Photo from the nude channelParticipation in the forumSell photosCreate more photo folders?Upload more photos?Gallery-votingShow usernameUpload more photos?Access to all language versions?If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
Es handelt sich hierbei um die IFU, die ehemals Internationale Film-Union war ein Kopierwerks- und Synchronbetrieb der ab 1946 im Calmuthtal zwischen Remagen und Oberwinter existierte. Im Gebäude mit untergebracht waren drei Ateliers, Regie- und Projektraum, Schneide- und Vorführungsraum sowie Aufenthaltsräume für Schauspieler. Sprach-und Musikaufnahmen, Sprach- und Geräuschsynchronisation, Kommentaraufnahmen und Überspielungen - die Ateliers wurden ständig genutzt.
Im großen Atelier entstanden unter anderem Aufnahmen mit Kurt Edelhagen. Bis 1973 dienten die Studios Stars, die mehr als 800 Filme synchronisierten. Sehr viele bekannte Filmstars bekammen hier ihre deutsche Stimme, beispielsweise die Don Camillo-Filme und zahlreiche Filme mit Laurel und Hardy. Romy Schneider, Hildegard Knef, Ellen Schwiers oder Hansjörg Felmy (Kommissar Haferkamp) sowie Gert Froebe arbeiteten in der Calmuth. Unter anderem wurde hier auch die Wochenschau "Blick in die Welt" produziert, um die Kopien an Kinos zu vermarkten. Die Wochenschau "Blick in die Welt" stellte 1986 ihr Erscheinen ein. Über Jahrzehnte wurden hier Nitrofilme umkopiert und Kopien für Kino und Fernsehen hergestellt. Die hier gezeigten Projektoren gehörten zu einem Vorführungsraum.
1996 wurde "Die Internationale Film-Union GmbH Remagen" geschlossen, welche seit 1946 mitten im Wald in einem Tal lag.
Noch Jahrzehnte nach Einstellung des Produktionsbetriebs lagerten in den Studioräumen Filmrollen, Drehbücher, Projektoren und Geschäftskorrespondenz – unberührt und für die Öffentlichkeit verschlossen.
Dank des jetzigen Besitzers wurde alles hier gezeigte Sept 2oo9 der Deponie zugeführt und die Location der Brechermühle übergeben.
___________________________________________________________________
Alles ist vergänglich. Um vieles ist es schade, so wie hier. Hier tauchen Namen auf, die die heutige Generation kaum noch kennt.
Eine beeindruckende Dokumentation.
Gruß
Ruth
Schade, dass man sowas nicht erhält.
Ich war irgendwann 2007 dort und hab zwar alles schon ziemlich verwildert, aber ohne großen Vandalismus vorgefunden.
Ich glaub, ich muß die Bilder nochmal suchen :-)
Toll präsentiert, vielen Dank, daß Du mir damit meinen damaligen Ausflug wieder in Erinnerung gebracht hast.
Schon interessant, wenn man sieht, was aus der damals so hochmodernen Technik wurde. Wäre schon interessant zu wissen, was Fotografen in ca. 90 Jahren von uns ablichten. Sind die Betrachter dann genauso begeistert?
Mir gefällts.
LG
Kirsten
Hallo Andreas ,
vielen Dank für Deine Anmerkung , obwohl meine Fotos wohl nicht so Dein Ding sein werden .
Mit Deinen schönen Bildern ist es ja auch schwer zu konkurrieren, ich finde sie super !
Viele Grüße
Doro
inclusive Deines Textes wieder eine interessante Dokumentation. Besonders gefällt mir die Führung durch das Bild mittels der alten Filmstreifen am Boden. Hinsichtlich Wahl Farbe bin ich mir nicht so sicher, ob die Farbabbildung des DRI/HDR nicht ganz optimal ist. Denke in sw, nur auf die HD-Kontraste und-Verläufe beschränkt, könnte es noch stärkere Wirkung entfalten.
LG jens
....welche geheimnisvollen Mommente, spannende Geschichten, Lebenswege, Träume und Leid mögen sich in diesen "Hallen" gesammelt haben. Ob auf Filmstreifen oder in der Realität. Wenn man sich in die Örtlichkeit einläßt - in Gedanken - und vorher deine Beschreibung gelesen hat, dann beginnen viele Gesichter sich vor die Gedanken zu schieben. Stelle es mir unbedingt spannend vor, in diesen Unterlalgen zu "wühlen". Irre ist der optische Eindruck. Wenn man bedenkt, was dass für große Maschinen waren, die damals dafür sorgten, dass alles einen guten Ton und ein perfektes Bild hatte. Heute alles mini dagegen - im Detail - bis auf die risiegen Mischpulte. Dein Foto ist klasse, aussagestark und die hier gezeigten Utensilien wirklich mehr als einen Blick wert. LG. Helga
Irgendwie traurig, daß man hier alles entsorgt hat, das hätte in ein Museum gehört. Die Aufnahme ist super, es gibt so viel zu entdecken, eine faszinierende Dokumentation.
LG KLaus
Alles geht mal den Bach runter, für viele hängen eine Menge Erinnerungen dran. Deine Fotos halten das Geschehen fest und die Erinnerung wach - das schätze ich sehr. Wieder eine klasse Doku und bester Bearbeitung.
LG Anita
fuer die Film Fritzen sicher ein Trauer Spiel, wenn Sie dein Bild sehen und auch fuer mich ist eines erweckt da ich auch auf ein Film Studio gross wurde. deine BEa ist sensationell. eine Museum waere doch was, aber der Staat hat wohl nicht das noetige Geld, vielleicht gebe es einige doch...die was reinstecken wuerden. gr Sonja
Irgendwie ist es dort sehr verlassen - und doch entwickelt dein bild diesen Charme als wäre alles eben erst so gekommen, dem Vorführer die Spule aus der Hand gefallen.
Schöne Aufnahme - wie aus der Zeitmaschine,
Film als richtiges "Hand"-werk.
Ohne die rumliegenden Filmrollen wäre es lange nicht so spannend.
Interessant zu sehen gerade jetzt, wo die Digitalisierung
der Kinos in vollem Gange ist und der "Filmriss" damit wohl
auch der Vergangenheit angehört.
Andererseits bedeutet die Digitalisierung auch Chancen gerade
für kleinere Kinos, was wiederum gut ist.
Wie schön, daß Du die Gelegenheit hattest, vor der Brechermühle alles fest zu halten! Und dazu die interessante Info!
Eine klasse Aufnahme mit einer top Bea!
Und Danke für deinen Kommentar zur Paeonie!
LG Barbara
Deine Fotos haben immer eine ganz besondere Atmosphäre und sind an besonderen Locations. Dazu dann die Hintergundinfos runden das Ganze ab. Das ragt hier in der FC heraus. Super!
LG Jürgen
Ahh, wie meine vergangenen Vorführräume.
Bauer - Ernemann - Zeiss Icon oder Philipsprojektoren.
Hier sind oben keine Rauchabzüge angebracht, weil die Projektoren mit Xenonlampen und nicht mit Kohle-Lichtbogen betrieben wurden. Eine nette Erinnerung für mich.
Lieben Gruß, Richard
Interessante Geschichte mit traurigem Ende . Für's Bild auf jeden Fall 'ne tolle Location und das bringst Du in Deinem Bild auch hervorragend herüber .
It's very simple: it's your thorough technical knowledge, your "seeing" eye, the use of mood, atmosphere and attention to fine detail what let you create these always distinctive.and evocative photographs. Chapeau
An solch großen Vorführgeräten hat meine verstorbenen Frau auch gearbeitet.
Sie musste immer darauf achten, dass der Lichtbogen immer den richtigen Abstand bei den Elektroden hatte :-)
Ein tolles Foto.
LG Horst
Eine bewegende Ära ist zu Ende gegangen!!!! Schade, dass so etwas nicht erhalten bleibt. Dank deiner Bearbeitung hinterlässt du eine eindrucksvolle Dokumentation!
Gruß Anita
Ja so ein alter Vorführungsraum hat schon was, habe mal zwei Jahre als Vorführer im Kino in Helmstedt gearbeitet, sehr schöne Doku!
Gruß aus dem Speergebiet
Kay
Filmgeschichte für Liebhaber. Schade das aus solch einer Stätte nicht eine Erinnerung für Interessierte werden konnte. So ist auch dieses Stück Geschichte für immer verloren.
Eine sehr gute Arbeit von dir mit großem Wert.
Ach das ist ja ein schönes Zeitdokument kann ich nur sagen und finde ich schade das nun alles weg wäre auch. Kenne ich nur gut genug mit dem entsorgen halt.
Das ist ja zeitlich alles gar nicht so lange her und doch mutet es an, als lägen Jahrhunderte dazwischen. Wie viele "Geschichten" wurden mit diesen Geräten erzählt und dieses Bild schreibt die Geschichte der Vergänglichkeit.
Gruß KD
Ich liebe diese alten Szenerien und Räumlichkeiten und erinnere mich an den Vorführraum im ehem. Amtssitz der südvietnamesichen Regierung in Saigon. Danke für die Inspiration...
Tja, da darf man nicht drüber nachdenken, was da alles verschwunden ist.
Da bleiben nur die Fotos als Erinnerung, aber wenigstens DIE haben wir!
VG Olaf
Da ist sehr viel verloren gegangen und man kann Dir für Deine Bilder nur dankbar sein. Denn das sind u.U. die einzigen Zeugen, die von der doch einmal wichtigen Produktionsstätte von Kulturgut übrig sind.
Liebe Grüße Klaus
wenn nur wenigstens einer die Firmengeschichte aufgeschrieben hätte und die Apparate dokumentiert- nur einige Interessierte und du als Fotograf versuchen die Vergangenheit zu bewahren - im Bild.
Es gibt Preise für Dokumentarfilme-in Leipzig.
Gibt es die auch für Fotos?
Du wärest da mein Favorit. vG Gert