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Der Tentakel-Schluckspecht (Rhinopias frondosa), der auch Tentakel-Drachenkopf genannt wird, zählt innerhalb der Familie der Skorpionsfische (Scorpaenidae) zur Gattung Rhinopias. Im Englischen wird er Weedy scorpionfish genannt.
Beschreibung
Der Tentakel-Schluckspecht erreicht eine Körperlänge von bis zu 24 cm. Der Körper ist seitlich deutlich abgeflacht und weist je nach Vorkommen eine variable Färbung auf. Die Grundfärbung kann zwischen olivgrün, rotbraun und purpurfarben variieren. Der Kopf setzt sich nur wenig vom Körper ab und endet in einem vorstehenden Maul. Die Augen liegen recht weit oben am Kopf und treten deutlich aus den Augenhöhlen hervor. Über den Augen sind deutlich mehrere Hautlappen zu sehen. Seine Brustflossen liegen unmittelbar vor den Kiemen und auf gleicher Höhe am Bauch. Die Analflosse reicht bis zur Schwanzflosse, die nicht gegabelt sondern eine rundliche Form aufweist. Die Rückenflosse ist zweigeteilt und kann im vorderen Bereich aufgestellt werden. In Kombination mit seinem Lebensraum ist der Tentakel-Schluckspecht so vorzüglich getarnt. Wie für Skorpionsfische üblich bewegen sie sich eher selten und wenn, dann kriechen sie mehr über dem Boden als sie aktiv schwimmen.
Verbreitung
Der Tentakel-Schluckspecht ist in tropischen und subtropischen Flachgewässern anzutreffen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Ostafrika über die Küstengebiete des Indopazifiks bis in den westlichen Pazifik. Stellenweise wurde er auch vor Hawaii beobachtet. Oft ist er am Fuße von Korallenriffen auf sandigem oder geröllartigem Untergrund anzutreffen. Er lebt in Tiefen von bis zu 30 Metern.
Ernährung
Als Lauerjäger liegt der Tentakel-Schluckspecht bewegungslos am Boden seines Lebensraumes und wartet bis Beute vorbeischwimmt. Ist ein Beutetier, dazu gehören Fische und Krebstiere, in unmittelbarer Nähe, so öffnet er blitzartig sein Maul und das Beutetier wird in den Schlund gesogen.
Fortpflanzung
Der Tentakel-Schluckspecht ist ein typischer Einzelgänger. Nur zur Paarung, die meist bei Vollmond stattfindet, sammeln sich mehrere seiner Art. Während der Balz können sie sehr aggressiv werden. In den Wintermonaten zieht der Tentakel-Schluckspecht an die Küste, um sich dort fortzupflanzen. Das Ablaichen erfolgt meist nachts. Dabei werden die gelatineartigen Eipakete, die mehrere tausend Eier enthalten, ausgestoßen, vom Männchen besamt, von der Strömung fortgetragen und im Meer weit verteilt. Die Eipakete schwimmen unter der Wasseroberfläche, wo die Larven schlüpfen und sich zu Jungfischen entwickeln.
Da ich hauptberuflich Koch bin, stell ich mir eigentlich fast jeden Fisch aufm Teller vor, aber dieses Ding würde ich definitiv weiter schwimmen lassen
Einwandfreies Portrait. Lichtführung, Kamerastandpunkt, Bildgestaltung- alles mit Köpchen gemacht und dann kommt eben so etwas dabei heraus- eigentlich ganz einfach :-))
LG aus HH
SVEN