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Den hätte ich auch gern ;-) by Ralf1957

Den hätte ich auch gern ;-)


by 

Ralf1957

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18.01.2009 at 17:08h
, License: All pictures © by the senders.
Ein Pharao nach einer Schlacht mit den Hethitern, in dem er einen Arm und ein Bein verloren hat.
Er soll "danach" ungeheuer fruchtbar gewesen sein und ca. 300 Kinder gezeugt haben, daher diese Darstellung .
Warum haben ihm die Frauen sonst so gehuldigt?
Aufgenommen im Tempel von Luxor mit Olympus C-960, hatte meine 400D wegen Angst um Sandschäden im Hotel gelassen, schade.
Nachträgliche Bildbearbeitung traue ich mir noch nicht zu , mache ich später mal.

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guvo4, 18.01.2009 at 18:29h

Schöne Detailaufnahme und gute Doku.
Gruß Volker



Frank Dro, 18.01.2009 at 19:21h

Eine wunderbare Aufnahme des Gottes Min, der meistens mit dieser Doppelfederkrone, wie Amun, dargestellt wird. Ist also kein heldenhaft in der Schlacht verletzter Pharao, sondern ein Gott, unter anderem der Fruchtbarkeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Min_(%C3%84gyptische_Mythologie)

LG Frank



Ralf1957, 19.01.2009 at 10:15h

Hallo Frank,
Danke für die Info.
Meine Geschichte stammt vom Reiseleiter, denen ist dann ja wohl nicht immer zu trauen.
VG Ralf



Monika Jennrich, 21.03.2009 at 21:35h

Moin , Moin Ralf,
ich habe dieses Foto schon vor einer Weile angeschaut und schreibe erst jetzt etwas dazu :-)
Die Aufnahme ist Dir sehr gut gelungen, deutlich sind die Inschriften und das Relief zu erkennen.

Als ich die Erklärung von Eurem Reiseleiter gelesen habe, mußte ich erst einmal laut lachen :-)))
Fantasie hat er ja, daß muß man ihm zugestehen!

Allerdings, ist es nicht traurig, was die Reiseleiter oft (nicht alle) für einen Müll erzählen ?
Sie vergessen, daß es auch Besucher gibt, die gerne wirklich wissen möchten, was dort zu sehen ist.
Dafür bekommen die Führer auch noch Geld !

Frank hat Dir ja schon gut erklärt was dort zu sehen ist.
Seine Erklärung ist auch soweit korrekt!
Die Gestalt hat der Gott von Min.
Oft muß man aber dazu die Inschriften ein wenig lesen, weil nicht alles was bildlich dargestellt auch dem so ist.
Die Götter verschmelzen oft ineinander und nehmen die Eigenschaften eines anderen Gottes an.
Hier ist es der oberste Ortsgott Amun, der symbolisiert, daß er auch Eigenschaft des Min besitzt.
Er hat die Ithyphallische Form des Min angenommen.
Diese Ithyphallische Darstellungen stehen für Fruchtbarkeit des Landes und auch der Menschen.
Auch im antiken Griechenland finden wir ähnliche Darstellungen, die übergroße Phallusabbildungen als Fruchtbarketssymbolik.

Den namen des Gottes kannst Du übrigens auch lesen.
Schau mal oben recht an der Federkrone ... die ersten 4 Zeichen.
Du siehst dort als erstes Zeichen (von rechts nach links gesehen) einen Palmwedel, daneben eine gezacktes rechteckiges Zeichen, was wie ein Kamm ausschaut, darunter eine gezackte Wasserlininie - das heißt übersetzt Imen, wir sagen Amun.
Darunter der Kreis ist die Sonnenscheibe von Ra/Re.

So heißt es hier = Amun-Re

Achte mal darauf, das wirst Du öfters sehen :-)

So genug geschrieben, will Dich ja nicht voll müllen :-))
Lieben Gruß Monika.

P.S.: ich kann leider nur ganz wenige Hieroglyphen lesen, nur zur Info :-)




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