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Danke nochmal für Deine ehrliche Meinung.
Denke das Thema hinsichtlich Bilduntertitel ist hier umgesetzt. Grafisch sauber die Lösung mit der Fensterbildung und dem Verlauf der Äste zum inhaltl. Bildzentrum.
LG jens
Voting-Center, 24.11.2012 at 17:46h
Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 83 pro und 572 contra Stimmen abgelehnt.
@Bielefelder:
Kann man so sehen. Ich bin allerdings kein Freund von Panoramaformaten und bevorzuge grundsätzlich eher Bildseitenverhältnisse wie 4:3 oder 5:4 (bei Großformataufnahmen). 3:2 ist meist die äußerste Grenze, darüber hinaus wird mir das lange Format zu sehr "Effekt".
Ein User schrieb hier vor kurzem:
"Ich betrachte die Galerie so als würde ich eine Austellung besuchen in der Ausnahmefotografien gezeigt werden.Sozusagen das Nonplusultra"
Es wäre schön, wenn mir das mal jemand bei diesem Bild erläutern würde, der es für galeriewürdig hält.
Ein paar Stichworte für diejenigen, die ernsthaft einen Zugang zu diesem Bild suchen:
- die sorgfältige und genau überlegte Staffelung und Verknüpfung der Bildebenen, z.B. Strassenlaterne und die beiden Tore, Vordergrundzweige und Wald hinten, Spieler auf dem Feld und das spärliche Laub vorne.
- überhaupt die Verteilung der Personen im Bild
- das Spiel mit Bildformat und Torformaten (Stichwort: Bild im Bild)
- das subtil erfasste fahle und diffuse Frühfrühlingslicht mit den kaum angedeuteten Schlagschatten.
Das Bild ist sicher keins, das den Betrachter vom Hocker hauen soll, es ist eher unaufdringlich, absolut nicht marktschreierisch und vertraut diskret auf den aufmerksamen Betrachter, der sich die Zeit nimmt, es genau anzuschauen.
m-ag beschreibt in seiner votinganmerkung recht gut für ungeübte die möglichkeiten für einen zugang zu derart fotografie.
gerade das fehlen der beschriebenen marktschreierischen aufdringlichkeiten wird solcherart bilder auch künftig nur eine randerscheinung bleiben lassen.
Die Fotografie ist eigentlich ein Medium das jeder verstehen kann und jeder versteht. Auf Bilder die nach nichts aussehen und die erst "Geübte" "Ungeübten erklären müssen, kann ich verzichten.
Der Beitrag von m-ag zeigt, dass man eigentlich jedes Bild mit dem Vokabular von Bildkritik loben (und niedermachen) kann. Trotz seiner „Hinweise“ wirkt das Bild auf viele offensichtlich nicht. Ich habe den Eindruck, dass es beim Spazierengehen so nebenbei aufgenommen wurde. Nun muss das Gegenteil von Minimalismus nicht zwangsweise schlecht sein. Das Foto hat für mich aber starken Wimmelbildcharakter. Wimmelbilder haben den Vorteil, dass sie immer irgendwelche Staffelungen, Anordnungen und Ebenen enthalten, die natürlich ebenso häufig wie zufällig vorkommen. Sie zu erkennen und feuilletonistisch hochzuloben, sie dem vermeintlichen Genius des Fotografen zuzuordnen.... klingt natürlich gut. Aber trifft es wirklich zu? Es klingt auch toll zu sagen, dass die Bildebenen, z.B durch die Laterne, verknüpft sind. Aber was solls? Komposition ist kein Selbstzweck. Es rettet das Bild für mich nicht. Wenn man sich an dem Bild-im-Bild-Aspekt erfreut, naja... bei TorRAHMEN erschlägt einen diese Symbolik und ist gleichzeitig nichts Besonderes, also eher platt. Kann man aber auch nicht vermeiden, wenn man Fußball(plätze) fotografiert. Das Foto ist Teil einer Serie über Freizeitfußballer. Dafür sind mir die Äste einfach zu bilddominant, sie bestimmen einen Großteil des Bildes. Die Fußballer sind fast zu „Ameisengröße“ geschrumpft. Natürlich kann man sagen, der Künstler wollte die Freizeitfußballer im Kontext ihrer Umgebung zeigen. Doch auch dafür braucht es eines so dominanten Vordergrundes nicht. Die Anordnung der Personen ist und bleibt für mich zufällig und wenig beeindruckend. Äste im Vordergrund und Wald im Hintergrund, wow, werde ich mal bei den nächsten Landschafts- oder Naturfotos, die abgelehnt werden, anbringen.
Natürlich weiß ich, dass ich von Fotografie keine Ahnung habe und nur deswegen das Bild nicht verstehe. Die Elite und die Hüter der wahren Fotografie hier werden es schon einzuordnen wissen, dafür sind sie ja Elite :-)))
Zitat: "Die Fotografie ist eigentlich ein Medium das jeder verstehen kann und jeder versteht."
Ja? Ist das so? Meine Fotografien scheinen ja offenbar etwas anderes zu zeigen, denn regelmäßig schreibst Du darunter, dass Du sie eben nicht verstehst. Für dein eingeschränktes Rezeptionsvermögen solltest Du aber nicht den Fotografen verantwortlich machen.
@Leo Zelig:
Was wäre denn so schlimm daran, wenn es AUCH Zufälligkeiten in einem Bild gäbe?
Mit dem Hinweise auf Wimmelbilder liegst Du gar nicht so verkehrt. Die Serie scheinst Du dir aber nicht wirklich angeschaut zu haben, denn Freizeitfußballspieler gibt es nur auf diesem einen Bild, die anderen gut zwanzig Bild zeigen was anderes.
Und: hast Du mal in Erwägung gezogen, dass Fotografie auch was anderes sein kann als die Erfüllung oder Umsetzung von vorgefertigten Bildschemata aus irgendwelchen Fotografielehrbüchern? Dass Fotografie auch der Intention folgen kann, eingefahrene Sehgewohnheiten bewusst zu durchbrechen?
Euer Rumgehurze spricht da Bände über euren geistigen Zustand.
@andreas: Die Serie habe ich mir nicht angeguckt, "Straßenfußballer in Köln, Teil einer Serie" ließ mich das annehmen.Das ändert aber nichts an meinen Anm., die sich alle auf dieses eine Bild beziehen
Zu deiner anderen Anm: Es ist natürlich nicht schlimm, dass es auch Zufälligkeiten in Bildern gibt. Ich wehre mich mit meinem Beitrag aber dagegen, wenn man so tut als würde diese Zufalligkeiten niemand sehen und deswegen das Bild nicht VERSTEHEN. Hier wollen sich einige Krümel zum Kuchen machen. Man braucht keinen Hinweis, dass vorne und hinten Holz ist, dass die Lampe durch die Tore geht, vielleicht noch dass das Runde der Lampe im Eckigen ist. Auch mit diesen Zufälligkeiten finde ich das Bild jetzt nicht so herausragend, dass es in eine Galerie müsste.
Und mein Beitrag richtete sich auch eher gegen m-ag's Auffassung und die einiger anderer, die Leute für fotografisch dumm halten, wenn sie ein Bild nicht mögen. Meine These: Es ist möglich, all die "Hinweise" die m-ag gibt, zu sehen, diese aber nicht besonders beeindruckend zu finden. Allgemeiner: Es ist möglich, ein Bild nicht zu mögen, selbst wenn man alle Strukturen, Komposition, Intention des Autors etc erkennt. Nur weil ein Fotograf etwas bewusst fotografiert, muss es noch lange nicht allen gefallen...
"Euer Rumgehurze spricht da Bände über euren geistigen Zustand."
Das hurz ist ein Hinweis auf einen Sketch mit HaPe Kerkeling, der einigen "Kunstkennern" den Spiegel u.a. über die Beliebigkeit von Interpretationen vorhielt...
Die Parallelität zu einigen "Kunstkennern" in der FC ist so auffällig...
Ich setze lieber Maries Gedanken fort und gehe nicht auf die oberflächlichen Hurz-Stammtischbrüder ein:
- Die Anordnung der Fahrräder, die das Format der Tore fortführen und unterstützen.
- Die sichtbare Landschaft im Format mit den Aufteilungen Vordergrund: Weg bzw Hintergrund: Wald im Format.
Wie sie das "Format der Tore fortführen".. (GENIAL)
und "die sichtbare (welche sonst?) Landschaft im Format..."
Na darauf hab ich gewartet, dass jemand die Fahrräder ins Spiel bringt... Und beeindruckend auch, wie das weiße Auto links mit den hauptsächlich weißen T-Shirts der Hobbyfußballer korrespondiert. Schlag mich tot, und ich glaube dass der Wald hinten total im goldenen Schnitt liegt. Genial auch der Kontrast zwischen chaotischen krummen Ästen und geraden Linien von Laterne und Toren. Will noch jemand was zum Geländer sagen...? Und wer hat die Anzahl der Personen im Bild gezählt? Ergibt das eine gerade Zahl ist das eine Anspielung auf die geraden Linien, ergibt es eine ungerade Zahl...
Harry hat sich hiermit für das gelbe Trikot im Kerkeling-Sketch qualifiziert (ab Minute 3:21) :-))))))))))
Wir sollten uns endlich darauf einigen, dass die einzige Möglichkeit, ein erkennbar gestaltetes und wertvolles Foto zu knipsen im Fokussieren auf ein flauschiges Thierchen liegt. Sofern die Freistellung auch funktioniert, was nie zufällig passiert.
Sagt jemand, dessen FC-Aktivität nachweislich zu 90% daraus besteht, sich mit eben diesen Leuten anzulegen. Auf keinesfalls immer sachliche Weise. O Maria, si tacuisses...
Naja, ein kräftiger Depp kann es ja hier locker mit drei Fotografen aufnehmen.....
Der Andreas sollte vielleicht auch anfangen, die vollkommen trolligen User auszublenden ...
@Leo:
"Das hurz ist ein Hinweis auf einen Sketch mit HaPe Kerkeling, der einigen 'Kunstkennern' den Spiegel u.a. über die Beliebigkeit von Interpretationen vorhielt..."
Das ist mir schon vollkommen klar gewesen. Ebenso wie mir klar ist, dass die Nummer, wenn sie in diesem Kontext zitiert wird, nicht nur - wie wohl ursprünglich von Kerkeling beabsichtigt - die vermeintlich beliebig interpretierenden Rezipienten bloßstellt, sondern implizit eben auch Kunst diffamiert, die nicht von jedem Hansel sofort verstanden wird. Kerkeling führt zwar das "ach so intellektuelle" Publikum vor, er bedient und transportiert gleichzeitig aber auch eine Klischeevorstellung von moderner zeitgenössischer Kunst, die immer dann von stammtischpolternden und kunstfernen Zeitgenossen vorgetragen wird, wenn sie etwas mal wieder nicht verstehen.
"Ein User schrieb hier vor kurzem:
"Ich betrachte die Galerie so als würde ich eine Austellung besuchen in der Ausnahmefotografien gezeigt werden.Sozusagen das Nonplusultra"
Es wäre schön, wenn mir das mal jemand bei diesem Bild erläutern würde, der es für galeriewürdig hält."
Mein Tip an die Leute, die mit solchen Bildern nichts anfangen können: Eine Austellung besuchen in der Ausnahmefotografien gezeigt werden.Sozusagen das Nonplusultra. Und nicht nur darüber schreiben. Aktuell kann ich da Gursky in Düsseldorf empfehlen.
jaja, sobald man sich ein wenig bemühen sollte, die eigenen eingefahrenen sehgewohnheiten zu verlassen ist das "hurz". nicht nur hier, nicht nur bei aufnahmen wie obiger. ein blick in die votinghistorie zeigt das immer wieder mehr als deutlich.
was nicht ikea-posterabteilungs-tauglich ist geniesst hier in der tat keine reputation.
fotografie sollte eben TOLL! sein, nä :)
ach ja und @zelig: ist deine kamera kaputt? 15 bilder hier, eines schöner wie das andere :)
letzter upload vom 14.8.12? aber permanent in sachen bildbeurteilung und mitgliedererziehung unterwegs.
was soll das? kennst du fotografie nur aus der fc? oder aus dem fernsehen? geh raus und mach was kreatives, möge es noch noch so banal oder kritikwürdig sein.
wer hier der troll ist und ständig um anderer leute feuer tanzt, das frage ich mich grad eben mal so.
Zum einen heißt es "ein Bild schöner ALS das andere", zum anderen trifft es wirklich zu. Wer wollte ein grenzwertig belichtetes Federnstrahlbild toller Wasserfogis gegen ein anderes ähnlich Geniales ausspielen? Hier gilt Schweigen!
"Die Fotografie ist eigentlich ein Medium das jeder verstehen kann und jeder versteht. Auf Bilder die nach nichts aussehen und die erst "Geübte" "Ungeübten erklären müssen, kann ich verzichten."
Es gibt schlichtweg kein Medium, das unvermittelt im sozialen Raum steht. Jedes Medium ist an kulturell und sozial geprägte Gewohnheiten, Übungen, Praktiken, Übereinkünfte und Institutionen gebunden.
Viele dieser Übereinkünfte sind unterschwellig oder gar unbewusst.
Das gilt für die Fotografie, nur weil sie u.a. als massenhaft und anscheinend selbstverständlich ausgeübtes Medium existiert, nicht weniger, vielmehr so gar noch mehr, als für andere weniger populäre Medien wie z.B. Literatur oder Malerei.
Werden die Übereinkünfte, Konventionen und Regeln, die der Fotografie als Massenpraxis, sozusagen als kultureller Breitensport, mehr oder weniger implizit zugrundeliegen, von einer anderen Art fotografischer Praxis thematisiert, und zwar nicht nur theoretisch hinterfragt, sondern in der Bildpraxis selber durch Verstörung und Irritation eingefahrener Sehschemata ad absurdum geführt, entsteht regelmässig auf seiten der Überführten ein grosses Hurzgelächter.
Tiefenpsychologisch könnte man solche Übersprungreaktionen als das Nichtwahrhabenwollen verdrängter Konventionen deuten.
Es soll aber niemandem hier der Spass an der Freude über schöne Bilder verdorben werden. Und ich setze hier schöne Bilder bewusst nicht in Anführungszeichen, denn gerade der übermässige Gebrauch solcher Zeichen im Diskurs der Kunstverächter ist auffällig und als Symptom deutbar. Ebenso wie der übermässige Gebrauch von Ausrufezeichen, Fragezeichen, Smileys etc.
Also weiterhin: viel Spass an der Freude über schöne Bilder - ganz ohne Anführungszeichen und ganz hurzlos.
Und weiterhin: Gut Licht!
Der Leo hat zwichenzeitlich im Ansatz sachlich argumentiert. In einem Ansatz, der genauso scheinbar breitgültig wie einfach anfechtbar war. Immerhin. Seit "den Löchern" ist er für mich aber kein Diskussionspartner mehr.
0x FF, 24.11.2012 at 17:46h
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