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Kein wirklich gutes Bild, aber für ein am "langen Arm" in schwierigem Licht entstandenes Bild ist es herzeigbar.
Traurige Vorgeschichte:
Ich kenne einen im Betrieb befindlichen Steinbruch seit ich etwa 12 war.
Dort gab es auf der untersten Ebene "Null" ein herpetologisches Biotop der Extraklasse.
Folgende Arten kamen dort in individueenreichen Populationen vor:
Grasfrosch (Rana temporaria)
Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
Erdkröte (Bufo bufo)
Teichmolch (Lissotriton vulgaris)
Fadenmolch (Lissotriton helveticus)
Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)
Feuersalamander (Salamandra salamandra)
Das sind 8 Amphibien- und 3 Reptilienarten.
In den 90ziger Jahren wurde der Abbau intensiviert und wo sich "meine" Ebene 0 befand ist heute ein riesiges 20 Meter tiefes Loch...
"Meine" Gelbbauchunken habe ich nie wieder gesehen.
hallo marc,
eine trairige geschichte. kröten und co haben halt keine große lobby. gut das es leute wie dich gibt, die das immer und immer wieder dokumentieren. weiter so.
Die Präsentation einer frei lebenden Unke ist das Foto allemal wert. Der Unkenruf ist mir nur aus der Literatur bekannt. Glitschig, nass glänzend, das Licht reflektierend und die Augen blendend, das ist nicht ein rein technisch bedingter Mangel, sondern entspricht durchaus auch oft der realen Seherfahrung.
Bisschen gruselig dieser Schlabber und Blubber, aber die Unke ist gut im Bild. Das Weisse, was auf den ersten Blick wie Reflexe ausschaut, ist wohl Chemie. Wenns doch Reflexe wären, aus welcher Richtung dann das Licht?