheint mächtiger, da er hoch zu Ross sitzt. Dennoch, wir wissen nicht, wie dieser Kampf ausgegangen ist. Daher wirkt diese Momentaufnahme so spannend.
Auch ich verurteile dieses brutale Ritual, mit der Stierjagd in Pamplona angefangen. Dennoch ist dieses kontrastreiche Motiv relativ "harmlos". Weder der Todesstoß, noch eine durchgeschnittene Kehle, die ich neulich bei einem anderem FC_User gesehen habe: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1688545/display/28428085
Töten & Tod
++++++++++
wer bringt dir das bei?
als Kind meistens der Vater,
Manchmal auch die Mutter.
als Jugendlicher dein Job, z.B. als Metzger,
oder als Soldat.
Man kann auch bei einem Mörder in die Lehre gehen.
Oder abhauen in die Fremdenlegion.
Oder man 'hat's halt in sich, soll vorkommen.
Als Stierkämpfer, als Autofahrer.
Als Selbstmörder.
Als Henker.
Als Papst.
Als Richter.
Als Amokläufer.
Als selbsternannter Vollstrecker.
Es gibt sicher noch viele Möglichkeiten.
Es geschieht!
Töten & Tod
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wer bringt dir das bei?
als Kind meistens der Vater,
Manchmal auch die Mutter.
als Jugendlicher dein Job, z.B. als Metzger,
oder als Soldat.
Man kann auch bei einem Mörder in die Lehre gehen.
Oder abhauen in die Fremdenlegion.
Oder man 'hat's halt in sich, soll vorkommen.
Als Stierkämpfer, als Autofahrer.
Als Selbstmörder.
Als Henker.
Als Papst.
Als Richter.
Als Amokläufer.
Als selbsternannter Vollstrecker.
Es gibt sicher noch viele Möglichkeiten.
Es geschieht!