Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
i bzw. iru steht für anwesend sein, körperlich wie geistig
ai bedeutet passen, übereinstimmen, in diesem Kontext so viel wie sofortige Aktion und Reaktion, wann immer notwendig
do ist der Weg oder auch das Prinzip
Also in etwa der Weg des ganz Dabei-Seins.
Quelle: Wikipedia
Motorradunfall vor 18 Jahren.
Mit Iaido begonnen hatte er ein Jahr vor dem Unfall. Danach dauerte es etwa zwei Jahre bis er weitergemacht hat. An zweihändiges Schneiden war am Anfang gar nicht zu denken, weil er dann immer aus dem Rollstuhl gefallen ist.
ich finde es beeindruckend, dass er sich für Iaido entschieden hat -
aber das ist ja auch zu einem großen Teil eine geistige Haltung: Konzentration und die Akzeptanz von Regeln und Disziplin.
Ein Portrait, das erzählt.
das Nukitsuke ;-) stelle ich mir im Rollstuhl ziemlich schwierig vor, aber schön wenn man das dennoch weiter praktizieren kann, denn es gibt doch nix schöneres...
ganz große Aufnahme!
lg Verena
Unbekannterweise bilde ich mir dennoch ein Urteil. Ein starker gewordener Mann, doch etwas Zweifelndes, nicht Abgeklärtes. Bemerkenswertes Portrait. Die Parallelen der Schwerter, die Einheitskluft. Ich stelle mir die Leute trotzdem sehr unterschiedlich vor. Ein Intellektueller rechts, der aus dem Trott gerissene Praktiker vorne. Fast rührend die Fussstellung des Mannes rechts. Er scheint nicht zu wanken.
Die Farben gefallen mir aber nicht.
Ich habe dieses Bild heute morgen schon gesehen,
....es hat mich sprachlos gemacht.
Ich habe noch nie gesehen, das sich ein Mensch, der im Rollstuhl sitzt, der Schwertkunst widmet.
Da ist soviel, das aus der Mitte kommt und über die Beine geht.
Ich hatte noch kein Bild wie Dieses.
Es hat mich den ganzen Tag beschäftigt, weil mich die Schwertkunst seit fast 30 Jahren begleitet.
Ich sehe in seinem Blick all die Zweifel, die Jedem offensichtlich sind, die diese Kampfkunst ausüben.
Aber ich sehe auch die in sich ruhende Körperhaltung eines Menschen, der seiner eingeübten Motorik völlig vertraut.
Ein Bild von einem Menschen, das ich ersteinmal für mich ganz persönlich realisieren muß.
Schade, daß die kleinen Räder vom des Rollstuhls unten an den Rahmen stoßen. Hier hätte ich mir ein paar Millimeter mehr Luft gewünscht.
Trotzdem PRO!
VG Stephan!
Ich sehe es genau umgekehrt. Der Rollstuhl stößt an den Rahmen. Es symbolisiert, mag der Geist des Rollstuhlfahrers auch frei sein, sein reales Leben stößt aber immer wieder an Barrieren.
pro
Schwierig. Natürlich rührt einen die Geschichte an. Aber hier geht's nicht um Geschichten, die mit Worten, sondern um solche, die im Bild erzählt werden. Das Photo erzählt zwar keine Details der Geschichte, aber es zeigt auch ohne den Kontext, daß hier ein Mensch einen langen, schweren Kampf führt, um sein Leben zu meistern. Das zeigt das Bild vielleicht sogar intensiver als es der Begleittext tut - der wäre mE nicht erforderlich gewesen.
Am Bild aber gäbe es einige Kleinigkeiten auszusetzen. Vorerst Enthaltung.
Das ist für mich ein stark wirkendes Foto.
Es ist sehr aussagestark, und dies auch ohne die informative Erläuterung.
Und einen Mitleidsfaktor fordet es auch nicht ein: ich sehe hier einen selbstbewußten Rollstuhlfaher, der mit berechtigtem Stolz auf sein erreichtes Können blicken kann, so wie auch seine Trainingskollegen.
Für mich ein Foto, welches die Galerie sicher aufwerten würde.
PRO
Meine herzlichste Gratulation zu dem Sternchen! Ich freue mich sehr, sehr, sehr, dass es dieses tolle Motiv in die Galerie geschafft hat! Es ist wirklich einsame Spitze!
Die FC Galerie ist keine Auszeichnung für einen Fotografen, sondern wiederspiegelt nur den Massengeschmack.
Ausnahmen bestätigen die Regeln.
Glückwunsch.
Es gibt wohl kein Bild, das ich öfter und länger betrachtet habe, seit ich in der FC bin.
Vieles auf diesem Bild ist seit Jahrzehnten vertraut,
.........bis auf diesen Rollstuhl !
Einer scharfen Klinge gleich, durchtrennt er jede Realität, die ich mit dem Schwert verbinde
.
Man muß wohl selbst Schüler dieser Kunst sein, um wirklich ermessen zu können, was dieser Mann da überhaupt macht.
Jegliche Kraft, die ich über Arme und Hände in einen Schlag lege, wird am Ende, über Beine und Füße aufgenommen.
Wie Markus schon schrieb, ist er anfangs bei zweihändigen Schneidübungen aus dem Stuhl gefallen.
Das lässt mich darauf schließen, das Ihm das jetzt nicht mehr passiert.
Hier geht es um Physik, um das Wirken von Kräften.
Er muß den Schwertkampf für sich, völlig neu erfinden, .....neue Wege gehen.
ich habe sehr lange selber kampfkunst betrieben und mich fasziniert die ausstrahlung des rollstuhlfahrers. sie bringt genau das rüber, was du unten gut erklärt hast.
ich finde ihn bewundernswert und dein foto seeeehr ausdrucksstark.
Da mein Sohn auch zu der "Rubrik" "Menschen die anders sind" gehört, weiß ich umso mehr den Inhalt und die Aussage deines Bildes mit dem starken Iaidokämpfer zu würdigen.Ich finde es klasse, solch Bilder von Menschen zu sehen, die man sonst nicht sieht...Wo ein Wille ist...Gratulation zum Bild -und meine Bewunderung dem Schwertkämpfer... lg M.
Das Bild beeindruckt mich sehr, tolle Aufnahme. Mein vollster Respekt gilt dem Budoka im Rollstuhl. Daß jemand mit einer Behinderung Kampfkunst betreibt und der Respekt gilt auch denen, die ihn trainieren lassen. **Als selbst aktiver Kampfsportler, meine tiefste Verneigung**
Verena, 12.11.2011 at 15:33h
ich mag es einfach :-)happy Voting