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Ich weiß - so manchem im Nationalparkchannel wird beim Anblick von Eiszapfen mittlerweile schlecht, aber ich glaube farblos hatten wir noch nicht ;-) Sollten wir doch froh sein, dass uns der Februar noch ein solch seltenes Schauspiel in der Gautschgrotte geliefert hat...
Vielmehr möchte ich mit dem Bild auch mal eine Frage in die Runde reichen. In der Nacht der Aufnahmen hatte es um die -16°C, danach ging es ins warme Auto und anschließend in die warme Wohnung. Sämtliche Kamerateile waren sofort triefend nass und brauchten ne ganze Weile bis sie wieder Einsatzfähig waren...
Gibt es da ne gute Methode um dem vorzubeugen - wie macht ihr das? Kann mir nicht vorstellen, dass es auf Dauer für die Technik gut ist!
Foto: Nachdem die Eiskalte Nacht über Hohnstein hereingebrochen ist beginnen die zuletzt oft gesehenen " Lichterspiele " am ca. 20m hohen Eiszapfen in der Gautschgrotte.
ISO 100, BW 11mm, F/4.0, 40 Sekunden LZB.
12. Februar 2012
Wäre dankbar für´n paar Tipps ;-)
" F 11 " drücken!
Die warme Luft kondensiert an der Kamera. Mach eine verschlossene Plastetüte drum aus der Du die Luft rauslässt. Einfacher ist der verschlossene Fotorucksack/Fototasche.
@ Thomas:
Der Rucksack hat nicht geholfen, Plastetüte ist mir neu - werde ich mir mal merken. Danke!
@ Roland:
Am Tag wurden dort scheinbar ganze Busse ausgekippt, Nachts bei -16°C beschränkte sich das auf eine Handvoll Fotografen!
Grüße
Jens
Ach, geh mal in Singapure aus dem klimatisierten Flughafen raus ins Freie (oder in Colombo oder in Bangkok oder in Mumbai oder irgendwo anders in den Tropen). Bzw. aus dem klimatisierten Hotelzimmer raus ins Freie, das reicht auch schon. Da ist erstmal für ein Viertelstunde Schluß mit Knipsen. Kamera 15 min in die Sonne legen und geht wieder. Wenn du ordentliche Technik hast - no problem. Aber auch meine gute alte D50 hat das problemlos weggesteckt.
@ Ronald:
Ist schon klar, meine Nikon hat das auch ohne Murren hingenommen. Ich dachte halt nur das viele Wasser auf der Technik kann nicht gut sein, aber gut wir haben die Kameras ja höchstens 2-3x unter solchen Extrembedingungen im Einsatz, so sibirisch ist es ja selten!
Grüße
Jens
Also meine Kameras haben in den Tropen auch mal länger damit zu tun. Und haben im Elbi schon ordentlich Regen abbekommen (letzten Freitag erst wieder). Bei meiner alten F70 war sogar mal Wasser im oberen Display. Getrocknet und wieder gut. Die D50 war auch schon klatschnass. Und die war nicht besonders geschützt. Die D700 ist spritzwassergeschützt, die wische ich dann nur immer trocken. Man muß natürlich in diesem Zustand nicht unbedingt das Objektiv wechseln. In der Kamera ist Wasser bestimmt nicht so gut.
@ Ronald: O.K. dann scheint es ja halb so wild. Ausgelöst hatte meine Frage ein Artikel im DSLR-Forum wo einer seine Cam nach strengem Frost einschicken musste, vorher habe ich mir da auch nie Gedanken drüber gemacht - getreu dem Motto " Teuer muss auch alles abhalten " ;-)
Naja, ich sprach allerdings von den Tropen und Klimaanlagen. Oder von gemäßigtem Klima und Regen. Am Nordpol habe ich noch keine Erfahrungen. Was richtige Minusgrade mit den Dingern anstellen, weiß ich nicht. Von den Akkus mal abgesehen. Da treiben schon die -16° die Laufzeit ganz schön nach unten.
Auch in schwarz weiß sieht der Zapfen echt gut aus, mittlerweile dürfte er ja fast nicht mehr da sein oder, sieht ja schon ziemlich "matschig" aus, also der Zapfen.
@ Nebelgurke:
Meinst Du " matschig " auf dem Foto? Am 12.02. hatte er doch gerade sein Maximum erreicht, bei -16°C war noch nix matschig. Oder meinst Du den aktuellen Zustand? Dazu kann ich nix sagen, weiß nicht ob er noch steht...
Wenn ich von draußen reinkomme, nehme ich vorher die Karte raus, mache den Fotorucksack oder die Tasche wieder richtig zu und stelle alles in einen nicht geheizten Raum, z.B. das Schlafzimmer. Dort akklimatisiert sich die ganze Gerätschaft wieder. Ging immer gut, ich hatte noch nie Feuchtigkeit auf der Technik.
LG Sven
Einfach nur gigantisch, das sind die Stimmungen, die nur der Winter zaubert. Mit meiner Kamera habe ich 14 Tage bei strengen Minusgraden fotografiert und habe es so wie Sven Legler praktiziert, ohne das was passiert ist. LG anett
Jetzt isser wech ... Nur gut, dass wir uns dort einen Harten gemacht haben. Wer weiss, wann es mal wieder solch ein Schauspiel gibt. Deine S/W-Variante gefällt mir auch sehr gut.
Grüße Jürgen