This is a pay function
If you are already a paying member you can use all the features of the fotocommunity from 4€ per month.
  • Read and write in all forums
  • look at nude pictures
  • take part in the gallery-voting
  • upload up to 30 pictures per week
> Become a member now
 

Landgericht I und Amtsgericht I (Berlin, 2009) by Thomas Gast

Landgericht I und Amtsgericht I (Berlin, 2009)


by 

Post a new QuickMessage
13.02.2010 at 13:06h
, License: All pictures © by the senders.
Zu den stattlichen Justizpalästen der Jahrhundertwende in Berlin, die mit ihrer beeindruckenden Größe und Ausstattung die Bedeutung der staatlichen Gerichtsbarkeit repräsentieren wollten, gehörte auch das ehemalige Landgericht I und Amtsgericht I, Littenstraße 12-17. 1894-1904 von Otto Schmalz nach Vorentwürfen von Paul Thoemer und Rudolf Mönnich erbaut, war das Gebäude bei seiner Fertigstellung nach dem Stadtschloss der zweitgrößte Bau Berlins. Nach Abriss des Landgerichts 1968-69 im Zuge der Verbreiterung der Grunerstraße und einer vereinfachten Wiederherstellung der Fassade an der Littenstraße nach Kriegsschäden, hat der wilhelminische Prachtbau zwar viel von seiner imposanten Wirkung verloren, vermag aber nach wie vor durch seine Dimensionen und vor allem durch den atemberaubenden Eindruck der berühmten Treppenhalle, die Vorbild für viele Berliner Gerichtsbauten war, Aufsehen zu erregen.
Der ehemals 207 Meter lange Komplex zwischen Littenstraße und Stadtbahn umschloss im Blockinneren mit fünf Quertrakten insgesamt elf kleinere und größere Höfe. Die fünfgeschossigen Putzbauten mit Mansardwalmdach, in neobarocker Architektursprache mit Rustikasockel, Kolossalpilaster, Kartuschen über den Fenstern, ausschwingende Brüstungen und Giebellinien gegliedert, waren mit Werksteinelementen in den Formen des Jugendstils reich geschmückt. Der nördliche Bauteil für das Landgericht hatte seine repräsentative Hauptfassade mit Ecktürmen und großer Treppenhalle an der Grunerstraße. Der aufwändig gestaltete Portalrisalit mit Halle im südlichen Trakt für das Amtsgericht blieb zwar erhalten, liegt nach dem Abriss von etwa einem Drittel des ursprünglichen Baus jedoch nicht in der Mitte der Front an der Littenstraße. Der Jugendstileinfluss und der Entwurf der Treppenhallen sind Otto Schmalz zuzuschreiben. Die durch alle Geschosse reichende überkuppelte Pfeilerhalle auf nahezu ovalem Grundriss und mit zwei seitlich frei in den Raum gestellten, doppelläufig gegeneinander schwingenden Treppen ist eine der bedeutendsten Raumschöpfungen dieser Zeit in Berlin. Filigrane Metallgeländer, emporenartige Umgänge und Balkone in den oberen Geschossen sowie schlanke Strebepfeiler und ein Sterngewölbe sind die Elemente der Konstruktion, die eine scheinbar schwerelose, fast labyrinthische Wirkung erzeugen. 1982-83 erhielt die Halle eine dem Original angenäherte Farbgestaltung, 1970 wurde die Fassade an der Littenstraße instand gesetzt.

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/hidaweb/getdoc.pl?L
IST_TPL=lda_list.tpl;DOK_TPL=lda_doc.tpl;&KEY=obj%2009011278


DRI aus drei Bildern; ohne Stativ.

Comments:

d1w.gifTo leave a comment please register first





Biggi Oehler, 13.02.2010 at 17:50h

Hach, das nenne ich mal Perspektive. Großartig gemacht, bin begeistert. Die Farben hast Du sehr gut rüber gebracht. Gefällt mir sehr. Dieses verspielte Gebäude fasziniert mich immer wieder.
LG.
Biggi
Kaskadenartig by Biggi Oehler
Kaskadenartig
by
14.3.09, 21:29
77 Comments



antonio naranjo ojeda, 13.02.2010 at 17:53h

fantastica



cavallier, 13.02.2010 at 23:44h

ausgezeichnet!


d1w.gifTo leave a comment please register first


 
Information about the photo
  • 1.234 Clicks
  • 4 Comments
  • 0 times saved as favourite
Tags
Link/Embed

Link for the following services:

No more ads ?



previous (1921/1920)