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PWB ---> ICP by Marion Wolf

PWB ---> ICP


by 

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20.09.2010 at 20:09h
, License: All pictures © by the senders.
Was ist das?





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Kamera: Canon EOS 30D
Objektiv: Sigma 105 mm Makro
Aufnahmedaten: ISO 1600, f 11, 1/100s
EBV: Digital Photo Professional, Photoshop

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Comments:

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Ivo Hüttmann, 20.09.2010 at 22:36h

ein Teelicht?? :o)


DirK Arenz, 21.09.2010 at 7:10h

Alchemie: Man versucht, aus Plastik Gold zu machen. Im Hintergrund sieht man übrigens die Hexenbücher...:-)


Marion Wolf, 21.09.2010 at 12:30h

@ Ivo
Licht ist richtig, Flamme aber falsch.

@ Dirk
Wenn Du das Al weglässt, kommen wir der Sache schon näher. Etwas Plastik und Gold ist auch dabei.
Und das vermeintliche Hexenbuch, das Du im Hintergrund siehst, ist die internationale Norm IEC 62321.
:-)

LG Marion



DirK Arenz, 21.09.2010 at 16:55h

Polychlorierte Biphenyle (PWB) sollte man bei Intercostalpolyarthritiden (ICP) meiden. Weiß doch jeder. :-)


Marion Wolf, 21.09.2010 at 17:57h

Also Dirk, das ist echt witzig. Jetzt habe ich extra nicht die Abkürzung PCB sondern PWB in den Titel geschrieben, damit mir keiner das mit den polychlorierten Biphenylen verwechselt und dann kommst Du und ...
Unglaublich!
;-)

Aber was ist denn Intercostalpolyarthritiden ????????
Wogegen ist das denn gut?

Die beiden Abkürzungen im Titel stammen übrigens aus dem Englischen und sogar Google kann weiterhelfen.
:-)

Vielleicht mag sich noch jemand an dem kleinen Ratespiel beteiligen?

LG Marion



Frank Cullmann, 22.09.2010 at 22:30h

Also ICP steht normalerweise für induktiv gekoppeltes Plasma, das würde auch zur Leuchterscheinung passen, nur fällt mir dazu nichts mit PWB ein.
Grüße
Frank



Marion Wolf, 22.09.2010 at 23:29h

@ Frank
Genau! Das was man hier sieht ist ein induktiv gekoppeltes Plasma, genauer gesagt ein Argon-Plasma.

@ Alle
Das PWB steht für "printed wiring board", was übersetzt Leiterplatte heißt. Und das was man im Plasma sieht, ist tatsächlich eine Leiterplatte aus einem Handy, die zunächst in einer Mühle zu einem feine Pulver zerkleinert wurde. Das Pulver wurde dann mit verschiedenen Chemikalien versetzt und in einer Mikrowelle zubereitet. Allerdings sieht diese Mikrowelle etwas anders aus, als man es von der Küche her kennt.
Bei der gewählten Zubereitung löst man die Leiterplatte komplett auf und erhält eine Lösung. Diese wurde dann mit einer Schlauchpumpe angesaugt, zerstäubt und ganz feine Tröpfchen in das Plasma gebracht. Dort erzeugt die Tröpfchen diese bunten Farben.

Ungeklärt ist jetzt nur noch, warum man eine Leiterplatte in ein Plasma bringt.

Bin ich vielleicht nur ein Pyromane oder steckt da mehr dahinter?

LG Marion



Frank Cullmann, 23.09.2010 at 21:58h

Na, da würde ich doch mal sagen, es hat was mit folgender Untersuchung zu tun:
Analysis of eco-relevant elements and noble metals in printed wiring boards using AAS, ICP-AES and EDXRF
Tobias Ernst, Ralf Popp, Marion Wolf and Rudi van Eldik
stimmts?
Grüße
Frank



Marion Wolf, 24.09.2010 at 17:24h

Huch, Frank, wo kennst Du denn den "Klassiker" her???
Also ich habe mit Einigem gerechnet, was zu diesem Bild an Kommentaren kommen könnte. Aber ich hätte nie gedacht, dass jemand die Veröffentlichung nennt, in der die Entwicklung der Messmethode beschrieben ist.

@ Alle
Danke für's Mitmachen bei diesem kleinen Ratespiel.
Frank Cullmann hat das Rätsel gelöst. Es handelt sich hier um eine Messmethode aus der analytischen Chemie.

Eingesetzt wird sie zur Bestimmung von Schwermetallen und umweltrelevanten Elementen in Komponenten aus Elektrogeräten. Das kann, wie hier, eine Leiterplatte sein, oder ein elektronisches Bauteil, ein Metall oder ein Kunststoff(gehäuse).

Hintergrund der ganzen Sache ist, dass mittlerweile die Hersteller von Elektrogeräten auch für deren Entsorgung aufkommen müssen und nicht mehr wie früher die Kommunen. Zusätzlich sind feste Recyclingquoten vorgeschrieben und bestimmte Substanzen möchte man in Elektrogeräten gar nicht mehr haben. Für diese hat man Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Blei, Cadmium und Quecksilber beispielsweise sind einige davon.

Grenzwerte muss irgendjemand auf ihre Einhaltung kontrollieren und wenn man etwas (hochwertig) recyceln will, muss man wissen was drin ist und welche der Inhaltsstoffe gegebenenfalls die werkstoffliche Verwertung behindern könnten. Aus diesen Gründen werden derartige Messungen durchgeführt.

Von all diesen Dingen bekommt ein Käufer von einem Elektrogerät in der Regel wenig mit. Er wundert sich vielleicht nur, warum seit einiger Zeit überall diese durchgestrichenen Mülltonnen auf neuen Geräten aufgedruckt sind. Oder was es bedeutet, wenn irgendwo in der Beschreibung etwas von RoHS-konform steht. Gemeint damit ist im Prinzip das eben Beschriebene.

Wen´s noch näher interessiert, hier ist ein Link zum Umweltbundesamt
http://www.umweltbundesamt.de/abfallwirtschaft/elektrog/index.htm


Viele Grüße
Marion



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