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Über die Wiesen, auf den Höhen bei Obcina (Muntii Maramuresului), zieht ein ganz leichter Wind und es duftet herrlich nach Heu. Seit langem schaue ich auf den Varful Farcau (1957m) und frage mich, ob ich jetzt angekommen bin ….
Denn irgendwo muss doch so ein Ort existieren, wo die elementaren Dinge des Lebens wieder zueinander finden. Wir lassen die Menschen einem neben dem anderen leben, als wäre der eine ohne den anderen, nur unterstützt von Technik. Doch was ist geschafft - eine Gesellschaft der freundlichen Abschiede und Abflüge, ein Leben im stetigen bye-bye. Ich betrachte die einfachen ruthenischen Bauern, wie sie rufend und singend wieder zur Heumahd gehen und welche oft ihr Tal und die Hochalm noch nie verlassen haben. Im Einklang mit der Natur und tief verwurzelt mit ihrem Umfeld leben die Menschen hier seit Jahrhunderten. Die rumänischen Waldkarpaten scheinen ein eigener Kontinent zu sein, obwohl sie doch fast in der Mitte Europas liegen.
Das mutet wie das Paradies an....ist es aber garantiert nicht,denn die Menschen habens dort bestimmt nicht leicht in dem Kampf mit den Naturgewalten
Gruß Klaus
Ich fühle mich zu Peter Rossegger versetzt. "Als ich noch der Waldbauernbub war". Im positiven Sinne. Acht Anmerkungen, ob da ein Markt für ein Bildband mit Deiner (Eurer) Prosa ist? Ich würde ihn kaufen.
Deine Aufnahme ist bestechend schön. So macht Landschaftsfotografie Freude.
Ich frage mich ob kommende Generationen der Bergbauern diese Art zu leben weiterhin wählen oder ob sie den Verlockungen der modernen Welt folgen werden.
Liebe Grüße, Andreas
Ich sehe, du hast mal wieder Rumänien genossen! Bislang fehlte mir (unbegründet!) der Mut, mal wieder da hin zu fahren. Traumhaft dein Bild, es ist wie eine andere Welt!
Beste Grüße
Frank