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Wie wenig darf Heilung eigentlich kosten? II by Anja v. Knobelsdorff

Wie wenig darf Heilung eigentlich kosten? II


by 

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7.05.2012 at 10:55h
, License: All pictures © by the senders.
Von der Offenbarung, ein Mensch zu sein.





*



Der Auftrag lautet: Geh hin und sag es den Menschen.
Sag ihnen, wie sie mich suchen sollen.
Sag ihnen, wie sie mich finden können.
Nur in der Liebe könnt Ihr mich finden,
und zwar in erster Linie in der Liebe zu Euch selbst.
Dann werdet Ihr bereit für die Liebe zu Eurem Nächsten.
In Aufrichtigkeit.

Seid gerecht zu Euch, damit Ihr anderen gerecht werden könnt.
Benutzt mich nicht als Ausrede oder Vorwand,
wenn Ihr aus Angst vor Euch selbst
nicht Euren Gefühlen folgt.
Denkt nicht, dass Ihr mir irgendetwas schuldet.
Ihr schuldet mir gar nichts, außer dem,
was Ihr Euch selbst schuldig seid.
Was seid Ihr Euch schuldig?
Nur eines: Dass Ihr Euer Leben lebt, dass Ihr gerne lebt.

Nehmt Euer Leben an, nehmt Euch an, so wie Ihr seid,
mit all der Schönheit in Euch und allen Talenten,
die ich Euch gegeben habe.
Und Euren Schwächen, den Unzulänglichkeiten,
der Verletzlichkeit.
Es gehört alles zu Euch und will gesehen werden.
Ich will in Euch gesehen werden,
denn nach meinem Abbild habe ich Euch geschaffen.
Findet Euch selbst, dann findet Ihr mich.

Es gibt nur einen Weg dorthin:
Achtet auf Eure Gefühle. Achtet Eure Gefühle.
Spürt tief in Euch hinein und erkennt Eure Gefühle
als meine Stimme, die Euch lenken und leiten will.
Und dann handelt nach Eurem Gefühl.

Verleugnet nichts in Euch,
weder das Gute noch das Schlechte.
Nehmt alles wahr, was ist, und werdet wahrhaftig.
Steht zu der Wahrheit, die Ihr in Euch fühlt.
Bekennt Euch dazu, legt Zeugnis ab
von dem, was Ihr fühlt.
Wenn Ihr wahrhaftig werdet,
seid Ihr Eurer Seele ganz nah.
Wenn Ihr wahrhaftig werdet,
seid Ihr mir ganz nah.
Die Seele ist es, die von Euch gefunden werden will.

Wenn Du Deine Gefühle nicht wahrnimmst,
wenn Du nicht zum Ausdruck bringst, was Du fühlst,
so schließt Du einen Teil Deiner Seele.
Es erfolgt eine Spaltung in die Institution „Ich“
und in die nicht gefühlten und damit
nicht-integrierbaren Seelenanteile.
Damit erschaffst Du in Deinem Inneren eine Polarität,
zu deren Gefangenem Du fortan wirst.
Du weißt: Du hast etwas verloren,
einen Teil Deiner ganzheitlichen Identität eingebüßt.
Diese Polarität ist das schmerzlich empfundene
Getrenntsein von Deinem innersten Wesenskern.
Du bist getrennt von Dir selbst,
Du bist getrennt von mir.

Und dann ist es, als ob Dein gelebtes Seelenleben
nicht mehr auf die von Deinem Schöpfer
für Dich vorgesehene göttliche Matrix passt.
Ein schleichender Prozess wird so
in Gang gesetzt, und er verselbständigt sich.
Der Übergang zum „Point of no return“ ist fließend.
Dieser Punkt ist dadurch gekennzeichnet,
dass es keinen Zugang mehr gibt zum
ureigenen authentischen Empfinden.

Die Anteile Deiner Seele, die Du
zurückgelassen hast, äußern sich
in der Folge als eine Art Phantomschmerz.
Deiner Seele ist bewusst, dass ein Teil fehlt,
und fortan ist sie auf der Suche
nach der verlorenen Einheit,
nach dem essentiellen Kern.

Das Gefühl des Ganzseins ist in Dir
als unbewusste Erinnerung.
Frei und heil kann Deine Seele erst werden,
wenn sie die verloren gegangenen
Teile wieder eingesammelt hat.
Diese Suche kann jedoch,
und das ist leider häufig der Fall,
eine pathologische Form annehmen.
Dann zeigt sie sich in Gestalt von Depressionen,
Süchten, selbstverletzendem Verhalten
oder anderen Formen von Leben,
die Deine Lebensfreude verringern
oder vielleicht ganz zum Erliegen bringen.
Denn die Selbstwahrnehmung, die Dir
in diesem Zustand noch möglich ist,
muss sich auf von aussen kommende Reize stützen.
Es ist eine Suche nach Intensität, die immer nur
vorübergehend Erfüllung finden kann,
weil diese Intensität nicht aus Deinem Inneren
heraus generiert wird, sondern
abhängig ist von äußeren Faktoren.


Du wirst auf Deinem Weg ab und zu
in die Irre gehen und eine Richtung
einnehmen, die Deinem innersten
Wesen nicht entspricht.
Sieh das als ebensolche Gelegenheit,
zu wachsen und Dich und andere
mehr und mehr zu erkennen.
Wenn Du ganz auf Dein Gefühl hörst,
wirst Du merken, ob und wann es
an der Zeit ist, innezuhalten,
stehen zu bleiben, kehrt zu machen
oder einen Richtungswechsel zu vollziehen.

Bleib nur ganz bei Dir, so gut Du kannst,
und überprüfe Dich und Deine Empfindungen
immer und immer wieder.
Gestehe Dir zu, dass Deine Gefühle sich ändern.
Bleib nicht um des Rechthabens oder des Stolzes
oder der Bequemlichkeit willen auf einem Weg,
der Dir nicht mehr gut tut.


Was immer Ihr tut, tut es aus Liebe.
Aus Liebe zu Euch selbst und zu Eurem Nächsten.
So folgt Ihr meinem Willen und erfüllt den Auftrag,
mit dem ich Euch in diese Welt gesandt habe.

Wer in der Liebe fließt und in ihr zerfließt,
der fließt im Strom eines göttlichen Lebens.
Wer dagegen Hass und Argwohn in seinem
Herzen duldet, der stellt sich der Göttlichkeit
entgegen und wird das Leid erfahren,
das er sät.

Liebet einander, so wie ich Euch liebe,
dann kann Euch kein Leid geschehen.

*

Die Dinge des Lebens sind niemals so leicht,
wie sie an der Oberfläche aussehen mögen.
Hinter dem Schönen verbirgt sich das Abgründige
und hinter dem Abgründigen das Schöne.
Hinter dem Vielschichtigen das Eindeutige
und umgekehrt. Oftmals ist das, was mir begegnet,
eine Frage der Deutung. Eine individuelle
persönliche Deutung als Momentaufnahme,
aus dem ureigenen Gefühl heraus,
das mein Schicksal bestimmt, meinen Lebensweg formt.

Eindeutigkeit zu verlangen ist ein Ansinnen,
dem auf Erden oft nicht Rechnung getragen wird.
Denn das irdische Leben unterliegt naturgemäß
den Gesetzen der Relativität.
Innerer Friede stellt sich ein, wenn ich Eindeutigkeit
als Illusion begreife und der Polarität des Lebens
die Synthese aller Gegensätze entgegenstelle.
Wenn ich den Gegensatzpaaren Anerkennung zolle,
indem ich mir bewusst mache, dass erst in ihrem
Zusammenwirken die Fülle meines Lebens spürbar wird.
In meinem Gefühlsleben ist es daher wichtig,
die ganze Bandbreite dessen wahrzunehmen, was ist.
Ein Universum an Möglichkeiten,
meine eigene göttliche Matrix.
Ich fühle, also bin ich.
Wie ich fühle, so bin ich.

Im Gegensatz zu der auf Erden erlebten Relativität
ist die Geborgenheit in Gott absolut.
Im Stillpunkt der Meditation wird Es erfahrbar.
Das Geistreich der Vollkommenheit,
der Ort absoluten Friedens. Ohne Zweifel.
Hier gibt es nicht den Schmerz ungestillter
Sehnsucht oder enttäuschter Hoffnung.

Nur Stille, Ruhe, Frieden.
















.

Comments:

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Rudolf Aloisius Wiese, 14.07.2011 at 22:35h

anja, das ist eine feine reproarbeit. verrate mir bitte eines: woher kommen deine interessen an themen deiner bilder?

ru



Francesco Renzi, 3.04.2012 at 11:57h

Thank you Anja!
Francesco



S.y.n., 7.05.2012 at 12:08h

"Sollbruchstelle"
die Hinterfragung des Menschen bei ...
vielen Dingen und Handlungen. (eigentlich)
Dein Text dazu...
für mich das "Plus Ultra"
für die Menscheit.
Liebe ist alles !
Nur verstehen es die wenigsten!

Syn




P.E.T.R.A., 14.05.2012 at 22:08h

Ein wirklich tolles, interessantes Motiv!
LG Petra



Mariko noh-Buntaro, 3.07.2012 at 15:32h

Folge einfach deinem Herzen, denn es zeigt dir den Weg...

LG mariko



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