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inDUstrial by A N D R E A S Beier

inDUstrial


by 

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2.10.2011 at 8:00h
, License: All pictures © by the senders.
o9.o8.1961

Über Nacht wurden die blühenden Obstbäume zu totem Holz. Giftwolken hatten sich in den frühen Morgenstunden auf die 130 Kleingärten des Duisburger Stadtteils gesenkt; in den darauffolgenden Tagen wurden auch die Gärten der anderen Stadtteile bis hin nach Duisburg-Wedau heimgesucht. Schwefeldioxyd, das noch in einer Verdünnung von einem Teil zu 2,5 Millionen Teilen Luft für die Flora tödlich wirken kann, hüllte Bäume und Sträucher ein. Was der Aschenregen aus den Stahlwerken noch übriggelassen hatte, vernichteten die Industrieabgase: Blätter und Blüten wurden braun und fielen verdorrt zur Erde. Kleingärtner, die von der Nachtschicht auf ihren Grünbesitz kamen, standen fassungslos vor den kahlen Obstspalieren. Dann zählten sie das tote Geäst: Tausend Obstbäume waren wie verbrannt. Den Urheber des Schadens hat man noch nicht namhaft machen können. Nach der Lebenserfahrung im Ruhrgebiet war das auch nicht zu erwarten. 1961 war Duisburg ist die Stadt mit der größten Stahlerzeugung im Ruhrgebiet (Heute Europaweit). Allein dreißig Konverter, riesige birnenförmige Stahlschmelzöfen, schleuderten stündlich 600 Zentner rotbraunen Staub in die Luft. Er mischt sich Tag und Nacht mit der Flugasche und den Abgasen aus unzähligen Schloten.Zwischen Hamm im Osten und Moers im Westen halten Batterien aller Kaliber das Revier unter Dauerfeuer: 56 Thomas-Stahlkonverter, 75 Zechenkraftwerke und 18 andere Kraftwerke, die Kohle verfeuern, 82 Hochöfen mit einem Rattenschwanz von Stahlschmelz- oder Tieföfen, 17 Zementwerke und Ölraffinerien sowie 1976 dampfgetriebene Bundesbahn - und Werkslokomotiven. Der röhrende Industrie-Gigant-Ruhrgebiet bereitet den acht Millionen Menschen jeden Tag ein kleines Pompeji. Von dem ständig abgedunkelten Himmel senken sich auf sie im Jahr 1,5 Millionen Tonnen Staub, Asche und Ruß sowie vier Millionen Tonnen Schwefeldioxyd hernieder. 75 000 Güterwagen wären nötig, um die Exkremente der Industrie abzufahren. Da niemand verhindert, daß sie in den Himmel geblasen werden, türmt sich die Dunstglocke das ganze Jahr über den Feuerschlünden und Wohnhäusern und reduziert die Kraft der Sonne um ein Drittel. Klima und Lebensgewohnheiten der Ruhrbewohner wurden von dem Auswurf der Industrie wie in keinem anderen Landstrich der Erde bestimmt. Denen, die im direkten Windschatten der qualmenden Schlote und Konverter wohnen, wurde deshalb gelegentlich sogar ein Teil der Miete für ihre Werkswohnungen erlassen.

Willy Brandt versprach am 28. April 1961 auf dem SPD-Wahlkongreß, der Himmel über dem Ruhrgebiet muß wieder blau werden!"
(Lebhafter Beifall). Der Dreck gehöre zum Revier wie ein Misthaufen zum Bauernhof.

http://www.60xdeutschland.de/schwarzer-riese-in-duisburg-geht-in-
betrieb/


___________________________________________________________________

2oII o9 24

Comments:

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OlliB², 2.10.2011 at 8:02h

!


Martin BS, 2.10.2011 at 8:10h

gut gesehen
+++



k y l i e, 2.10.2011 at 8:17h

coole Buden


Hartmut Sabathy, 2.10.2011 at 8:18h

das ist ja arg .. wusste ich nicht . schönen Sonntag, trotzdem noch! Hartmut


ando fuchs, 2.10.2011 at 8:23h

:(


Werner Georg G., 2.10.2011 at 8:40h

Der Kontrast von Industrieanlagen zur idyllischen Kleingartenlandschaft gepaart mit der Schilderung, die bedrückt und bei der sich die Magennerven zusammenziehen - hart !!!
LG Werner



Mick-el-Angelo, 2.10.2011 at 8:42h

50 Jahre und Welten liegen zwischen Bericht und Foto und doch könnte es erst Gestern gewesen sein.
LG Michael



Günter Pilger, 2.10.2011 at 8:55h

Starke Gegensätze, Klasse!
Gruß Günter



mic b, 2.10.2011 at 8:58h

+++


Klaus Josef Zimprich, 2.10.2011 at 8:59h

...ganz große Klasse,ich mag solche Bilder!!

LG Klaus



Manfred Schneider, 2.10.2011 at 9:04h

Sehr gut.
lg manfred



Jörg W. Palm, 2.10.2011 at 9:13h

Zum schönen Bild eine
harte Dokumentation...
...das ist das Leid der
Menschen die in der
Nähe der Industriezentren
wohnen müssen...
...die grossen "Bosse" hören
so etwas gar nicht gerne...

Vg aus Belgien
Jörg



. christine frick ., 2.10.2011 at 9:48h

Interessante Info, das Leben dort ist sicher nicht einfach.
LG Chris



Nostrum, 2.10.2011 at 9:59h

Ein interessanter Bericht. Man kann es sich direkt vorstellen. Bild passt.
Klasse gemacht.
LG, Jens



Jürgen Guhlke, 2.10.2011 at 10:10h

Gute Doku, prima fotografiert und informiert.
MfG
Jürgen



nikd70, 2.10.2011 at 10:19h

Bild gut, Text :-(

VG
Werner



Andreas Boeckh, 2.10.2011 at 10:35h

Eine eindruckvolle Dokumentation.
Was die SPD mit der zitierten Rede 1961 anstrebte, war die "Lösung" des Problems durch den Bau hoher Schornsteine. In den anderen Worten: Verteilt den Dreck in ganz Europa. Da hat es inzwischen einen Bewusstseinswandel gegeben.
Andreas



Ludwig F. Ellner, 2.10.2011 at 10:44h


typisch für das ruhrgebiet,
diese schrebergärten und in der nähe industrie,
erschreckend was sich dort manchmal abspielt.....

grüße
ludwig



Ruth Hutsteiner, 2.10.2011 at 10:53h

Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ist Deine Liebe zum Revier ungebrochen.
Eine beeindruckende Dokumentation in Bild und Wort.
Gruß
Ruth



J.A.K., 2.10.2011 at 10:57h

Der ganze Dreck hat aber auch seine guten Seiten. Nirgendwo wohnen ehrlichere Menschen als im Pott. Und darauf können wir stolz sein! Insbesondere auch darauf, dass der Pott heute soviele Kontraste hat, wie nirgendwo sonst in Deutschland. Man muss nur einmal mit dem Rad von Duisburg-Ruhrort die Ruhr bis zum Baldenneysee in Essen fahren. Spätestens ab Essen-Kettwig meint man im nördlichen Schwarzwald unterwegs zu sein. Das Bild finde ich übrigens richtig gut, und zeigt noch das ursprüngliche Ruhrgebiet.
LG, Arie



Marco der Günni, 2.10.2011 at 11:00h

Ja was für ein Gegensatz auf diesem Bild . Ein herrliches Zeitzeugnis . Erinnert mich sehr an den Kohlenstaubgarten meiner Oma , die wohnte in der Braunkohle , in der Lausitz .


Dirk Cremers, 2.10.2011 at 11:27h

Schöne Hüttenknecht Oase.
Ist schon schön mit erhöhten Standpunkt. :-)



Torsten TBüttner, 2.10.2011 at 11:29h

Kleines Glück im Schatten der Stahlwerke. Hier war es statt Stahl Chemie - ansonsten sehen die Gärten genau so aus.
VG
Torsten



TOMO11, 2.10.2011 at 11:33h

Sehr gute Bildgestaltung. Mit Deinem Text kommt man sehr ins Nachdenken. Eine beispielhafte Dokumentation der harten Lebensumstände.
LG Thomas



mweiler, 2.10.2011 at 11:35h

Erholung pure :-)

lg. Markus



Wolfgang E. Müller, 2.10.2011 at 11:42h

Eine tolle Dokumentation, vor allem auch der literarische Teil. Sehr wertvoll für unsere jüngeren User.
LG
Wolfgang



Wolfgang Payer, 2.10.2011 at 11:50h

Stark die Gegensätze - tolles Motiv !!!


Joachim Josten, 2.10.2011 at 11:55h

Da scheint das Regime der Kleingartenregierung noch nicht ganz so hart durchgegriffen zu haben. Jedenfalls erscheint die Anlage weniger stark reglementiert zu sein.
Der Gegensatz zwischen Erholung und Arbeit kommt hier bestens zur Geltung.
Für mich auch noch eine schöne Erinnerung an den Garten von meinem Oppa. Mansfeld in Langendreer. Leider gibt es diesen schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
VG Jo



A. Adolphs, 2.10.2011 at 11:56h

Ein tolles Dokument!
VG Andreas



Tanjung-Pinang, 2.10.2011 at 12:01h

So kenne ich Essen auch noch. Damals hatten wir immer gesagt, im Winter kommt kein "weisser" Schnee, neee,
es war schwarzer.
Nun, an manchen Stellen sieht das Ruhrgebiet doch aus wie ein "Kurgebiet".
Damals in den 60igern bin ich nach Südbaden gezogen.
Würde aber auch nicht mehr nach Essen zurückwollen.
lg monika
ein Park mitten in der Stadt Freiburg



Frederick Mann, 2.10.2011 at 12:11h


the kontrast... (and thanks for the text too
)



Bernd1959, 2.10.2011 at 12:31h

TOP !! Lg Bernd


loungig, 2.10.2011 at 12:44h

Stark! Schon ohne den Text wirkt es bedrückend/unangenehm auf mich.


Raoul Brosch, 2.10.2011 at 13:23h

Stark!



GERRYS PHOTOS, 2.10.2011 at 13:25h

Da wurde doch bestimmt auch vermeldet:
"Es besteht keine Gefahr für Leib und Leben".

Diese Welt ist nur noch auf Macht, Geld,
Verlogenheit und Korruption ausgerichtet.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werden die Menschen feststellen,
dass man Geld nicht fressen kann."
- Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree
- Nicht Indianerhäuptling Seattle (1786-1866)


Danke für das Photo, Andreas



CubaJoe, 2.10.2011 at 13:30h

Ein schreckliches Szenario.Gott sei Dank gibt es kleine Idyllen, die Du wunderbar gesehen hast!

Grüße
CubaJoe

Andere Teile der Republik sehen so aus.



guvo4, 2.10.2011 at 13:36h

Und trotz allem, viele lieben die Region früher wie heute. Aber die Zahlen an sich sind schon beängstigend.!!!!!

Volker



Klaus Zeddel, 2.10.2011 at 14:46h

Ist ja schrecklich, was Du da schreibst. Dabei wirken die Häuschen im Grünen so idyllisch, selbst die Industrieanlagen im Hintergrund wirken nicht wirklich schlecht und fügen sich harmonisch ein. Denke mal, daß das jetzt anders aussieht, immerhin liegen Jahre dazwischen.
LG Klaus



Monika Berg, 2.10.2011 at 14:57h

+++
vg



mesopotamier, 2.10.2011 at 15:02h

+++

meso



v2, 2.10.2011 at 15:17h

beeindruckend ist das
vg
hebby



Kl. Michael Berger, 2.10.2011 at 16:57h

Sehr schöner Kontrast von grüner Idylle zu den Industriegiganten ! Gut, dass sich die Zeiten umwelttechnisch doch sehr geändert haben. Mir persönlich gefällt das heutige Ruhrgebiet mit seinen vielen grünen Oasen und der Industriekultur sehr gut.
LG Michael



brit-M, 2.10.2011 at 17:33h

Feine Fotoarbeit !!!

LG, Britta



SD-Pir-At, 2.10.2011 at 18:56h

Erstklassige Doku.
LG Lutz



Jürgen Leuffen, 2.10.2011 at 20:57h

gut


Uwe Bormann, 2.10.2011 at 21:03h

denkwürdig!
LG Uwe



Christa Fuchs, 2.10.2011 at 21:04h

Du hast wieder eine imposante Arbeit gestaltet, in Bild und Doku.
Mag deine Fotos sehr.
LG Christa



M.Epping, 3.10.2011 at 0:41h

jeder andere hätte dieses bild machen können und hätte nicht einen buchstaben drunter..lach


zu simpel für nen beier....dachte, da wär mehr drin...
sonst so genial--



Eddy-Pu, 3.10.2011 at 9:11h

Versteht man erst, wenn man den Text gelesen hat!
+++++++++

LG Eddy-Pu



Karl-Dieter Frost, 3.10.2011 at 11:11h

Wir brauchen Arbeit, wir brauchen Freizeit.
Wir brauchen Industrie und wir brauchen Natur.
Alles in einem ausgewogenen Zustand anzubieten und zu erhalten ist die Aufgabe!
Darf man Deinem Bild entnehmen, dass sich nach den Sünden der Vergangenheit schon einiges getan hat und hier eine friedliche Koexistens herrscht?!
Gruß KD



Thomas R ., 3.10.2011 at 18:11h

Sehr passenden Bild aus dem Ruhrgebiet mit einem spannenden Text dazu. Gut gesehen.
VG Thomas



Claudio Micheli, 3.10.2011 at 18:30h

Interessante e bella presentazione.
Ciao



Katrin Gems, 3.10.2011 at 19:39h

Der Himmel ist ja schon viel blauer...Schöner Blick auf die grünen Gärten und den Öfen im Hintergrund... So oft gibt es das ja nicht mehr.


Franz Sklenak, 3.10.2011 at 22:40h

Eindrückliche INFO. Hoffentlich jetzt unter dem Kapitel; es war einmal, zu lesen.
Lieben Gruss
Franz



Jens Lotz, 3.10.2011 at 22:44h

Und Andreas, hat sich doch was getan? Und das liegt auch daran, dass Menschen wie Du den Finger in die Wunde(n) legten und legen.
Zum Bild, auch hier komplett dokumentarisch in der Bildbearbeitung gehalten-so mag zumindest ich das bei Doku. Die Fensterbildung links und rechts finde ich als Liebhaber der Landschaftsfotografie sehr passend, oben etwas zu wenig, hätte ich bei mir deshalb gestempelt.
Den Text habe ich gerne gelesen, weil kurz und prägnant und kenne ähnliche Schicksale auch anderer Regionen sehr gut. top Textbeitrag!



Detlef Lüer, 4.10.2011 at 4:32h

oh mein Gott,
wenn man nicht unmittelbar betroffen wird,
denkt man fast automatisch -
na die haben ja wirklich Pech gehabt -
das Pech kann fast überall sein -
ein sehr starkes Foto, was die Dimension der Größe nur erahnen lässt.
LG Detlef



Eifelpixel, 4.10.2011 at 8:42h

Die Anmerkung ist interessanter wie das Bild, zeigt aber gut die Nähe von Industrie und Kleingärten.
LG Joachim



Christoph Schrenk, 4.10.2011 at 10:43h

Oh das hört sich nicht gut an und der Mensch zerstört leider wohl alles was ihm im Weg wäre doch leider.
Traurig halt einfach mal.

lg
Chris



Markus Heeb, 4.10.2011 at 11:21h

sehr interessant!

lg markus



Wolfgang Rupprecht, 4.10.2011 at 11:59h

Kleingartenidylle im Schatten der Hochöfen - das waren schon immer gelebte Gegensätze mit allen Konsequenzen für Mensch und Natur. Der Strukturwandel und der versprochene blaue Himmel wurde von den Menschen hart erarbeitet.
VG
Wolfgang



Matthias Mempel, 4.10.2011 at 15:45h

Auf den ersten Blick wie eine Kohlenpottromantik. Aber auch nur der erste Blick.
VG, Matthias



Knippsomat, 4.10.2011 at 17:28h

TOP!!!

lg Christian



Rainer Switala, 4.10.2011 at 18:44h

das ist mir auch vollkomen neu
eine interessante wenn auch beklemmende info
die kleingärten so nah an der industrie
täuscht manchmal idylle vor
gruß rainer



M und M, 4.10.2011 at 20:23h

Interessante Dokumentation,mit passendem Bild unterstrichen...

lg Melanie



freiraum7, 5.10.2011 at 8:43h

Klasse Doku, ganz stark!!!
Krasser Gegensatz: Gartenlauben mit den Essen im Hintergrund!

VG Oli



Carsten CCGG Gabbert, 5.10.2011 at 8:54h

ja du schreibst es.... aber wir vergessen nicht wie viele menschen dort arbeit gefunden haben....klasse bild !

lg carsten
ps ; melde mich hiermit zurück !



J.A.K., 5.10.2011 at 9:51h

Ja, und man sollte auch nicht vergessen, dass der Ruhrpott lange Zeit der Motor für ganz Deutschland (Staublungen inclusive!) war und NRW ebenso lange Ausgleichszahlungen an schwächere Bundesländer, wie Bayern geleistet hat. Jetzt, wo es denen finanziell besser geht, weil sie auch keine Altlasten zu bewältigen hatten, sind die CSU-ler über die Ausgleichzahlungen (in die andere Richtung) am jammern wie alte Waschweiber. Wenn das solidarisch sein soll?
LG, Arie



MICHAEL stüben, 5.10.2011 at 15:31h

....die Macht des Kapitals....noch Fragen........GMichael


Birgit64, 5.10.2011 at 18:54h

krasser kontrast, der nachdenklich stimmt
lg birgit



V.L. Fotos, 5.10.2011 at 18:56h

gefällt!
Gruß Volker



Petra I. Henning, 5.10.2011 at 19:09h

Da fehlen mir die Worte ....
hervorragende Reportage !!!
LG Petra



kira2501, 5.10.2011 at 19:13h

kleingartenanlage visits Industrie..geniale Gegenüberstellung
LG Ute



Stefan aus NRW, 5.10.2011 at 19:41h

Der Bericht ist sehr Informativ ...sehr schön festgehalten. Wo sind die Schrebergärten Wanheim...
LG Stefan



Manfred Ihrig, 5.10.2011 at 19:52h

Prima aufgenommen!
LG Mani



AS for nature, 5.10.2011 at 20:18h

War mir unbekannt - aber es gibt auch eine Kehrseite des Industrieabbaus: viele Arbeitslose.
Sehr gut dargestellt - regt zum Nachdenken an. Hoffentlich die Politiker.
LG Anita



Uwe Matz 2, 5.10.2011 at 20:53h

Das Bild ist ok, kann aber nicht annähernd den Zustand, der oben beschrieben wird, wiedergeben. Ich bin in dieser extrem Staub-belasteten Luft aufgewachsen. Erinnere mich noch daran, dass nachts der Himmel rot schien. Bin als Jugendlicher mit dem Fahrrad auf dem Weg zu meiner Lehrstelle an dem Stahlwerk, das heute im Landschaftspark-Duisburg erhalten blieb, täglich vorbeigefahren. Natürlich sind inzwischen zig tausende Arbeitsplätze nicht mehr vorhanden. Etliche von denen, die dort arbeiteten sind allerdings auch an Krebs usw. gestorben. Heute lebe ich am Niederrhein, glücklich und zufrieden. In Duisburg würde ich nie wieder leben wollen.
Uwe Matz



Wolfgang Weninger, 5.10.2011 at 21:08h

ich bin ja in den letzten Jahren oft genug im Pott gewesen und wundere mich bei dem vielen Grün immer über die Erzählungen meiner Freunde, wie es damals ausgesehen hat ... die Gegend hat echt gewonnen, zumindest landschaftlich
Servus, Wolfgang



Oliver Schier, 5.10.2011 at 21:15h

!!! LG Oliver


Tho Li, 5.10.2011 at 21:19h

Sehr interessante Info - klasse Bild!


Haidu Norbert, 5.10.2011 at 21:42h

+++ Bild und Text
Lg,Norbert



J.A.K., 5.10.2011 at 21:42h

@u.matz
Und ich kann mir nicht vorstellen, irgendwo anders zu leben!



Erhard Nielk, 5.10.2011 at 21:59h

..............ein unvorstellbares szenario.
gut, das es menschen wie dich gibt,
die das festhalten, als abschreckung.
lg erhard



Bea Herzberg, 5.10.2011 at 22:24h

den Gegensatz in Deiner Aufnahme finde ich klasse,
die Hintergrundinfo bestürzend,
glücklicherweise gibt es im Ruhrgebiet heute viel schöne Ecken, ich bin vor vielen Jahren zugezogen und fühle mich immernoch total wohl hier (wegen der Menschen und wegen der Gegensätze...)
LG Bea




werner weis, 6.10.2011 at 7:32h



Idyll
Idenfikation

Störungen
im Bild

Idole
des Alltags

arm
dran



werner weis, 6.10.2011 at 7:33h



und sie
kämpfen weiter

ganz klein
aber dauerhaft



Gerhard Busch, 6.10.2011 at 11:19h

Ganz typisch und treffend fotografiert.
Gruß Gerhard



LichtSchattenSucher, 6.10.2011 at 17:28h

Gute Aufnahme und spannende Geschichte dazu !
Und wenn jetzt einer behauptet diese Giftwolken seien für Menschen unbedenklich gewesen, dann errinnert mich das verdammt an Verlautbarungen von Betreibern von Kernkraftwerken nach Störfällen ...
Gruss
Roland



Wmr Wolfgang Müller, 6.10.2011 at 17:51h

da ich selber Laubenpieper bin, kann ich mir vorstellen wie das Obst und Gemüse aussieht ..erschreckend.....hier in der Nähe solche Gärten zu gestalten...
gut von Dir im Motiv festgehalten..ein Bild das anklagt..
wolfgang



gian non, 6.10.2011 at 21:16h

...und der Himmel ist noch immer nicht blau...
Feine Doku!!
Grüaß di
Gian



Marianne Hüsch, 6.10.2011 at 23:47h

Interissanter Text und eine ebensolche Aufnahme
KLASSE die Präsentation
lg Marianne



Richard. H Fischer, 7.10.2011 at 1:31h

Inzwischen scheint sich alles wieder etwas erholt zu haben.
Nur die Schreberbuden sind leider noch dieselben.
Lieben Gruß, Richard



Michael PK, 7.10.2011 at 12:39h

Gegensätze perfekt eingefangen,Arbeit und Erholung.Klasse gemacht


Zwecke, 7.10.2011 at 17:13h

Ihr habt eine schwere Bürde im Ruhrgebiet zu tragen.
LG Horst



cHrist.., 7.10.2011 at 19:42h

Damals waren die Menschen nicht so sehr vorausschauend, es ging wohl erstens, zweitens und drittens um die Befriedigung der Raffgier... aber heute sind sie in anderer Hinsicht auch nicht so wirklich megaintelligent... irgendwann wird´s wohl leider schief gehen.

Das Bild ist top, auch ohne tieferen Sinn wäre es einfach nur schön.

vg
cHrist



Doris Schwingenheuer, 8.10.2011 at 18:20h

Danke für diesen Beitrag..
Bewegend, erschreckend und wieder einmal nicht vorbei gesehen..
Wo gehobelt wird, fallen Späne.
Sehr gut**
glg.Doris



Markus Möllers, 8.10.2011 at 22:03h

Stark.
Ruhrgebiet live.

Gruß Markus



Tom Mai, 9.10.2011 at 12:11h

Wow - und was für ein bewegender Text zum Bild!!!!
Da wird einem die ganze Problematik erst mal so richtig bewußt, stark!



Anita Jarzombek, 9.10.2011 at 18:14h

Ein bedrückendes Bild! Einerseits die Idylle der Kleingärten, andererseits dieser Hg.!!! Mein Mann hat noch heute aus seiner 7 jährigen Untertagetätigkeit mit seiner Lunge zu tun. Sehr gute Doku!!!!
Gruß Anita



F R A N K, 9.10.2011 at 22:54h

was beschweren wir uns....


Ernest Weszelits, 13.10.2011 at 11:39h

Gut dokumentiert in Bild und Wort!
Gruß, Ernest



gh4900, 15.10.2011 at 23:35h

Welch ein Glück, dass sich im Ruhrpott - umwelttechnisch - viel getan hat.
LG



Alfredo Yanez, 19.10.2011 at 11:44h

Gran documento!
+++



Klaus-Günter Albrecht, 26.10.2011 at 21:25h

Da hat der Willi B. Recht behalten, allerdings hat er die Folgen nicht vorausgesehen. Denn vom Dreck machen haben die meisten Menschen dort gelebt.
Liebe Grüße Klaus



H.E.M, 26.10.2011 at 22:52h

Starke Arbeit in Wort und Bild +++
Gruß Hardy



kira2501, 27.10.2011 at 6:45h

ganz schön makaber , ich weiß nicht, ob ich dort wohnen möchte. Aber man hat ja immer eine Wahl
Gute Dokumentation , die du hier bringst
LG Ute



Georges Vermeulen, 27.10.2011 at 10:33h

Sehr gut +++
Gr Georges



Egbert14, 27.10.2011 at 12:57h

...sch(tr)aurig, aber war!
Passt gut zum Bild...
SG, Robert



simba44, 28.10.2011 at 0:40h

Aus einer guten Perspektive abgelichtet. Danke für die interessante Beschreibung und den Link.
LG simba44



Gasser Lisbeth, 29.10.2011 at 12:49h

Bild und Worte zum nachdenken !!!!!!!!!!!!!!!!
LG lisbeth



Homa, 29.10.2011 at 17:42h

Bedrückend, das Bild im Zusammenhang mit deiner Schilderung. Zum Glück hat sich die Situation zum Guten geändert.
LG Homa



Peter Kahle, 30.10.2011 at 11:00h

Industrieidylle!
Tolle Gegensätze.
Liebe Grüße Peter



Art light photography by p.D., 30.10.2011 at 12:22h

Wow ein sehr schönes Foto !
Ist sehr fein gemacht für mich passt hier alles sehr schön zusammen.
glg.pit



Joachim Kalkhof, 30.10.2011 at 19:55h

Bedrückend! Da würde ich lieber verzichten!
LG Joachim



Reimund List, 30.10.2011 at 20:12h

Das Bild ist mir noch vertraut, auch der Dreck in der Luft. Mit der Steinkohle war hier 1971 Schluß. Die Gartenkolonien und Lauben gibt es noch immer. Dokumentiert hat es leider niemand.
vg R.
Rapsbild von heute by Reimund List
Rapsbild von heute
by
29.4.09, 16:08
12 Comments



Bine Boger, 1.11.2011 at 20:50h

Interessantes Foto!! Deine Info dazu ist sehr gut!
LG Bine



PMC91, 5.12.2011 at 19:15h

Je plains la population qui doit vivre dans un endroit aussi dangereux pour la santé. Merci pour les explications.
Amitiés, Pascal



ACAKO, 17.12.2011 at 12:19h

Cette photo me rappelle la région minière du Nord de la France... j'y ai vécu et j'y étais malgré tout heureuse... l'homme s'adapte à tout !
Amitiés, Annie



Minou Nowrousian, 19.12.2011 at 16:55h

Beeindruckende Kombination aus Foto und Text, die sehr nachdenklich stimmt.
VG Minou



Gudrun1957, 19.12.2011 at 23:10h

Klasse diese Schrebergartenidylle vor der Industrie!
LG Gudrun



Karla M.B., 3.01.2012 at 22:11h

Das ist mehr wie heftig...eine Doku und Präsentation vom Feinstem...
Gut, das es heute anders ist ... ... ...
LG von Karla...die schon feine Stunden im LaPaDuNo verbringen durfte...



Mamivette, 10.01.2012 at 0:10h

JOLIE photo ou tout le monde à son petit lopin de terre pour faire son jardin + merci Andréa et bisou
Vevette



Jepessen, 23.01.2012 at 18:05h

Danke für das Foto und den historischen Text. Von diesem Unfall hatte ich noch nichts gehört. Ich weiß wohl das bei Grillo Schwefeldioxyd in großen Mengen anfällt bzw. erzeugt wird. Die Giftbahn mit den Kesselwagen habe ich heute noch fotografiert.


Mysticdidge, 7.02.2012 at 9:39h

Schöner Einblick

Lg Peter



Jürgen-Kurt Wegner, 22.04.2012 at 7:29h

Ein auf den ersten Blick etwas schlichtes Foto. Liest man den Text dazu, überkommt einen ein beklemmendes Gefühl. Wahnsinninnig gut!


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